Im Omaka Aviation Heritage Centre in Blenheim tauchst du mitten in lebendige Geschichte ein – hautnah bei WWI-Doppeldeckern und WWII-Legenden wie Mosquito und Spitfire. Mit detailreichen Kulissen und lokalen Guides, die persönliche Geschichten erzählen, erlebst du Staunen und Nachdenklichkeit beim Wechsel zwischen den Epochen. Freu dich auf sinnliche Überraschungen, echte Emotionen und viel Raum für deine eigenen Gedanken.
Für beide Ausstellungen im Omaka Aviation Heritage Centre solltest du mindestens 90 Minuten einplanen.
Ja, alle Bereiche und Wege im Omaka sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Vor Ort kannst du Kaffee und kleine Snacks kaufen.
Ja, Babys können im Kinderwagen mitkommen, und es gibt spezielle Sitzmöglichkeiten für Kleinkinder.
Diese Info ist nicht direkt angegeben; am besten direkt beim Zentrum nachfragen.
Ja, Assistenztiere sind im Omaka Aviation Heritage Centre willkommen.
Die originale DeHavilland Mosquito („Wooden Wonder“) und die mit Griffon-Motor ausgestattete Mk.XIVe Spitfire zählen zu den Hauptattraktionen.
Dein Ticket beinhaltet die Mehrwertsteuer und den Zugang zu beiden Ausstellungen „Knights of the Sky“ (WWI) und „Dangerous Skies“ (WWII) im Omaka Aviation Heritage Centre. Das Gelände ist komplett rollstuhlgerecht, familienfreundlich mit Kinderwagen, erlaubt Assistenztiere und bietet während deines Besuchs Kaffee sowie Souvenirs zum Kauf an.
Als ich das Omaka Aviation Heritage Centre betrat, schlug mir sofort der Geruch entgegen – altes Leder, ein Hauch von Motoröl und etwas wie Staub, der von der Sonne durch die großen Fenster erwärmt wurde. Kaum hatten wir unsere Tickets abgegeben, begann ein freiwilliger Helfer namens Jim (er grinste und erzählte, er sei ein pensionierter Pilot) uns Details an einem abgenutzten WWI-Doppeldecker zu zeigen. Er tippte vorsichtig auf den Flügel – fast so, als könnte er abheben, wenn man nicht aufpasst – und erzählte, wie Sir Peter Jackson viele dieser Relikte selbst aufgespürt hat. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so nah dran fühlen würde. Die Figuren von Wētā Workshop wirkten so lebensecht, dass ich mich fast entschuldigte, als ich fast eine am Arm berührte.
Wir schlenderten vom Saal „Knights of the Sky“ direkt in „Dangerous Skies“ – der Wechsel fühlte sich an, als würde man in eine ganz andere Zeit eintauchen. Im Bereich zur Schlacht von Stalingrad herrschte eine fast ehrfürchtige Stille, nur kaltes blaues Licht und entferntes Radio-Knistern waren zu hören. Meine Begleitung blieb vor der DeHavilland Mosquito stehen (Jim nannte sie „Wooden Wonder“) und strich über die glatte Holzmaserung – sie meinte, sie rieche leicht süßlich, was mich zum Schmunzeln brachte. Überall erzählten Geschichten: Briefe von Piloten neben Uniformen, Frauen auf alten Fotos, eine Spitfire, die so aussah, als könnte sie jeden Moment starten, wenn man nur den Schalter umlegt.
Ich verlor völlig das Zeitgefühl, als ich von einem russischen Piloten las, der notlanden musste, aber überlebte – seinen Namen habe ich vergessen, doch seine Geschichte blieb mir im Kopf. Die Ausstellung ist sehr gut zugänglich (wir sahen Familien mit Kinderwagen und ein älteres Paar im Rollstuhl) und zwischendurch gibt es Kaffee, falls man eine Pause braucht. Ich verließ den Ort mit Gedanken an all die Leben, die mit diesen Maschinen verbunden sind – wie viel Hoffnung und Angst wohl in diesen Cockpits herrschte. Das hier ist nicht nur was für Luftfahrtfans; ehrlich gesagt denke ich manchmal noch an diesen stillen Moment vor der Mosquito zurück.
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