Auf dieser 4-tägigen Wüstentour von Marrakesch nach Fès überquerst du Berge, erkundest Kasbahs, reitest bei Sonnenuntergang auf Kamelen durch die Erg Chebbi Dünen und genießt Berbermusik am Lagerfeuer unter dem Sternenhimmel der Sahara. Erwarte stille Momente voller Staunen, Lachen und kleine Überraschungen unterwegs.
Die Tour dauert 4 Tage und 3 Nächte.
Ja, ein einstündiger Kamelritt in Erg Chebbi ist inklusive.
Ja, die Abholung vom Hotel oder einem Treffpunkt in Marrakesch ist inklusive.
Ja, eine Nacht wird im Wüstencamp in den Erg Chebbi Dünen bei Merzouga verbracht.
Täglich sind Frühstück und Abendessen im Preis enthalten.
Du kannst wählen, ob du die Tour in Fès beendest oder nach Marrakesch zurückfährst.
Sandboarding kann im Wüstencamp auf Wunsch organisiert werden.
Ja, sowohl die Kasbah von Ait Benhaddou als auch Ouarzazate sind Teil der Route.
Deine Reise umfasst Abholung und Rückfahrt vom Hotel (Marrakesch oder Fès), drei Übernachtungen (Hotel im Dades-Tal, Wüstencamp in Merzouga, Hotel in Merzouga), tägliches Frühstück und Abendessen, alle Transfers im klimatisierten Minibus mit englischsprachigem Fahrer, Kamelritt in den Erg Chebbi Dünen mit Berbermusik am Lagerfeuer (Sandboarding auf Wunsch), sowie alle lokalen Steuern.
Wir starteten kurz nach Sonnenaufgang aus Marrakesch, die Stadt war noch halb verschlafen. Unser Fahrer Youssef lachte über meine Versuche, Tizi-n'Tichka auszusprechen – so richtig klappte es nie. Die Straße schlängelte sich schnell in den Hohen Atlas hinauf, vorbei an Dörfern, wo Kinder winkten und Frauen mit bunten Tüchern Körbe trugen. Zwischendurch hielten wir für Minztee; die Luft dort oben war so frisch und kalt, dass meine Nase kribbelte. Ich stand am Straßenrand mit meiner Tasse, blickte auf die Serpentinen und dachte: So habe ich mir das hier nicht vorgestellt.
Die erste Nacht in der Dades-Schlucht fühlte sich an, als würden wir in einem Gemälde schlafen – Felsen, die im Sonnenuntergang rosa leuchteten, Ziegen, die irgendwo über uns kletterten. Zum Frühstück gab es noch warmes Brot und Honig, der nach wilden Blumen schmeckte. Danach ging’s zur Todra-Schlucht (das Suchwort ist „Tagesausflug Marrakesch Fès“), wo wir zwischen steilen Felswänden spazierten und unser Guide kleine grüne Eidechsen zeigte, die sich in der Sonne räkelten. Der Markt in Tinghir war ein herrliches Durcheinander: Gewürze überall, Leute feilschten um Datteln und Teppiche. Ich kaufte ein paar getrocknete Aprikosen, die tagelang zerquetscht in meiner Tasche lagen.
In Merzouga kroch der Sand überall hinein – in die Schuhe, die Kameratasche, sogar in meine Socken. Am Abend warteten Kamele auf uns; meines hieß Bob Marley (warum, weiß ich nicht). Der Ritt in die Erg Chebbi Dünen bei goldenem Licht war gleichzeitig friedlich und ein bisschen komisch – Kamele sind eben keine eleganten Tiere. Das Abendessen im Camp war ein Tajine unter einem Himmel voller Sterne, der fast unwirklich wirkte. Ein paar Einheimische trommelten am Lagerfeuer; jemand reichte mir eine Trommel, aber ich konnte kaum den Takt halten. Ich denke noch oft an die Stille, als alle alleine zu den Dünen gingen.
Am letzten Tag fuhren wir durch das Ziz-Tal mit seinen Palmen und Apfelplantagen bei Midelt (wer hätte gedacht, dass hier Äpfel wachsen?), dann durch Zedernwälder, in denen Berberaffen über die Straße huschten. Abends kamen wir müde, staubig, aber glücklich in Fès an. Youssef brachte uns bei Bab Boujloud raus, gab mir die Hand und wünschte „Viel Glück in der Medina“. Ich wollte noch mehr über seine Heimat erfahren, vergaß es aber – vielleicht nächstes Mal.
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