Reite auf ruhigen Pferden durch Essaouiras Wälder vorbei an Ziegen und Kamelen, überquere wilde Dünen und galoppiere am leeren Atlantikstrand entlang – mit einem lokalen Guide, Hotelabholung und kompletter Ausrüstung. Einfach lange Hosen anziehen und dich von der marokkanischen Küste ein bisschen durchpusten lassen.
Das Erste, was mir auffiel, war der salzige Wind – du kennst sicher diesen Geruch, wenn Meer und Pferde sich mischen? Genau das spürte ich, als wir bei den Ställen außerhalb der Medina von Essaouira ankamen. Unser Guide Youssef reichte mir einen Helm und grinste, als hätte er schon hunderte nervöse Reiter erlebt. Er fragte, ob ich viel geritten sei (nicht wirklich), und suchte mir dann eine geduldige braune Stute aus, die ihren Job scheinbar besser kannte als ich. Der Sattel fühlte sich anfangs etwas steif an, doch nach ein paar Minuten wurde er Teil des Rhythmus.
Los ging’s im Wald. Überall liefen Ziegen herum – eine versuchte sogar, an meinem Schnürsenkel zu knabbern, was Youssef zum Lachen brachte. Wir passierten Kamele, die faul unter den Bäumen kauten, und Kinder winkten uns von einem Eselskarren zu. Der Weg schlängelte sich durch Sonnenflecken und den Duft von Eukalyptus; manchmal hörte ich das Rauschen des Atlantiks, bevor ich ihn sah – dieses leise Flüstern hinter den Vögeln. Einmal versuchte ich, auf Arabisch „Danke“ zu sagen („shukran!“) und vermasselte es wahrscheinlich – Youssef lächelte nur noch breiter.
Dann kamen die Dünen – große, sandige Hügel, die weich aussahen, unter den Hufen aber eher knirschten. Mein Pferd tastete sich vorsichtig den Hang hinab, während erfahrenere Reiter auf den flacheren Abschnitten galoppieren durften. Plötzlich standen wir am offenen Strand, der Wind wirbelte mir die Haare ins Gesicht (hätte ich besser zusammenbinden sollen). Wir ritten direkt an die Brandung, die um die Pferdebeine spritzte. Möwen schrien über uns, der nasse Sand glänzte wie Glas… ehrlich gesagt, hätte ich nicht gedacht, dass ich mich so klein und frei zugleich fühlen würde. Das muss man erlebt haben, um es zu verstehen.
Auf dem Rückweg zum Stall klebte Sand in meinen Schuhen, und meine Jeans hatten Falten vom Festhalten. Youssef bot uns süßen Minztee an, bevor er uns zurück nach Essaouira fuhr – er meinte, jede Tour sei anders, je nach Gezeiten, Licht oder Laune der Pferde. Ich denke immer wieder an den Blick auf den leeren Strand, die Sonne tief über dem Atlantik, und wie für zwei Stunden einfach nichts anderes zählte.
Der Ausritt dauert etwa 2 Stunden.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Essaouira sind inklusive.
Nein, alle Erfahrungsstufen sind willkommen; die Guides passen sich an dein Können an.
Bequeme lange Hosen und Turnschuhe sind ideal für den Ausritt.
Ja, für alle Teilnehmer werden Helme bereitgestellt.
Du triffst auf Ziegen, Schafe, Kamele, Esel, Kühe und verschiedene Vogelarten.
Das Mindestalter liegt bei 10 Jahren, das Maximalgewicht bei etwa 85-90 kg.
Nein, Schwangeren wird von der Teilnahme abgeraten.
Dein Tag startet mit Abholung vom Hotel oder Treffpunkt in Essaouira, geführt von einem ortskundigen, mehrsprachigen Guide, der sich an dein Reitniveau anpasst. Du trägst während der gesamten Tour einen Sicherheitshelm und reitest durch Waldwege, Dünen und Strandabschnitte. Am Ende wirst du wieder zu deiner Unterkunft zurückgebracht.
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