Erkunde Calis lebendige Straßen und probiere Snacks wie Pandebono und Empanadas, während dein Guide spannende Geschichten erzählt. Triff Bäcker, lerne lokale Unternehmer kennen und genieße außergewöhnliche Eissorten, die du sonst nirgendwo findest. Hier geht es nicht nur ums Essen – sondern um gemeinsames Lachen und kleine Überraschungen auf jedem Block.
Du probierst Snacks wie Pandebono, Buñuelo, Arepa, Empanadas, Marranitas, Papa Rellena, Aborrajado, Chorizo, Champús-Getränk, Eis mit besonderen Sorten, Kaffee und mehr.
Ja, Vegetarier und glutenfrei Reisende finden bei jedem Stopp passende Angebote.
Die Route führt zu mehreren Stationen in der Innenstadt und historischen Vierteln; die genaue Distanz variiert, ist aber für die meisten gut machbar.
Wasserflaschen sind dabei, außerdem gibt es an einigen Stopps Säfte oder Kaffee.
Nein, der Treffpunkt ist zentral in Cali, dort triffst du deinen Guide.
Du besuchst mehrere Stationen, darunter Bäckereien, Straßenstände, Imbissbuden und eine Eisdiele – meist drei Hauptstopps plus kleinere unterwegs.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen mitkommen.
Ja, der Treffpunkt ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Tag beinhaltet Wasserflaschen während des gesamten Spaziergangs, bis zu zwei Snacks pro Hauptstopp (frische Backwaren oder frittierte Spezialitäten) sowie zwei Kugeln kreatives kolumbianisches Eis zum Abschluss – satt und vielleicht schon mit Appetit auf die nächste Empanada morgen.
Ganz ehrlich – ich hätte den Treffpunkt fast verpasst, weil mich ein Mann vor dem Tunnel mit Mango und Salz abgelenkt hat. Unser Guide Camilo grinste nur und winkte mir zu, als hätte er das schon hundertmal erlebt. So begann meine Street Food Tour in Cali: Schon beim Ankommen knabberte ich an etwas Leckerem. Die Stadt war laut, genau so, wie man es von kolumbianischen Städten kennt – Hupen, Lachen und Salsa, die aus den Ladenfronten drang.
Wir schlenderten durch die Innenstadt von Cali, vorbei an Murals, die so bunt waren, dass man die Farben fast schmecken konnte. An einer Bäckerei blieb Camilo stehen, die nach warmem Käse und süßem Teig roch – ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, dass mich Brot so begeistern könnte, doch der erste Biss in frisches Pandebono fühlte sich wie eine Umarmung an. Er erzählte, dass diese Bäckereien hier eher wie soziale Treffpunkte sind; die Leute kommen zum Kaffee oder einfach zum Plaudern. Ich versuchte, eine Almojabana zu bestellen (Li lachte, als ich es auf Spanisch versuchte – ich hab’s wohl verhauen), doch die Frau hinter der Theke zwinkerte mir trotzdem zu.
Der nächste Abschnitt stand ganz im Zeichen von frittierten Köstlichkeiten: Empanadas, die meine Finger fettig und glücklich machten, Marranitas gefüllt mit Kochbanane und Schweinefleisch. Camilo erzählte Geschichten von seinen Kindheitssnacks – anscheinend hat jeder in Cali eine Meinung, wo es die beste Papa Rellena gibt. Ein besonderer Moment war, als wir in einen Innenhof kamen, der von alleinerziehenden Müttern betrieben wird; sie verkauften Souvenirs und Kaffee, wollten aber vor allem über ihre Kinder sprechen oder wissen, woher wir kommen. Die Luft roch nach Bratöl und Regen auf altem Stein.
Als wir die letzte Station erreichten – eine Eisdiele versteckt hinter einem Wandgemälde – dachte ich, ich könnte keinen Bissen mehr essen. Doch dann reichte mir jemand eine Kugel Passionsfrucht mit karamellisiertem Schweinefleisch (ja, wirklich). Anfangs schmeckte es seltsam, doch dann… passte es irgendwie doch? Der Besitzer meinte, er wolle „Kolumbien im Hörnchen“ kreieren. Ob das möglich ist, weiß ich nicht, aber ich denke heute noch an diesen Geschmack, wenn ich Salsa höre. Also komm bloß nicht satt – sonst verpasst du was.
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