Erlebe Stewart Island bei Dämmerung mit einer geführten Wild-Kiwi-Tour – vorbei an Pinguinen und Albatrossen, bevor du mit der Taschenlampe auf den Waldwegen nach tokoeka suchst. Lausche Māori-Legenden in Oneke oder dem Rauschen der Wellen im dunklen Wald. Wärm dich mit Tee in einem traditionellen Whare auf, bevor du unter den südlichen Sternen zurückgleitest.
Dein Abend startet mit einer malerischen Bootsfahrt von Oban zu den Kiwi-Spots mit erfahrenen lokalen Guides, gefolgt von zwei Stunden geführter Wanderung durch Küstenwald oder entlang der kulturellen Landschaft von Oneke. Du hörst spannende Geschichten über einheimische Tiere und Māori-Geschichte und genießt zum Abschluss an Bord eine heiße Tasse Tee oder Kaffee auf der Rückfahrt über die nächtlichen Gewässer von Stewart Island.
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Die Luft roch salzig-süß und war so kalt, dass sie einem ins Gesicht biss. Wir legten in Little Glory Cove an, gerade als die Sonne hinter den Hügeln verschwand. Es war viel stiller als erwartet – nur unsere Gruppe, die leise über den Weg stapfte, die Taschenlampen aus, damit sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnen konnten. Tom flüsterte von den tokoeka, den Südlichen Braunkiwis, die unter Laub nach Insekten schnüffeln. Ehrlich gesagt, ich dachte nicht, dass wir einen sehen würden; ich trat ständig auf Äste (sorry). Dann hörte jemand ein Keuchen – eine runde Gestalt schob sich neben einem Baumstamm entlang, die Federn zerzaust und weich. Für einen Moment schien die Zeit stillzustehen. Dieses Schweigen werde ich nie vergessen.
Wenn du stattdessen den Oneke-Weg wählst, gibt es noch etwas Besonderes: Geschichten über Māori-Geschichte und alte Schiffswracks in einem traditionellen Whare, bevor es auf Kiwi-Suche geht. Li musste lachen, als ich versuchte, Oneke richtig auszusprechen (ich hab’s vermutlich verhauen). Danach, mit einer heißen Tasse Tee in der Hand und alle mit diesem „Was zum Teufel ist gerade passiert?“-Blick, fühlte es sich an, als wären wir in etwas ganz Privates hineingeraten – nicht inszeniert, nicht gehetzt. Die Rückfahrt war so dunkel, dass man kaum den eigenen Atem sehen konnte.
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