Folge alten Pericu-Pfaden in der Sierra de la Laguna mit einem lokalen Guide, lerne verlorene Kulturen und das Leben in der Wüste kennen. Pause mit Mittagessen auf einer funktionierenden Ranch – handgemachte Tortillas, regionaler Käse – und erfrische dich in natürlichen Quellen, bevor es zurückgeht. Mehr als nur Wandern – hier spürst du die Geschichte unter deinen Füßen.
Die Strecke beträgt etwa 6,5 Kilometer auf mittelschwerem, unebenem Gelände.
Ja, ein traditionelles Mittagessen auf einer lokalen Ranch ist im Preis enthalten.
Am Ende der Wanderung hast du die Möglichkeit, in einer der natürlichen Quellen der Reserve zu baden oder dich abzukühlen.
Trage feste Schuhe, nimm Sonnenschutz mit und informiere uns bei Lebensmittelunverträglichkeiten.
Ja, die Tour beinhaltet eine klimatisierte Abholung von deiner Unterkunft.
Ein lokaler Guide begleitet die Tour und erzählt dir alles über die heimische Flora, Fauna und Kultur.
Der Weg ist mittelschwer mit einigen steinigen Abschnitten; eine moderate Fitness ist empfehlenswert.
Dein Tag umfasst die Abholung im klimatisierten Fahrzeug, Eintritt in die Sierra de la Laguna Reserve, Wasserflaschen und Proteinriegel für unterwegs, Damiana-Verkostung zum Mittagessen sowie ein traditionelles Essen mit handgemachten Tortillas und Ranch-Käse, bevor es zurück zum Resort geht.
Meine Stiefel knirschten auf losem Geröll, während ich der kleinen Gruppe folgte, die sich im Zickzack den Canyon der Sierra de la Laguna hinaufschlängelte. Unsere Guide Ana blieb stehen und strich mit der Hand über einen stacheligen grünen Strauch – sie nannte ihn Damiana und lachte, dass er gut für die Nerven sei (ich probierte ein Blatt, es schmeckte überraschend süß und erdig). Die Sonne wärmte schon meine Schultern, doch die Luft war noch frisch, fast scharf. Immer wieder hielten wir an, weil Ana etwas entdeckte – einen Vogelruf, eine Kakteenblüte – und uns Geschichten über die Pericu erzählte, die einst durch diese Flussbetten zogen. Vor dieser Wanderung bei Los Cabos hatte ich noch nie von ihnen gehört; jetzt sehe ich ihre Fußspuren unter unseren eigenen.
Die Wanderung war nicht ohne – manche Passagen waren steinig und meine Beine wackelten öfter, als ich zugeben wollte – doch Ana fand ein Tempo, das für alle passte. Sie zeigte uns, wo nach Regen das Wasser fließt und erklärte, dass das meiste klare Wasser von Los Cabos genau hier oben entspringt. Ein besonderer Moment war, als wir durch einen Schattenbereich gingen und alles still wurde, bis auf unser Atmen und das entfernte Läuten von Kuhglocken. Diese Stille fühlte sich irgendwie schwer an – als würde der Berg selbst zuhören. Wir begegneten ein paar Rancheros zu Pferd; einer zog den Hut mit einem halben Lächeln, Staub wirbelte um seine Stiefel.
Das Mittagessen auf der Ranch war einfach, aber ehrlich gesagt perfekt – frische Tortillas direkt vom Comal, krümeliger weißer Käse (Ana meinte, der wird hier gemacht), Bohnen mit rauchigem Feueraroma. Jemand schenkte uns kleine Gläser Damiana-Likör ein, und ich versuchte auf Spanisch anzustoßen – was unseren Gastgeber zum Lachen brachte, weil ich es verpatzte. Bevor wir zurückfuhren, kühlten wir unsere Füße in einer der Quellen der Reserve – so kalt, dass ich kurz aufschrie. Ich denke noch immer an diesen kalten Schock auf sonnenverbrannter Haut. Die Rückfahrt in die Stadt war irgendwie ruhiger; vielleicht waren wir einfach müde oder ließen all die neuen Eindrücke erst mal sacken.
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