Radle am lebhaften Hafen und entlang der alten Palastmauern, bevor du in die ruhigen Kiefernwälder des Marjan-Hügels eintauchst – alles mit einem lokalen Guide, der jede Abkürzung und Geschichte kennt. Frische Meeresluft, versteckte Kapellen, lebendige Viertel und jede Menge Spaß inklusive. Das ist mehr als Sightseeing – das ist Split zum Anfassen.
Die genaue Dauer steht nicht fest, aber die Tour umfasst die Innenstadt und den Marjan-Hügel; plane mehrere Stunden inklusive Pausen ein.
Ja, Kinder können mitfahren, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden; Babysitze sind auf Anfrage verfügbar.
Ja, alle Teilnehmer bekommen hochwertige Fahrräder und Helme gestellt.
Du siehst den Diokletianspalast, die Poljud-Arena, die Wälder und Strände des Marjan-Hügels sowie Viertel wie Varos.
Nein, Verpflegung ist nicht inklusive; unterwegs kommst du an Märkten und Cafés vorbei.
Eine mittlere Fitness ist empfehlenswert, da es auf dem Marjan-Hügel einige Anstiege gibt.
Nein, eine Abholung wird nicht angeboten; Treffpunkt ist zentral in Split.
Dieses Angebot beschreibt eine Standard-Gruppentour; private Touren sind hier nicht aufgeführt.
Dein Tag beinhaltet ein hochwertiges Fahrrad und Helm sowie die Begleitung eines englischsprachigen Einheimischen, der dich vom Hafen durch die alten Palastmauern bis in die Kiefernwälder des Marjan-Hügels führt – mit vielen Pausen für Geschichten und Fotos, ganz in deinem Tempo.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mich neben diesen alten Steinmauern so winzig fühlen würde. Unser Guide Luka traf uns am Hafen – mit dieser lässigen dalmatinischen Art, als hätte er die Straßen hier schon tausendmal mit dem Rad erkundet. Wir starteten an der Riva, die Meeresbrise mischte sich mit dem Duft von Kaffee aus den Cafés (ich hätte am liebsten sofort angehalten). Auf der einen Seite glitzerte die Adria, auf der anderen ragte der Diokletianspalast auf – 1700 Jahre alt und trotzdem mitten im Alltag. Ich versuchte mir vorzustellen, wie römische Kaiser zwischen Marktständen hindurchflitzten – schwer vorstellbar bei all den rollenden Scootern.
Wir radelten durch die Altstadt von Split – vorbei an Fischhändlern, die sich auf dem Markt übertönten, an Kindern in Fußballtrikots, die zwischen Touristen hindurchsausten. Luka zeigte uns osmanische Festungsreste, die ich sonst glatt übersehen hätte (ich war zu sehr abgelenkt vom Duft gegrillter Sardinen, der irgendwoher wehte). An der Poljud-Arena machten wir Halt, und er erzählte uns von Splits großer Sportbegeisterung und den olympischen Medaillen. Ich musste lachen, als er versuchte, mir „Hajduk“ richtig beizubringen – kläglich gescheitert.
Danach wurde es ruhiger, als wir den Marjan-Hügel hinauffuhren. Die Luft war kühler unter den Kiefern, fast harzig und frisch. Meine Beine meckerten am Anstieg, doch dann öffnete sich der Blick: Inseln verstreut im Blau, kleine Buchten unter steilen Klippen. In einer Höhle versteckte sich eine alte Kapelle – fast hätte ich sie übersehen, bis Luka uns rüberwinkte. Am Aussichtspunkt Vidilica wurde es plötzlich still. Du kennst das Gefühl, wenn eine Aussicht dich so fesselt, dass du dein Handy vergisst? Genau so war das.
Auf dem Rückweg ging es durch Varos, mit seinen engen Gassen und Wäscheleinen über uns, dann weiter zum Sustipan-Park über dem Meer. Meine Beine fühlten sich schon wie Pudding an, aber das war mir egal – ich dachte nur daran, wie lebendig und vielschichtig Split wirkt, nicht nur wie eine Postkarte. Die Fahrradtour hat mir Ecken gezeigt, die ich allein nie gefunden hätte.
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