Erlebe den üppigen Süden von Mauritius mit privatem Guide – von nebligen Seen über bunte Sanddünen bis zu dramatischen Meerklippen bei Gris-Gris. Beobachte Tempelrituale am Kratersee von Grand Bassin, genieße ein hausgemachtes mauritisches Mittagessen und triff Krokodile und Riesenschildkröten im Schatten des Regenwalds. Ein Tag voller Eindrücke, der lange nachwirkt.
Dein Tag umfasst die Abholung von überall auf Mauritius mit einem privaten klimatisierten Fahrzeug, alle Eintrittsgelder – inklusive La Vanille Krokodilpark und Zwanzig-Drei Farben Erde – sowie Wasser bei Ankunft und ein vollständiges mauritisches Mittagessen (vegetarisch oder nicht) mit Getränken, bevor du abends sicher zu deinem Hotel zurückgebracht wirst.
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Als nächstes stand Grand Bassin – Ganga Talao – auf dem Programm, mit der riesigen Shiva-Statue, die über den Tempel wacht. Der Duft von Räucherstäbchen zog durch die Luft, vermischt mit einem Hauch Benzin von vorbeifahrenden Rollern. Wir sahen Frauen in bunten Saris, wie sie Blütenblätter in den Kratersee warfen. Ravi erklärte leise einige Rituale; ich versuchte „prasad“ richtig auszusprechen, worüber er herzlich lachte. Danach ging es zu den Alexandra Falls – so ein Ort, von dem man denkt, er ist überlaufen, aber dem war nicht so. Die Wasserfälle wirkten wie ein weißes Band weit unten, und Vögel flogen immer wieder durch das Tal. Für einen Moment schien die Zeit stillzustehen.
Der Aussichtspunkt im Black River Gorges Nationalpark war nur ein kurzer Spaziergang entfernt, aber wow – das Grün schien endlos zu sein. Ich lehnte mich an das Holzgeländer und versuchte, Papageien zu entdecken (leider ohne Erfolg), hörte aber ein Rascheln hinter uns im Gebüsch. Hier hat man immer das Gefühl, dass die Wildnis zurückblickt. Am Krater Bassin Blanc standen wir am Rand und blickten in eine andere Welt – so tief, dass mir ganz schwindelig wurde. Ravi meinte, der Vulkan sei seit 700.000 Jahren erloschen, aber „man soll nie nie sagen.“
Fotos von der Zwanzig-Drei Farben Erde hatte ich schon gesehen, aber die bunten Sanddünen aus nächster Nähe zu erleben, ist… eigenartig? Wie ein Farbenspiel der Natur, das eigentlich nicht zusammenpassen dürfte, aber trotzdem harmoniert. In der Nähe liefen langsam Schildkröten umher, und Kinder rannten herum, um ihre Lieblingsfarbe zu finden (meine war dieses seltsame Lila-Grau). Zum Mittagessen ging’s in eine kleine, lokale Gaststätte – Reis, Hühnchencurry, viele frische Kräuter – ehrlich gesagt hätte ich danach am liebsten ein Nickerchen gemacht.
Zum Abschluss fuhren wir zu den Klippen von Gris-Gris, wo der Wind mir durch die Haare fuhr und die Wellen so heftig gegen die Felsen schlugen, dass man es im Brustkorb spürte. Dort gibt es einen Felsen namens Roche Qui Pleure – er sieht wirklich aus, als würde er weinen, wenn man ihn aus dem richtigen Winkel betrachtet. Der letzte Halt war der La Vanille Krokodilpark. Nicht nur Krokodile, sondern auch riesige Schildkröten und Fossilien ausgestorbener Vögel, von denen ich vorher nie gehört hatte (die Knochen vom Dodo sind irgendwie bewegend). Meine Schuhe waren inzwischen matschig, mein Kopf voll neuer Eindrücke und Geschichten. Und die Klippen gehen mir noch immer nicht aus dem Kopf.
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