Du legst ab in Case Pilote auf einem Trimaran, nur mit wenigen anderen Gästen und zwei Einheimischen, die die Gewässer wie ihre Westentasche kennen. Geführtes Schnorcheln bei Ilet à Ramier (mit etwas Glück siehst du Schildkröten), ein biologisches kreolisches Mittagessen an Bord – vegan oder glutenfrei auf Wunsch – und viel Zeit zum Entspannen auf den Netzen oder für Gespräche bei Kaffee, während die Küste an dir vorbeizieht.
Die Hände umklammern das Relingseil, Salzspritzer liegen schon in der Luft, bevor Pol auch nur ein Wort sagt. Sein sonnengebräuntes Grinsen ist ansteckend – er ruft „Bienvenue!“ als wir an Bord der Fildou steigen, seinem Renntrimaran, der im Hafen von Case Pilote liegt. An diesem Morgen sind wir nur sieben Gäste, dazu Gaelle und Pol. Das Deck fühlt sich warm an unter nackten Füßen. Immer wieder schweift mein Blick zur Küste – grüne Hügel, die sanft ins blaue Meer übergehen – während Pol erzählt, dass er den Motor kaum nutzt („nur wenn der Wind mal stur ist“, sagt er). Das gefällt mir. Kein Motorenlärm, nur das Knattern der Segel und das Knarren der Taue.
Wir gleiten entlang der Küste Martinique’s, es fühlt sich an wie Stunden, obwohl es wohl nicht so lange war. Pol zeigt auf kleine Buchten – Anse du Four, Grande Anse – seine Stimme vermischt sich mit dem Plätschern der Wellen am Rumpf. Zwischendurch reicht mir Gaelle einen Becher mit etwas Leuchtend-Süßem (ein kreolischer Cocktail; sie zwinkert, als ich nachfrage). Später gibt’s Mittagessen – Fisch, den ich noch nie probiert habe, Mangosalat und eine scharfe Sauce, die meine Nase kitzelt. Sie hat sich gemerkt, dass ich glutenfrei esse, ohne dass ich es sagen musste. Der Duft von Limette und gegrillten Paprika haftet lange an meinen Händen.
Ich hatte nicht erwartet, wirklich zu schnorcheln – richtig mit Schildkröten und Pol, der uns durchs Riff hinter Ilet à Ramier führt. Er nimmt sich Zeit, mir die Maske richtig einzustellen (trotzdem beschlägt sie immer wieder), und zeigt mir Fischnamen auf Französisch, die ich sofort wieder vergesse. Unter Wasser ist es fast unheimlich still nach dem Wind auf dem Deck; nur mein Atem und silberne Fischschwärme überall. Zurück an Bord liegen alle auf den Netzen oder dösen im Schatten, während Pol starken Kaffee kocht, der jeden wieder wachrüttelt.
Der Rückweg fühlt sich langsamer an – vielleicht, weil keiner will, dass der Tag endet. Die Sonne sinkt, das Meer leuchtet golden um uns. Ich höre Gaelle summen, während sie das Mittagessen wegräumt; Pol steuert mit einer Hand und erzählt von Stürmen, denen er entkommen ist. Ich denke immer noch daran, wie friedlich es dort draußen war – nicht ganz still, aber eine Ruhe, die man an Land kaum findet. Wenn du also eine Martinique-Segeltour suchst, die mehr ist als ein Programm abzuarbeiten – dann bist du hier richtig.
Das Boot bietet Platz für maximal 10 Gäste pro Fahrt.
Die Tour beginnt bei „LA CASE MADISAIL“ in Case Pilote.
Ja, alle Schnorchelausrüstungen werden gestellt.
Ein frisches, an Bord zubereitetes Essen mit lokalen oder Bio-Zutaten; vegane und glutenfreie Optionen sind auf Anfrage möglich.
Nein, die Anreise nach Case Pilote erfolgt eigenständig; Taxis sollten vorher gebucht werden, da sie auf Martinique selten sind.
Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden; Babynahrung ist nicht inklusive.
Ja, Pol, der Kapitän, ist auch dein Schnorchel-Guide und Lehrer.
Der Motor kommt nur bei Sicherheitsgründen oder seltenen Wetterlagen zum Einsatz; sonst segeln wir.
Dein Tag umfasst das Segeln auf dem Trimaran Fildou ab Case Pilote, geführtes Schnorcheln mit Ausrüstung durch deinen Kapitän und Guide Pol bei Ilet à Ramier, ein biologisches kreolisches Mittagessen (vegan und glutenfrei möglich), frische Cocktails und Kaffee an Bord sowie live Erklärungen während der gesamten Tour bis zur Rückkehr am späten Nachmittag.
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