Du überquerst die Lions Gate Bridge, spürst den Herzschlag auf der Capilano Suspension Bridge, atmest den Duft von Zedern zwischen riesigen Tannen ein und schwebst mit der Seilbahn hoch zum Grouse Mountain. Mit Abholung vom Hafen erlebst du die wilde Natur direkt vor Vancouver – und findest dich vielleicht lachend und nervös auf einer schwankenden Brücke wieder.
Die Tour dauert etwa 7 Stunden von Abholung bis Rückfahrt.
Ja, die Abholung vom Hafen ist inklusive, ebenso die Rückfahrt zu den meisten Hotels in der Innenstadt oder zum Flughafen Vancouver (YVR).
Besucht werden die Lions Gate Bridge, Cleveland Dam, Capilano Suspension Bridge Park und Grouse Mountain.
Ja, die Eintrittskarten für den Capilano Suspension Bridge Park und die Grouse Mountain Skyride sind inklusive.
Ein festes Mittagessen ist nicht enthalten; vor Ort gibt es jedoch Möglichkeiten, Essen zu kaufen.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen und Buggys sind erlaubt.
Ja, an den meisten Rückfahrtsorten in Vancouver gibt es gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr.
Dein Tag startet mit der Abholung am Hafen in Vancouver, ein freundlicher lokaler Guide begleitet dich; im Preis sind die Eintrittskarten für Capilano Suspension Bridge Park und die Grouse Mountain Skyride enthalten; zum Abschluss wirst du bequem zu deinem Hotel in der Innenstadt oder zum Flughafen YVR gebracht – so musst du dich um nichts zwischen Kreuzfahrtschiff und Stadtabenteuer kümmern.
Den ersten Moment, als die Capilano Suspension Bridge unter mir zu wackeln begann, werde ich nie vergessen. Gerade waren wir über die Lions Gate Bridge gefahren – unser Guide Mark zeigte auf Boote und ein paar Wasserflugzeuge, die tief über den Burrard Inlet glitten. Die Skyline von Vancouver verschwand hinter uns, ein Mix aus Glas und Grün. Es war einer dieser Morgen, an denen man nicht genau weiß, ob es Nebel ist oder der eigene Atem, der in der Luft hängt. Am Cleveland Dam lehnte ich mich über das Geländer und spürte dieses Kribbeln in der Brust – das Wasser rauschte laut unter mir, doch sonst war es so still, dass man das Rascheln einer Jacke hören konnte.
Der Eintritt in den Capilano Suspension Bridge Park fühlte sich an wie eine Postkarte zum Leben erweckt – nur mit mehr Zedernduft und weniger Perfektion. Die Brücke selbst war länger als gedacht (und höher – meine Beine wurden auf halber Strecke ganz weich). Mark erzählte uns von der Geschichte hier, irgendwas mit Holzfällern und Lachswanderungen – ich bekam nur die Hälfte mit, weil ich ständig nach unten auf den Fluss starrte. Familien schlichen sich langsam voran, Kinder quietschten bei jedem Wackeln. Ich musste lachen, weil ich die Brückenseite so fest umklammert hielt. Der Cliffwalk war ehrlich gesagt noch aufregender – nur Glas unter den Füßen und überall Bäume, wohin man sah.
Danach ging es mit der Skyride-Seilbahn hoch zum Grouse Mountain. Die Wolken hingen tief, doch ab und zu brachen sie auf und ließen die Sonne kurz auf den Schnee oben scheinen (im Juni!). Grinder und Coola – die Grizzlybären – trotteten gemütlich in ihrem Gehege umher; ein kleines Mädchen neben mir winkte ihnen immer wieder zu, als könnten sie zurückwinken. Das Mittagessen war schnell, schmeckte aber nach der frischen Luft besser als erwartet. Vom Paradise Patio aus wünschte ich mir eine bessere Kamera – oder einfach mehr Zeit, um einfach nur dazusitzen und nichts zu tun.
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