Starten Sie früh in Muscat und fahren Sie durch die Wüste zum alten Fort von Nizwa. Schlendern Sie mit Ihrem Guide durch den lebhaften Souq, probieren Sie frisches Obst, berühren Sie jahrhundertealte Steine in Birkat Al Mouz und atmen Sie die kühle Bergluft auf Jebel Akhdar ein. Lachen, kleine Überraschungen und unvergessliche Ausblicke sind garantiert.
Fast hätten wir die Abzweigung nach Nizwa verpasst – ich war zu sehr damit beschäftigt, die Berge zu bewundern, die sich plötzlich auftürmen, wenn man Muscat verlässt. Unser Guide Salim lachte und meinte, das passiert jedem beim ersten Mal. Die Fahrt dauert länger als gedacht (fast zwei Stunden), aber im Hintergrund läuft leise omanisches Radio und aus Salims Armaturenbrett duftet es nach Weihrauch, der sich in der Kleidung festsetzt. Als wir endlich das Nizwa Fort sahen, wirkte es wie aus einem Märchen – nur viel heißer, mit Kindern, die am Eingang herumtollen.
Im Inneren der Festung zeigte Salim auf winzige Schießscharten in der Decke (ich hätte nie gedacht, dass kochender Dattelsirup als Verteidigungsmittel genutzt wurde). Der Stein fühlte sich kühl an, obwohl es schon Vormittag war. Von oben hat man einen Rundumblick auf die Stadt Nizwa – weiße Häuser, Palmen überall und die zerklüfteten braunen Hügel hinter den Mauern. Dieses Panorama geht mir manchmal durch den Kopf, wenn ich wieder zuhause bin und alles so flach wirkt.
Der Souq nebenan war ein herrliches Durcheinander – Leute feilschten um Granatäpfel, irgendwo grillte jemand Fleisch hinter einer Rauchwolke. Ich wollte getrocknete Zitronen kaufen, habe aber total mein Arabisch vermasselt; ein älterer Herr grinste nur und reichte mir trotzdem eine Handvoll. Danach fuhren wir nach Birkat Al Mouz. Die Ruinen sind inzwischen halb von Bananenbäumen überwuchert, und es herrscht eine Ruhe, nur unterbrochen vom Zwitschern der Vögel und dem Knirschen unserer Schuhe auf dem Kies. So friedlich fühlt es sich im Vergleich zum Trubel in Nizwa fast unwirklich an.
Die Auffahrt zum Jebel Akhdar dauerte eine Weile (ein 4x4 ist hier wirklich nötig), doch plötzlich wurde es spürbar kühler – als hätte jemand draußen die Klimaanlage angemacht. Die Luft roch anders: süßlich, fast minzig von all den Terrassen mit Rosen und Obstbäumen. Wir machten an einem Aussichtspunkt Halt, wo Salim uns Wasser reichte und auf die Dörfer in den Felsen zeigte. Er erzählte, seine Großmutter lebt noch hier oben; ich konnte gut verstehen, warum sie nie weg will.
Die Fahrt von Muscat nach Nizwa dauert mit dem 4x4 etwa zwei Stunden pro Strecke.
Ja, die Abholung und Rückfahrt im Raum Muscat sind bei der privaten Tagestour inklusive.
Sie besuchen das Nizwa Fort, den Nizwa Souq, die Ruinen von Birkat Al Mouz und das Hochplateau von Jebel Akhdar.
Ja, für die steilen Bergstraßen ist ein 4x4 erforderlich, der bei der Tour inklusive ist.
Nein, ein Mittagessen ist nicht enthalten, aber Wasserflaschen werden den ganzen Tag bereitgestellt.
Die Referenz nennt keine Eintrittsgelder; bitte erkundigen Sie sich vor der Buchung beim Anbieter.
Die Tour wird nicht empfohlen für Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen wegen der Wanderungen und des bergigen Geländes.
Ja, Assistenztiere sind auf diesem privaten Tagesausflug von Muscat erlaubt.
Ihr Tag beginnt mit Abholung und Rückfahrt überall in Muscat im 4x4 mit einem englischsprachigen omanischen Guide am Steuer. Wasserflaschen sind unterwegs dabei, sodass Sie sich ganz auf das Erkunden der Festungstürme oder der Ruinendörfer konzentrieren können – bringen Sie am besten ein paar Snacks mit oder kaufen Sie frische Leckereien im Souq, bevor es in die kühleren Berge geht.


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