Erlebe Neuseelands berühmten Coastal Pacific Zug von Christchurch nach Picton – Meeresspray fast zum Greifen nah, Berge zum Greifen nah. Genieße den Duft des einheimischen Buschs von offenen Aussichtsdecks, höre spannende Geschichten per GPS-Audioguide direkt am Platz, gönn dir Snacks im Caféwagen – und lächle vielleicht sogar fremde Mitreisende an, wenn der Zug die nächste Kurve Richtung Picton nimmt.
Die Coastal Pacific Zugstrecke umfasst 98 km Küste zwischen Christchurch und Picton; die Fahrzeit variiert, beträgt aber meist mehrere Stunden.
Ja, im Caféwagen mit Lizenz kannst du während der Fahrt Snacks und kleine Mahlzeiten kaufen.
Ja, jeder Zug hat offene Aussichtsdecks, auf denen du frische Luft und freie Sicht genießen kannst.
Ja, der Zug ist rollstuhlgerecht; bitte gib bei der Buchung Bescheid, wenn du mit Rollstuhl reist.
Nein, ein Hoteltransfer ist nicht enthalten; bitte checke mindestens 20 Minuten vor Abfahrt am Bahnhof ein.
Ja, Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden; Babys können auf dem Schoß sitzen oder im Kinderwagen mitfahren.
Der GPS-gesteuerte Audioguide ist über Kopfhörer an jedem Platz verfügbar; die Sprachen können je nach Zug variieren.
Ja, Assistenztiere sind an Bord erlaubt.
Deine Reise beinhaltet eine einfache Zugfahrt von Christchurch nach Picton in preisgekrönten Wagen mit speziell gestalteten Sitzen, inklusive GST und aller Steuern sowie GPS-gesteuerten Audiokommentaren über Kopfhörer an jedem Platz. Snacks und kleine Mahlzeiten kannst du im lizenzierten Caféwagen unterwegs kaufen.
Das Erste, was mir auffiel, war die salzige Luft – scharf und fast metallisch, als der Coastal Pacific Zug aus Christchurch losfuhr. Ich hatte viel über diese Strecke gelesen, aber nicht erwartet, dem Pazifik so nah zu sein, dass man fast die Hand ausstrecken und das Wasser berühren könnte. Anfangs war unser Wagon ruhig, nur ein paar leise Gespräche und das Rascheln einer Sandwichverpackung. Doch als wir an Kaikoura vorbeifuhren, drängten sich alle an die Fenster. Ich traf den Blick eines älteren Herren gegenüber im Gang; er grinste breit und nickte, so nach dem Motto: Genau deshalb fährt man diesen Zug.
Ich schlenderte raus auf die offene Aussichtsplattform. Der Wind zerzauste meine Haare, als hätte ich als Kind den Kopf aus dem Autofenster gesteckt. Man riecht eine Mischung aus feuchtem Seetang und dem frischen Grün des Buschs auf der Landseite. Überall flogen Seevögel tief über die Felsen. Unser Guide – oder besser gesagt die Stimme in meinen Kopfhörern – erzählte von kleinen Orten, die ich noch nie gehört hatte, wie Ward und Seddon, und berichtete von Erdbeben und Robben, die sich an verlassenen Stränden sonnten. Irgendwann verlor ich völlig das Zeitgefühl; das passiert leicht, wenn man stundenlang nur die Wellen beobachten kann.
Zur Mittagszeit war der Caféwagen überraschend belebt – Leute standen Schlange für Kaffee und Pies, unterhielten sich leise darüber, wohin es nach Picton weitergehen sollte. Ich probierte eine Wurstrolle (gar nicht schlecht) und hörte zwei Frauen darüber diskutieren, ob Marlborough-Wein an der Küste oder im Inland besser schmeckt. Noch jetzt denke ich an diese Aussicht nördlich von Blenheim: Berge, die von Wolken beschattet werden, auf der einen Seite, und auf der anderen das Meer, das unermüdlich in der Sonne glitzert. Das kann man kaum richtig fotografieren – es fühlt sich einfach anders an, genau dort zu sein, auf dieser schmalen Linie zwischen Land und Meer.
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