Begleite einen lokalen Guide auf einem nächtlichen Spaziergang durch Dubrovniks Altstadt und höre von verbotenen Liebschaften, geisterhaften Nonnen bei der Franziskanerkirche und alten Aberglauben. Schlendere durch enge, von Laternen erleuchtete Gassen und beende die Tour am Rektorenpalast – wenn du genau hinhörst, spürst du vielleicht, was zwischen den alten Steinen noch lebt.
Ich war schon spät dran, weil ich mich im Labyrinth der Dubrovniker Altstadt verlaufen hatte – diese steinernen Gassen schlängeln sich wirklich in alle Richtungen. Als ich endlich die Gruppe eingeholt hatte, grinste unsere Führerin Ana nur und sagte: „Passiert jedem.“ Sie hatte diese Art, einen sofort willkommen zu heißen, auch wenn man als Tourist offensichtlich verzweifelt am Handy klebte. Die Luft roch leicht nach Tang und Kerzenwachs von einem nahegelegenen Schrein – genau die richtige Stimmung für das, was noch kommen sollte.
Ana führte uns zuerst durch die Franziskanerkirche und das Kloster. Sie erzählte von den „Kleinen Mönchen“ – manche behaupten, ihre Schatten noch spät in der Nacht zu sehen. Ich konnte nicht anders, als mich immer wieder umzuschauen. An einer alten Laterne hielt sie inne und ihre Stimme wurde leiser, als sie von Dubrovniks eigenem „Romeo und Julia“ erzählte. Das war keine einfache Liebesgeschichte, sondern voller Familienfehden und heimlicher Verrätereien. Jemand aus der Gruppe versuchte, Pustijerna (das Viertel „Leeres Land“) auszusprechen, und Ana lachte so sehr, dass sie fast ihre Taschenlampe fallen ließ – ich habe es auch gründlich verhauen.
Das Hauptkeyword ist zwar „Dubrovnik Altstadt Führung zu Fuß“, aber das beschreibt kaum, wie es sich anfühlt, nach Einbruch der Dunkelheit durch diese Hintergassen zu schlendern. Wir quetschten uns durch eine Gasse, die kaum zwei Personen breit war, vorbei an einer Katze auf einem zerbrochenen Fensterbrett – Ana nannte sie den „Geistwächter“. Die Stadt wirkte nachts ganz anders – ruhiger, aber gleichzeitig lebendiger durch all die alten Geschichten. An einer Stelle erzählte sie von einer Pest, die vor Jahrhunderten wütete; plötzlich klang jeder Husten aus der Gruppe verdächtig.
Wir endeten nahe dem Rektorenpalast, wo die Steine im Licht der Straßenlaternen golden schimmerten. Ich dachte an all die Leben, die unter unseren Füßen lagen – Adelsfamilien, Gefangene, vielleicht Geister. Es ist seltsam, wie ein Ort zugleich unheimlich und tröstlich wirken kann. Noch jetzt höre ich das Echo unserer Schritte auf dem Stradun, als wir gingen. Man fragt sich, welche Geschichten diese Mauern wohl noch erzählen könnten.
Die genaue Dauer ist nicht angegeben, aber mit etwa 1,5 bis 2 Stunden ist zu rechnen, wie bei typischen Führungen in Dubrovnik.
Die Tour behandelt dunkle Legenden und Geistergeschichten; bei jungen oder sensiblen Teilnehmern ist Vorsicht geboten.
Die Tour führt durch enge Gassen mit unebenen Wegen, aber keine größeren Anstiege sind geplant; eine moderate Fitness ist empfehlenswert.
Die Führung findet auf Englisch statt, geleitet von einer lizenzierten lokalen Guide.
Nein, die Geschichten werden vor historischen Orten wie der Franziskanerkirche und dem Rektorenpalast erzählt, ohne Eintritt.
Nein, die Teilnehmer treffen sich an einem zentralen Punkt in der Altstadt von Dubrovnik.
Ja, Assistenztiere sind laut den Zusatzinformationen erlaubt.
Die Tour erfordert moderate Fitness wegen unebener Straßen; bei Bedenken zur Barrierefreiheit bitte direkt beim Veranstalter nachfragen.
Dein Abend beinhaltet spannende Geschichten mit einer professionellen, lizenzierten Guide, während du durch die von Laternen beleuchteten Gassen der Dubrovniker Altstadt schlenderst – von der Franziskanerkirche bis zum Rektorenpalast, mit vielen Gelegenheiten für Fragen oder Fotos.


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