Du schlenderst zu Fuß durch die ältesten Viertel von Puerto Vallarta und probierst klassische sowie kreative mexikanische Gerichte in vier verschiedenen Restaurants – mit Craft Cocktails und Weinbegleitung an jedem Stopp. Zum Abschluss genießt du Dessert und Café de Olla am Fluss, während die Lichter der Stadt funkeln. Perfekt für alle, die das echte Vallarta schmecken und spüren wollen.
Die Tour dauert insgesamt etwa 4 Stunden.
Ja, es sind sieben Verkostungen traditioneller mexikanischer Gerichte sowie ein Dessert enthalten.
Ja, du bekommst vier Craft Cocktail-Paarungen und Wein an jedem Restaurant-Stopp.
Du legst ungefähr eine Meile zu Fuß durch El Centro und entlang des Malecón zurück.
Bitte informiere Vallarta Eats vorab per E-Mail über Allergien; Meeresfrüchte-Allergien oder vegane Ernährung sind für diese Tour nicht geeignet.
Nein, aber öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe verfügbar.
Ja, die Tour findet bei jedem Wetter statt – Regen oder Sonnenschein.
Nein, sie wird nicht für Gäste mit Mobilitätsproblemen oder langsamen Gehgeschwindigkeiten empfohlen.
Dein Abend umfasst vier Craft Cocktail-Paarungen zu sieben Verkostungen traditioneller mexikanischer Küche – von klassischen Rezepten bis zu kreativen Variationen – plus Wein an jedem Halt. Nach einem Spaziergang durch El Centro und entlang des Malecón mit deinem lokalen Guide endet der Abend mit einem Dessert am Fluss und einem traditionellen Kaffee-Cocktail, bevor du in die Nacht entlassen wirst.
Fast hätte ich die falschen Schuhe angezogen – hätte die E-Mail besser zweimal lesen sollen. Die Kopfsteinpflaster in Puerto Vallartas El Centro sind nicht gerade nachgiebig, aber genau das machte den Spaziergang umso echter. Unsere Guide Ana begrüßte uns mit einem herzlichen Lachen und zeigte sofort ein Wandgemälde, an dem ich vorher achtlos vorbeigegangen war. Es roch nach Regen, obwohl der Himmel noch hielt. Der erste Halt war hinter einer unscheinbaren Holztür versteckt – drinnen herrschte gedämpftes Licht und das leise Klirren von Gläsern.
Der erste Bissen – eine kleine Tostada mit geräuchertem Marlin – war zugleich salzig und frisch. Ich versuchte „gracias“ mit bestem Akzent zu sagen und bekam ein warmes Lächeln vom Barkeeper (vielleicht hat er die Mühe geschätzt, oder er hört einfach den ganzen Tag schlechtes Spanisch). Der dazu gereichte Craft Cocktail schmeckte nach Limette und etwas Kräuterigem; Ana erklärte, dass es lokale Raicilla war, die wohl noch mehr Power hat als Tequila. Danach schlenderten wir durch enge Gassen, vorbei an verliebten Paaren und spielenden Kindern am Malecón. Irgendwo in der Nähe wurde gerösteter Mais verkauft – der Duft zog kurz zu uns herüber.
Beim dritten Restaurant verlor ich völlig das Zeitgefühl. Da gab es ein Gericht – langsam gegartes Schweinefleisch mit Mole – das gleichzeitig vertraut und neu schmeckte. Unsere Gruppe tauschte sich über Lieblingsgerichte aus der Heimat aus; jemand aus Montreal versuchte Ana Poutine zu erklären, die nur höflich grinste (kann ich verstehen). Zwischendurch fiel mir auf, wie viel ruhiger es abseits der Hauptstraße ist – nur das Kratzen von Gabeln auf Tellern und gelegentliches Lachen an unserem Tisch. Die Weinbegleitung überraschte mich – ich hätte nicht gedacht, dass mexikanische Rotweine so gut sein können.
Der letzte Stopp fühlte sich fast geheim an: Tische standen direkt am Flussufer unter großen, schattigen Bäumen. Das Dessert wurde auf silbernen Tabletts serviert – kleine Schokoladenhäppchen mit Chili bestäubt – und Ana schenkte uns traditionellen Café de Olla ein, der nach Zimt und Orangenschale duftete. Ich denke noch oft an diesen Moment: warme Tasse in der Hand, der Fluss fließt langsam neben uns, alle sind für einen Augenblick still, bevor wir uns verabschieden.
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