Du probierst süße Snacks in Casablancas Medina, stehst unter dem hohen Minarett der Hassan-II.-Moschee, erkundest die antiken Ruinen von Chellah in Rabat und verlierst dich in den blauen Gassen der Kasbah des Oudaias – alles mit einem lokalen Fahrer, der jeden Trick kennt. Nicht glattgebügelt, nicht vorhersehbar – genau deshalb bleibt es unvergesslich.
Als Erstes fiel mir auf, wie kühl die Fliesen unter meinen Sandalen in der Hassan-II.-Moschee in Casablanca waren – unser Guide Samir lächelte nur, als ich fragte, ob es dort immer nach Meer riecht. Vielleicht war es die Atlantikbrise, die durch die riesigen Türen wehte. Wir hatten früh gestartet, schlängelten uns durch die alte Medina, wo mir jemand ein Stück klebrige, süße Chebakia reichte (ich bin mir bis heute nicht sicher, ob ich sie richtig gegessen habe). Die Märkte summten schon – Händler riefen Preise, ein Junge jagte Tauben am Place Mohamed V. Fast hätte ich die Zeit vergessen, als ich einer Frau zusah, wie sie Minzblätter an ihrem Stand ordnete. So begann unser Tagesausflug von Casablanca nach Rabat – ein bisschen chaotisch, aber auf eine angenehme Art.
Samir bestand darauf, im Rick’s Café Halt zu machen – nicht wegen des Films (an den ich mich kaum erinnere), sondern wegen dem Klirren der Gläser und der entspannten Atmosphäre, in der alle ihren Kaffee genossen, als gäbe es keinen anderen Ort auf der Welt. Danach fuhren wir die Corniche entlang, Fenster runter, Salzluft mischte sich mit dem Rauschen des Radios. Die Fahrt nach Rabat war ruhiger; ich döste kurz ein und wachte auf, als wir an den Gärten am Königspalast vorbeikamen. In Rabat fühlte sich Chellah wie eine andere Welt an – Störche nisteten auf römischen Säulen, überall blühten Wildblumen. Eine seltsame Stille herrschte, nur Vögel und unsere Schritte auf dem Kies waren zu hören.
Das Mittagessen am Bouregreg-Fluss war einfach – gegrillter Fisch und Brot mit rauchigem Geschmack vom Feuer. Unser Guide zeigte uns, wo die Einheimischen freitags zum Gebet hinübergehen, und ich versuchte (mit mäßigem Erfolg), „Kasbah des Oudaias“ auszusprechen. Er lachte und ließ mich so oft wiederholen, bis es einigermaßen klang. Die Kasbah selbst sah fast gemalt aus: weiß getünchte Wände, blaue Türen, Kinder spielten Fußball in einer Gasse, während ein alter Mann von seiner Türschwelle zusah. Irgendwie blieb mir dieses Bild im Kopf – die Farbe der Türen im Nachmittagslicht. Wir schlenderten, bis meine Beine müde wurden, und setzten uns dann eine Weile auf eine Bank über dem Meer.
Ich hatte nicht erwartet, so viel zu fühlen, nur beim Herumlaufen – eine Mischung aus Müdigkeit und einer Art Frieden? Vielleicht waren es all die kleinen Momente: Sonnenlicht auf Stein am Hassan-Turm oder das Teilen von Samirs Wasserflasche, als meine leer war. Zum Sonnenuntergang steckten wir wieder im Casablanca-Verkehr fest, aber mein Kopf war noch voller blauer Türen und Moscheemosaike. Wenn du überlegst, diesen privaten Ganztagesausflug nach Casablanca und Rabat zu machen... es gibt sicher schnellere Wege, die Städte zu sehen – aber kaum bessere.
Die Fahrt zwischen Casablanca und Rabat dauert je nach Verkehr etwa 1 bis 1,5 Stunden.
Der Eintritt ist nicht inklusive; dein privater Fahrer bringt dich zu den Sehenswürdigkeiten und wartet, während du sie besuchst.
Es sind keine Mahlzeiten enthalten; es gibt aber Zeit für ein Mittagessen in La Marina Bouregreg in Rabat, wo du dein Essen selbst wählen kannst.
Ja, bei diesem privaten Tagesausflug holt dich dein Fahrer an deinem Wunschort in Casablanca ab.
Ja – Babys können im Kinderwagen mitfahren; auf Wunsch sind auch spezielle Babysitze verfügbar.
Du besuchst die Hassan-II.-Moschee, Rick’s Café, die Altstadt von Casablanca, den Königspalast von Rabat, die Ruinen von Chellah, den Hassan-Turm, das Mausoleum von Mohammed V und die Kasbah des Oudaias.
Dein Fahrer spricht mehrere Sprachen und gibt unterwegs Infos; geführte Touren an den Sehenswürdigkeiten können je nach Ort variieren.
Ja, Assistenztiere sind während der gesamten Tour willkommen.
Dein Tag beinhaltet private Fahrt in einem klimatisierten Fahrzeug mit Mineralwasser an Bord; Parkgebühren sind ebenfalls abgedeckt. Die Abholung ist flexibel vom Hotel oder einem anderen Wunschort in Casablanca möglich, damit du früh starten kannst – und es sitzt immer jemand Ortskundiges am Steuer, falls du Tipps brauchst oder irgendwo länger bleiben möchtest, bevor es abends zurückgeht.
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