Erlebe Maya-Geschichte in Uxmal mit einem lokalen Guide, koste typische Yucatecische Gerichte in einem Dorf und schwimme in zwei ganz unterschiedlichen Cenoten – eine unter freiem Himmel, die andere versteckt in einer Höhle. Freu dich auf echte Geschichten, kleine Überraschungen (wie die Kälte beim ersten Sprung) und Momente, die du lange nach deiner Rückkehr nach Mérida noch im Kopf hast.
Kaum hatte ich meinen Kaffee ausgetrunken, saßen wir auch schon auf der Straße raus aus Mérida – unsere Reiseleiterin Elena meinte, früh am Morgen sei die beste Zeit für Uxmal. Sie hatte recht. Die Luft war noch angenehm kühl, als wir das Gelände betraten, und ich roch diesen erdigen Duft, den man nach einem Regen spürt (obwohl es gar nicht geregnet hatte). Elena zeigte uns die Schnitzereien an der Pyramide des Zauberers – überall Jaguargesichter – und erklärte, wie die Maya ihre Geschichten in Stein lasen. Ich versuchte mir vorzustellen, wie es hier früher war, doch ehrlich gesagt schwitzte ich eher und knipste Fotos wie alle anderen. Nach der Führung ließ sie uns frei umherstreifen; ich setzte mich in den Schatten neben ein paar bröckelnden Stufen und lauschte eine Weile einfach den Vögeln.
Nach Uxmal fuhren wir etwa eine halbe Stunde in ein kleines Dorf – den Namen hab ich gar nicht mitbekommen, weil ich fasziniert zusah, wie die Leute ihre Marktstände aufbauten. Zum Mittag gab es drei kleine Teller: cochinita pibil (glaube ich), etwas mit Kürbiskernen und diese Tortillas mit einem rauchigen Geschmack. Elena musste lachen, als ich auf Spanisch eine Cola bestellen wollte – „refresco“ heißt nämlich nicht immer das, was man denkt. Der Laden fühlte sich eher wie ein Zuhause an als wie ein Restaurant. In der Ecke knarrte ein alter Ventilator, was alles irgendwie gemütlich und entspannt wirken ließ.
Dann ging es zu den Cenoten – die erste offen zum Himmel, das Sonnenlicht spielte seltsame Muster auf dem Wasser. Der Sprung ins kalte Wasser war ein echter Schock (Elena meinte nur: „Mach’s schnell!“), aber danach tat es richtig gut. Die zweite Cenote lag in einer Höhle; überall hingen Stalaktiten und das blaue Licht wirkte fast unwirklich. Wir schwammen mit Schwimmwesten und Taucherbrillen, die wir bekamen – meine Freundin versuchte, Fische zu entdecken, aber meistens lachten wir einfach darüber, wie hallend unsere Stimmen in der Höhle klangen. Auf der Rückfahrt nach Mérida war es irgendwie ruhiger; vielleicht waren alle müde oder dachten einfach über die vielen Geschichtebene nach, die unter unseren Füßen liegen. Dieses Schweigen geht mir manchmal noch durch den Kopf – kennst du das?
Der Ausflug dauert den ganzen Tag, inklusive Fahrt von Mérida nach Uxmal, Mittagessen im Dorf und Besuchen von zwei Cenoten vor der Rückkehr.
Ja, das Mittagessen ist dabei – ein typisches Yucatecisches Menü mit drei regionalen Gerichten und einem Softdrink in einem lokalen Restaurant.
Die Eintrittspreise für die Cenoten sind inklusive; der Eintritt für Uxmal (604 MXN für Ausländer, 275 MXN für Mexikaner) ist nicht enthalten und muss bar bezahlt werden.
Ja, es gibt vegetarische Optionen beim Mittagessen während der Tour.
Ja, die Tour beinhaltet eine Abholung mit klimatisiertem Fahrzeug in Mérida.
Ja, nach der Führung kannst du Uxmal auf eigene Faust erkunden oder Fotos machen.
Schwimmwesten und Taucherbrillen werden gestellt; bring Badebekleidung und Handtücher für beide Cenoten mit.
Die Tour erfordert eine mittlere Fitness, da man in Uxmal viel läuft und in den Cenoten schwimmt.
Dein Tag umfasst die Abholung in Mérida mit klimatisiertem Fahrzeug, Betreuung durch einen offiziellen zweisprachigen Guide, Eintritt zu beiden Cenoten (inklusive Schwimmwesten und Taucherbrillen), Parkgebühren sowie ein regionales Yucatecisches Mittagessen mit vegetarischen Optionen. Die Eintrittsgebühr für Uxmal ist nicht enthalten – bring am besten Bargeld mit, falls Kartenzahlung nicht möglich ist.


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