Starte von Wanaka zu deinem Fallschirmsprung-Abenteuer über die Southern Alps – mit deinem Tandemlehrer an deiner Seite beim Rundflug über Seen und Gletscher. Spüre den Herzschlag beim freien Fall und gleite danach sanft mit atemberaubender Aussicht zur Landung.
Wir starteten mitten in Wanaka in einem Van, der leicht nach Kaffee und Sonnencreme roch – alle waren still, zupften an Reißverschlüssen oder kontrollierten noch einmal ihre Schuhe. Zehn Minuten später hielten wir an der Drop Zone nahe dem Wanaka Airport. Der Wind hatte diese scharfe, klare Frische, die man nur in Neuseeland spürt. Unser Guide, Tom (oder war es Dom? Ich war zu nervös, um es richtig mitzubekommen), grinste und reichte mir einen Sprunganzug, der schwerer war, als ich gedacht hatte. „Den wirst du brauchen“, sagte er und nickte auf meine zitternden Hände.
Die Vorbereitung ist jetzt ein verschwommener Moment – Gurte festgezogen, Sicherheitstipps, was man mit den Beinen nicht machen darf (hab ich sofort wieder vergessen) und dann das Treffen mit meinem Tandemlehrer Li. Er hatte diese ruhige Art, die mich sofort vertrauen ließ, obwohl wir uns gerade erst kennengelernt hatten. Zusammen gingen wir zur kleinen Maschine – aus der Nähe wirkte sie noch winziger – und quetschten uns neben ein Paar aus Auckland, das sich ständig zum Lachen brachte. Der Flug nach oben war fast zu schön für Worte: sechs Seen funkelten unter uns, der Clutha River schlängelte sich wie ein blaues Band, und selbst im späten Frühling lag noch Schnee auf den Southern Alps. Li zeigte durch das zerkratzte Fenster auf den Mt. Aspiring; ich versuchte den Māori-Namen zu sagen und verhaspelte mich so sehr, dass er fast lachen musste.
Dann öffnete sich die Tür. Dieser Moment sitzt noch immer tief in meiner Brust – kalte Luft rauschte herein, mein Herz hämmerte so heftig, dass ich es bis in die Zähne spürte. Wir stürzten hinaus und für ein paar Sekunden gab es nichts als Wind, Himmel und Lis Ruf „Schau dich um!“ in meinem Ohr. Der freie Fall ist im Kopf seltsam still; man fällt, aber fühlt sich auch schwerelos, wenn das Sinn macht. Meine Wangen flatterten wie Wäsche an der Leine (nicht gerade schmeichelhaft), aber ich konnte nicht aufhören zu grinsen.
Der Fallschirm öffnete sich mit einem Ruck, der mich aufschrecken ließ – plötzlich wurde alles langsamer und ich konnte Wanaka unter uns sehen, grüne Wiesen und helles Wasser im Sonnenschein. Irgendwie roch es da oben nach frischem Gras. Li ließ mich kurz steuern („vorsichtig!“), während wir zurück zum Landeplatz glitten, wo unten winzige Arme winkten.
Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick, wenn ich in überfüllten Zügen sitze – wie klein alles von dort oben wirkte und wie riesig es sich in mir anfühlte, als wir gelandet waren. Mit tauben Fingern hielten wir Tassen Tee, warteten auf unsere Videos und tauschten Geschichten mit Fremden, die plötzlich gar keine mehr waren.
Das gesamte Erlebnis dauert etwa 3 Stunden, inklusive Transfer vom Zentrum Wanakas.
Ja, es gibt einen optionalen Transfer vom Wanaka i-Site ins Drop Zone am Flughafen.
Nein, alle Sicherheitsausrüstungen werden vor Ort gestellt.
Während des 20-minütigen Fluges siehst du Mt Cook, Mt Aspiring, mehrere Seen, Gletscher und den Clutha River.
Das Mindestgewicht liegt bei 30 kg; alle Teilnehmer müssen sicher in den Gurt passen. Unter 18-Jährige brauchen eine erwachsene Begleitperson für die Einverständniserklärung.
Ja, Personen über 95 kg zahlen je nach Gewicht einen Aufpreis und werden beim Check-in vom Tandem Master geprüft.
Ja, die Drop Zone ist barrierefrei zugänglich.
Du feierst deinen Sprung, während du auf dein bearbeitetes Video und die Fotos wartest.
Dein Tag beinhaltet optionalen Abholservice vom Wanaka i-Site, alle Sicherheitsausrüstungen beim Check-in, ein ausführliches Briefing mit erfahrenem Tandem Master vor deinem Sprung über die Southern Alps – plus Zeit nach der Landung, um alles noch einmal Revue passieren zu lassen, während du auf dein Video und die Fotos wartest, bevor es zurück in die Stadt geht.


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