Du wanderst durch wilde Täler im Alay-Gebirge Kirgistans, überquerst hohe Pässe wie Sary Mogul und Jiptick, schläfst in Jurten bei Nomadenfamilien und teilst einfache Mahlzeiten unter riesigem Himmel. Freu dich auf stille Momente voller Ehrfurcht (und vielleicht auch Lachen) – alle Details sind organisiert, damit du dich ganz auf jeden Schritt oder den Blick auf die Gipfel konzentrieren kannst.
Als wir im Dorf Sary Mogul ausstiegen, hatte ich nicht erwartet, dass die Luft so scharf schmeckt – sie hat meine Nase fast ein bisschen gekitzelt, aber auf eine gute Art. Unser Fahrer aus Osh zeigte auf die Pamir-Berge hinter uns, halb in Wolken gehüllt. Überall lag eine eigenartige Stille, fast so, als hielten selbst die Hunde den Atem an. Die erste Nacht verbrachten wir bei einer Familie im Gästehaus – ich erinnere mich, dass das Brot noch warm aus dem Ofen kam und alle um einen niedrigen Tisch auf Teppichen saßen. Meine Beine kribbelten schon bei dem Gedanken an die bevorstehenden Wanderungen.
Der eigentliche Start war am Morgen, als wir aus Sary Mogul aufbrachen zum ersten Jurtenlager. Pferde grasten am Wegesrand, und unser Guide Bakyt blieb immer wieder stehen, um mit Hirten zu plaudern oder Murmeltiere zu zeigen (die ich aber nie zu Gesicht bekam). Die Täler schienen endlos – am Himmel kreisten Adler, und Kinder winkten aus den Jurten. An einer Quelle hielten wir zum Wasserholen – es schmeckte kalt, metallisch und fast süß. Ich versuchte, auf Kirgisisch „Danke“ zu sagen und bekam ein breites Lächeln zurück – wahrscheinlich habe ich es total verhauen.
Manche Tage verschwammen ineinander: lange Aufstiege über Geröll, bei denen jeder Schritt halb zurückrutschte, Mittagspausen an Flüssen, bei denen meine Stiefel stundenlang quietschten. Der Sary Mogul Pass war hart – 4.300 Meter sind kein Pappenstiel – aber als wir oben die Besh Kol Seen erreichten, stand ich einfach da, schnappte nach Luft und musste lachen, wie winzig alles unten wirkte. Die Abendessen waren immer einfach, aber sättigend: Nudeln mit Lamm oder Kartoffeln, dazu immer wieder heißer Tee, bis die Hände endlich warm wurden.
Was mir am meisten im Kopf geblieben ist, waren nicht nur die Aussichten (auch wenn Lenin Peak wirklich unfassbar aussieht), sondern diese stillen Abende in den Jurten mit anderen Wanderern und Einheimischen – immer erzählte jemand Geschichten oder sang leise, während der Wind an den Filzwänden rüttelte. Einmal wachte ich nachts auf, musste raus (klassisch) und trat nach draußen; über mir spannte sich ein Himmel voller Sterne, so dicht, dass es fast weh tat. Genau das erinnere ich jetzt zu Hause am meisten – wie klein ich mich dort gefühlt habe, aber auch wie glücklich.
Der Trek erfordert eine mittlere bis gute Fitness; an manchen Tagen sind lange Strecken (bis zu 24 km) und hohe Pässe über 4.000 Meter zu bewältigen.
Ja, täglich gibt es hausgemachtes Frühstück, Mittag- und Abendessen in Gästehäusern oder Jurtenlagern entlang der Route.
Du übernachtest in geteilten Jurten (3-5 Personen pro Jurte) oder familiengeführten Gästehäusern in Dörfern wie Sary Mogul und Kozhokelen.
Ja, Pferde transportieren bis zu 15 kg pro Person zwischen den Camps, du brauchst nur einen Tagesrucksack beim Wandern.
Der Transfer von der Stadt Osh zum Dorf Sary Mogul ist zu Beginn und am Ende der Tour inklusive.
Ja, Genehmigungen sind auf Anfrage im Voraus enthalten – kurzfristige Anfragen können zusätzliche Kosten verursachen.
Die Mahlzeiten sind einfache lokale Kost; gib deine Wünsche am besten vorab durch.
Heiße Duschen sind in manchen Gästehäusern wie in Kyzyl Shoro verfügbar; in den Jurtenlagern sind die Einrichtungen einfach.
Deine Reise umfasst Abholung und Rücktransport von der Stadt Osh, alle Wanderungen mit englischsprachigem Guide sowie Gepäcktransport mit Pferden (bis 15 kg pro Person), Gemeinschaftsunterkünfte in Jurten oder Gästehäusern entlang der Route, täglich hausgemachte Mahlzeiten (Frühstück, Mittag- und Abendessen), Grenzgenehmigung für das Lenin Peak Basislager bei rechtzeitiger Anmeldung und Unterstützung durch lokale Pferdehirten während der gesamten Tour.


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