Im Mitai Maori Village tauchst du in die Maori-Tradition ein – sieh Krieger auf ihrem Waka vorbeigleiten, genieße ein Hangi-Buffet mit Einheimischen, erlebe Gesang und Haka hautnah und erkunde mit deinem Guide uralte Waldpfade. Mehr als nur eine Show: Lachen über schlammige Schuhe, dampfendes Erdessen und Geschichten, die bleiben.
Ja, ein traditionelles Hangi-Buffet ist im Preis enthalten.
Die Tagesvorstellung dauert etwa 2 Stunden.
Ja, ein kurzer geführter Spaziergang führt zur heiligen Quelle und zum alten Dorfplatz.
Babys können im Kinderwagen mitgenommen werden; spezielle Babysitze sind vorhanden.
Die Hauptbereiche sind zugänglich, der Buschspaziergang ist wegen Treppen jedoch eingeschränkt.
Die Tour wird von einem zertifizierten englischsprachigen Guide geführt; schriftliche Infos gibt es ebenfalls auf Englisch.
Ja, die Tour läuft bei Regen und Sonnenschein – bequeme Kleidung und Schuhe sind empfehlenswert.
Dein Tag im Mitai Maori Village in Rotorua beinhaltet einen englischsprachigen Guide, der dich durch kulturelle Darbietungen wie Haka und Poi führt, hautnahe Begegnungen mit Kriegern auf ihrem Waka am Wai-o-Whiro Bach, ein Hangi-Buffet-Mittagessen mit Tee oder Kaffee sowie Zeit für einen Waldspaziergang zur heiligen Quelle und dem rekonstruierten Dorfplatz. Der Transport ist nicht inklusive, aber öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe; vor Ort wird alles für dich organisiert.
Kennst du dieses Gefühl, wenn du nicht genau weißt, was dich erwartet, und plötzlich mittendrin bist? So ging es mir im Mitai Maori Village in Rotorua. Erst liefen wir über moosigen Boden, lauschten fremden Vogelstimmen – ganz anders als zu Hause – und dann, aus dem Nichts, ertönte Gesang. Die Luft roch nach feuchter Erde und Holzrauch. Unsere Guide Mere lächelte, zeigte auf die heilige Quelle unter den Farnen und sprach ihren Namen so schön, dass ich ihn gar nicht erst versuchen wollte zu wiederholen. Hier bewegte sich alles ruhig und zielgerichtet, als gehörte jeder genau an diesen Ort – etwas, das ich nur beobachten konnte.
Von dem traditionellen Hangi-Fest hatte ich schon gehört, aber noch nie probiert. Als sie die Körbe aus der Erde hoben und überall Dampf aufstieg, wurde mir klar: Fleisch und Wurzelgemüse, langsam in der Erde gegart, schmecken einfach anders. Wir saßen an langen Tischen zusammen; neben mir eine Familie aus Auckland, die mir verriet, auf welche Lieder ich beim Auftritt achten sollte (manchmal summe ich das Waiata noch). Und dann kam der Haka – so laut und kraftvoll, dass sich meine Haut kribbelte. Die Krieger paddelten mit bemalten Gesichtern und wilden Blicken mit ihrem Waka den Wai-o-Whiro Bach entlang direkt an uns vorbei. Die Kinder neben mir waren plötzlich ganz still.
Der Spaziergang durch den Busch nach dem Mittagessen war kurz, fühlte sich aber irgendwie älter an als alles, was ich bisher erlebt habe – ein paar unebene Schritte hinab in grüne Schatten, wo Mere uns Schnitzereien zeigte und Geschichten von Vorfahren erzählte, die genau hier lebten. Es war aber nicht nur ernst; als jemand auf einer Wurzel ausrutschte, mussten wir alle leise lachen. Als wir gingen, waren meine Schuhe schlammig und mein Kopf voller Eindrücke – Lieder, Rauch und kleine Details, die ich nicht vergessen will.
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