Probier Martinique-Gebäck mit Blick auf Fort-de-France, wandere durch den Regenwald am Alma-Fluss, koste Rum in der Brennerei von St Pierre (mit Zeit zum Entdecken) und entspanne an einem wilden grauen Sandstrand – alles mit einer lokalen Reiseleiterin, die jeden Geheimweg und jede Geschichte kennt.
Das Erste, was passierte? Ich ließ beim Versuch, ein Foto mit Blick auf Fort-de-France zu machen, fast die Hälfte meines Gebäcks fallen. Unsere Reiseleiterin grinste nur und reichte mir sofort ein neues (ich glaube, das passiert ihr öfter). Von hier oben wirkte die Stadt fast verschlafen, doch aus der Ferne klang Musik – jemand spielte schon Zouk, obwohl es kaum 10 Uhr morgens war. Die Luft war klebrig-süß, wie Zuckerrohr, das in der Sonne liegt.
Wir folgten der Straße in den Regenwald und machten Halt am Alma-Fluss. Da gibt es diesen Moment, wenn man zum Wasserfall hinuntersteigt und plötzlich alles still wird – nur Wasser und Vogelgezwitscher sind zu hören, keine Autos, kein Gespräch. Ich probierte ein Kokosgebäck (der Name ist mir entfallen), noch warm aus einer Küche. Meine Hände waren danach ewig klebrig. Wir lachten alle, als jemand auf einem moosbedeckten Stein ausrutschte – zum Glück nur nasse Schuhe und eine gute Geschichte.
St Pierre hat eine ganz andere Atmosphäre. Unsere Reiseleiterin erzählte von dem Vulkanausbruch und zeigte uns die Zelle von Sylbaris – das war wirklich beklemmend. Die Wände sind dunkel und voller Löcher, man kann fast den alten Rauch riechen, wenn man lange genug stillsteht. Danach erkundeten wir die Brennerei auf eigene Faust – dort gibt es einen Bereich, den sie „das Schloss“ nennen, der zwar eher industriell als königlich wirkt, aber sehenswert ist. Die Rumverkostung zum Schluss war kräftig und frisch; ich glaube, ich verzog das Gesicht, worüber das Personal herzlich lachen musste.
Zum Abschluss ging es an einen Strand mit grauem Sand. Nicht perfekt fürs Foto, aber echt – Kinder spielten barfuß Fußball, ältere Leute saßen auf Plastikstühlen unter Bäumen. Ich dachte immer wieder daran, dass Foodtouren wie diese nicht nur ums Essen oder Trinken gehen – sie lassen dich einen Ort wirklich spüren.
Du bekommst mehrere Proben von lokalen Gebäcken und Getränke wie Bier, Wein oder Spirituosen – ersetzt aber keine volle Mahlzeit.
Ja, nach der Führung hast du Zeit, die Brennerei in St Pierre selbst zu erkunden und Rum zu probieren.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; es gibt kurze Spaziergänge, auch zum Wasserfall, aber nichts Anspruchsvolles.
Ja, Babys können im Kinderwagen mitfahren, und spezielle Babysitze sind bei Bedarf verfügbar.
Es gibt keine Abholung vom Hotel, aber öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe und ermöglichen einen einfachen Zugang zum Startpunkt.
Bequeme Schuhe (es gibt auch feuchte Stellen), Sonnencreme und Lust auf Süßes und Rum solltest du dabei haben.
Ja, nach der Führung kannst du Teile der Brennerei in St Pierre auf eigene Faust erkunden.
Dein Tag beinhaltet Wasserflaschen während der gesamten Tour, mehrere Proben von Martinique-Gebäck an verschiedenen Stopps (nicht genug für eine volle Mahlzeit) sowie Verkostungen von Bier, Wein oder Spirituosen – darunter lokaler Rum in der Brennerei von St Pierre. Du hast Zeit, jeden Ort zusammen mit deiner lokalen Reiseleiterin zu entdecken, bevor du mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder eigenen Arrangements zurückkehrst.


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