Begib dich bei Bodo mit einem lokalen Guide auf eine abendliche Elch-Safari durch die nordnorwegischen Wälder – beobachte Europas größtes Landtier beim Grasen aus der Ferne. Unterwegs hältst du am Saltstraumen, um den tosenden Gezeitenstrom zu erleben, entdeckst mit etwas Glück Rentiere und Adler und wärmst dich mit Snacks auf, bevor du verändert zurückkehrst.
Dein Abend umfasst die Abholung und Rückfahrt vom Hotel oder Hafen in Bodo, alle Aktivitäten entlang der Route inklusive Stopp am Saltstraumen, einen erfahrenen lokalen Guide, der weiß, wo Elche und Rentiere zu finden sind, sowie Snacks und warme Getränke, damit du dich ganz auf die Tierbeobachtung konzentrieren kannst.
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Bodo: Abendliche Elch-Safari mit Stopp am SaltstraumenDu bist hier★ 4.81 (84)4 h–5 hUS$ 218
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Unser erster Halt war am Saltstraumen, von dem Erik erzählte, dass es den stärksten Gezeitenstrom der Welt gibt. Unter der Brücke hörte man dieses tiefe, wirbelnde Geräusch – fast hypnotisch. Die Luft war kalt und ließ meine Nase kribbeln, aber es tat gut. Ein paar Einheimische angelten von den Felsen, ohne uns wirklich zu beachten, als wir vorbeigingen. Danach fuhren wir weiter hinaus, wo Erik meinte, die Elche würden zum Abendessen grasen. Dort war es ruhiger – nur das Knirschen unserer Stiefel im alten Schnee und das Klicken einer Thermoskanne war zu hören.
Der erste Elch, den wir sahen, versteckte sich fast hinter ein paar Birken – eine riesige Gestalt, aber irgendwie sanft. Wir standen alle ganz still und hielten den Atem an (ich schwöre, sogar Erik wurde leise). Man hörte kleine Geräusche: knackende Äste, das Quietschen eines Kamerabands. Wir hielten respektvollen Abstand – niemand wollte das Tier erschrecken – und nach einer Weile zog es in tiefere Schatten davon. Später entdeckten wir auch Rentiere, weit entfernt auf einem anderen Feld, und Erik zeigte auf einen Seeadler, der majestätisch über uns kreiste, als gehöre ihm der ganze Ort.
Zurück im Van gab es Snacks und warme Getränke (ich habe fast meinen Kakao verschüttet, als ich versuchte, meine Handschuhe auszuziehen). Auf der Rückfahrt nach Bodo wirkte plötzlich alles weicher – als hätte die Begegnung mit der Wildnis uns ein bisschen verändert. Dieses stille Moment mit dem Elch bleibt mir noch lange im Kopf.
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