Erlebe Belfast im Black Cab mit einem Einheimischen, der die Troubles selbst erlebt hat. Entdecke eindrucksvolle Murals an Falls Road und Shankill, verewige dich an der Friedensmauer und höre persönliche Geschichten von Crumlin Road Gaol bis zur Saint Peter’s Cathedral. Das ist mehr als Sightseeing – hier spürst du Belfast in jeder Faser.
Die private Black Cab Tour zu den Troubles in Belfast dauert etwa 2 Stunden.
Die Abholung ist im Umkreis von 1 km um das Rathaus in Belfast inklusive; weitere Abholungen sind gegen Aufpreis möglich.
Du besuchst die Falls Road, Shankill Road, Crumlin Road Gaol, Bombay Street, Saint Peter’s Cathedral und die Friedensmauer in Belfast.
Ja, du kannst deinen Namen oder ein Zitat an der Friedensmauer hinterlassen.
Kinder sind willkommen, müssen aber während der gesamten Tour von einem Erwachsenen begleitet werden.
Die Touren werden von originalen Black Cab Fahrern geleitet, die die Troubles in Belfast selbst erlebt haben.
Ja, es gibt mehrere Stopps an der Falls Road und Shankill, wo du politische Murals fotografieren kannst.
Die Hauptsprache ist Englisch; bei Bedarf kannst du direkt nach weiteren Sprachoptionen fragen.
Dein Tag beginnt mit der Abholung im Zentrum von Belfast (innerhalb von 1 km um das Rathaus). Alle Fahrten erfolgen im klassischen Black Cab mit einem lokalen Fahrer-Guide, der an jeder Station persönliche Geschichten erzählt – von muralgesäumten Straßen bis zum Crumlin Road Gaol. Außerdem hast du Zeit, deine eigene Botschaft an der Friedensmauer zu hinterlassen, bevor es zurück in die Stadt geht.
Ich gebe zu, ich war vor dieser Black Cab Tour in Belfast etwas nervös. Irgendwas ist anders, wenn man hinten in einem Taxi sitzt und der Fahrer tatsächlich die Troubles miterlebt hat – unser Fahrer Tommy strahlte diese ruhige, aber wachsame Art aus. Er holte uns pünktlich am Rathaus ab (was ich sehr schätzte, weil ich immer zu früh und etwas unbeholfen bin). Kaum waren wir losgefahren, begann er, seine eigene Geschichte zu erzählen. Die Stadt wirkte durch seine Augen ganz anders – als hätte jede Straßenecke ihr eigenes Geheimnis.
Als erstes fuhren wir die Falls Road entlang. Die Murals waren viel größer, als ich es mir vorgestellt hatte – einige strahlten Hoffnung aus, andere wirkten fast schwer. Tommy zeigte auf ein Wandbild für Palästina und eines für Kuba; er meinte, manche Leute kommen extra nur dafür her. Ich versuchte Fotos zu machen, aber ehrlich gesagt fühlte es sich am Anfang komisch an – als würde ich in einen fremden Streit hineinschauen. Der Geruch von frischer Farbe hing bei einer Wand in der Luft (er scherzte, dass sie ständig nachgebessert werden). Als wir an der Bombay Street anhielten, wurde Tommy kurz still, bevor er erzählte, was dort 1969 passiert war. Das Gewicht dieser Geschichte war spürbar.
Als nächstes stand die Friedensmauer auf dem Programm – riesig, bedeckt mit Namen und Friedenswünschen aus aller Welt (sogar Lady Gaga hat hier etwas geschrieben). Tommy reichte mir einen Marker, damit ich auch eine Botschaft hinterlassen konnte. Meine Handschrift sah neben Morgans Freemans ordentlichem Schriftzug ziemlich chaotisch aus, aber egal – das gehört wohl dazu. Auf der Shankill Road änderte sich die Stimmung wieder; mehr Union Jacks wehten über uns, andere Gesichter waren an den Wänden gemalt. Ein paar Einheimische winkten uns zu, als wir für Fotos ausstiegen – das fühlte sich nach all der Spannung fast normal an.
Das Crumlin Road Gaol wirkte schon von außen kalt – so ein Ort, den man nicht vergisst, wenn man ihn einmal gesehen hat. Tommy erzählte von Fluchten und Hinrichtungen, als würde er von einem alten Nachbarn berichten; ich denke immer noch daran, wie sachlich er klang. Zum Abschluss besuchten wir die Saint Peter’s Cathedral, wo das Sonnenlicht die Steinmetzarbeiten weich zeichnete – fast zu sanft nach all den Geschichten. Die Tour war vorbei, aber mein Kopf drehte sich noch voller Fragen – über Geschichte, über Menschen, die bleiben, wenn es schwierig wird. Kein Reiseführer könnte dieses Gefühl vermitteln.
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