Du startest früh in Almaty, fährst mit einem lokalen Guide durch wilde Canyons und zu Seen, teilst kasachisches Essen im Dorf Saty, übernachtest in einer Jurte oder Pension und rumpelst im sowjetischen Van zum versunkenen Wald am Kaindy-See, bevor du die Pfade im Charyn Canyon erkundest. Freu dich auf Lagerfeuerlachen und stille Momente unter weitem Himmel.
Ja, die Abholung vom Hotel in Almaty ist ab 7 Uhr morgens inklusive.
Du kannst zwischen Standardzimmer (geteiltes Bad), Zimmer mit eigenem Bad oder einer Gruppenjurte gegen Aufpreis wählen.
Ja, zwei Mittagessen, ein Abendessen und ein Frühstück sind inklusive.
Die maximale Gruppengröße beträgt 18 Personen.
Bootsfahrten und Reiten sind vor Ort am Kolsai-See optional buchbar.
Für die Fahrt zum Kaindy-See nutzen wir einen klassischen sowjetischen UAZ-452 Van.
Nein, die Tour erfordert moderate Fitness wegen Wanderungen und längeren Fahrten; für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen oder bestimmten gesundheitlichen Problemen ist sie nicht empfohlen.
Bei wetterbedingter Absage kannst du einen Ersatztermin wählen oder bekommst dein Geld zurück.
Dein zweitägiges Abenteuer beinhaltet die Abholung vom Hotel in Almaty, alle Nationalpark-Eintrittsgebühren, einen englischsprachigen lokalen Guide, Übernachtung im Dorf Saty (wahlweise Standardzimmer oder Jurte), herzhafte kasachische Mahlzeiten – zwei Mittagessen, ein Abendessen und Frühstück – sowie Transfers inklusive der holprigen Fahrt zum Kaindy-See im alten sowjetischen Van, mit Rückkehr nach Almaty zum Sonnenuntergang.
Ganz ehrlich – ich wollte fast abspringen, als ich den Wetterbericht sah: Kälte und vielleicht Regen. Aber unser Guide Ayan grinste nur und meinte: „Das kasachische Wetter ist wie ein Pferd – unberechenbar, aber immer spannend.“ Also stiegen wir um 7 Uhr morgens in Almaty halb verschlafen in den Van und standen mittags schon staunend am Black Canyon. Der ist nicht wirklich schwarz, eher dunkle Gesteinsschichten, die fast violett schimmern, wenn man lange genug hinschaut. Dort herrschte eine eigenartige Stille – nur Wind und ab und zu ein Rabe. Ich versuchte ein Foto, aber das Ausmaß lässt sich kaum einfangen.
Nach dem Moon Canyon (der tatsächlich fast wie eine Mondlandschaft aussieht, keine Ahnung wie das geht) erreichten wir den Kolsai-See. Das Wasser war so klar, dass man bis auf den Grund schauen konnte. Einige gingen Boot fahren, ich setzte mich auf einen Stein und ließ die Füße ins Wasser baumeln. Zum Mittag gab’s heißen Plov und Tee, serviert von einer Frau aus Saty, die uns von den harten Wintern erzählte (sie lachte, als ich fragte, ob ihr das nie langweilig wird). Nachts quetschten wir uns in eine Jurte – ja, man schläft wirklich auf diesen dicken Bodenmatten – und teilten Brot, während jemand Musik vom Handy spielte. Der Rauch vom Lagerfeuer brannte mir in den Augen, aber ehrlich gesagt gehört das dazu.
Der nächste Morgen startete mit starkem Tee und hausgemachter Marmelade, bevor wir in einem alten sowjetischen UAZ-Van zum Kaindy-See rumpelten. Das Ding vibrierte so sehr, dass ich am Ende das Gefühl hatte, meine Zähne würden wackeln. Doch der Spaziergang zum Kaindy-See – mit den versunkenen Bäumen, die aus dem blau-grünen Wasser ragen – machte jede Holperstrecke wett. Unsere Gruppe stand einfach schweigend da; so ein Ort, den man kaum in Worte fassen kann, ohne kitschig zu wirken.
Der Charyn Canyon war unser letzter Stopp, die Nachmittagssonne ließ alles noch rötlicher erscheinen als sonst. Wir schlenderten über staubige Pfade, während Ayan uns Felsformationen zeigte („Der sieht aus wie ein Kamel“, beharrte er). Bis dahin rochen alle nach Lagerfeuer und Straßenstaub, aber das störte niemanden. Die Rückfahrt war ruhig – müde, aber glücklich. Manchmal denke ich noch an den See mit den Geisterbäumen, besonders wenn die Stadt zu laut wird.
Sichere Bezahlung auf viator.com

Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?