Du schlenderst durch Obstgärten und probierst knackigen Cidre, genießt schwarze Johannisbeer-Spezialitäten, die bei Einheimischen beliebt sind, schlürfst Wein mit Blick auf die Montmorency-Fälle und rundest das Ganze mit frischer Schokolade in einer beliebten Inselmanufaktur ab. Mit privatem Transport ab Quebec City und einem lokalen Guide erwarten dich viele Geschichten und kleine Überraschungen unterwegs.
Kaum hatten wir die Altstadt hinter uns gelassen, änderte sich die Landschaft schlagartig – nur noch weite Felder, Apfelbäume und diese besondere Ruhe, die man nur außerhalb der Stadt spürt. Unsere Führerin Lucie winkte einem Mann zu, der am Straßenrand Kisten auslud (hier kennt wirklich jeder jeden). Erster Halt war ein Obstgarten, in dem die Luft nach Äpfeln roch, aber intensiver – nach Cidre in der Entstehung. Ich probierte ihren Eis-Cidre; süß, aber nicht klebrig, kalt, obwohl die Sonne schien. Ich machte viel zu viele Fotos von der Scheune und dem Fluss dahinter. Lucie lachte nur und meinte, das mache jeder beim ersten Mal so.
Es gibt einen optionalen Stopp bei einem schwarzen Johannisbeerhof – wir sind hingefahren, weil Lucie sagte, ihre Kinder lieben dort das Eis. Sie hatte Recht; ich denke noch immer an diesen Geschmack. Man darf erst probieren, bevor man sich entscheidet (ich war so überwältigt, dass ich dreimal hintereinander „merci“ sagte). Danach drehte sich alles um Wein. Der Weinberg liegt mit Blick auf die Montmorency-Fälle – wenn man genau hinschaut, sieht man den Nebel. Wir saßen draußen mit einem Glas Weißwein und beobachteten, wie Wolken über die Reben zogen. Alles wirkte irgendwie langsamer als sonst.
Der letzte Halt war eine Schokoladenmanufaktur in Ste-Pétronille – ehrlich gesagt, da fällt es schwer, nicht zuzuschlagen. Der Duft schlägt einem schon beim Betreten entgegen: Kakao und etwas Nussiges? Kinder liefen mit Eistüten herum, die größer waren als ihre Köpfe. Ich nahm eine kleine Schachtel Trüffel mit für später (die haben es aber nicht bis zum Abendessen geschafft). Auf der Rückfahrt nach Quebec City, mit offenem Fenster, erzählte Lucie Geschichten aus ihrer Kindheit auf der Ile d'Orléans – hier hat wohl jeder einen Cousin, der Cidre oder Käse macht, oft sogar beides. Da bekam ich richtig Lust, im Herbst wiederzukommen und zu sehen, wie sich alles verändert.
Die Tour dauert einen halben Tag; je nach Stopps etwa 4–5 Stunden.
Ja, der private Transport mit Abholung ist im Preis enthalten.
Ja, bei Obstgärten und Weinbergen sind Verkostungen inklusive.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen können mitgenommen werden.
Ja, der Besuch ist optional und hängt von deinen Vorlieben und der verfügbaren Zeit ab.
Ja, auf Wunsch können spezielle Babysitze bereitgestellt werden.
Der lokale Guide spricht Französisch und Englisch; andere Sprachen auf Anfrage.
Dein Tag beinhaltet privaten Transport ab Quebec City mit Klimaanlage (was nach dem Herumlaufen echt angenehm war), Wasserflaschen für alle, alle Parkgebühren sind inklusive, sodass du dich um nichts kümmern musst, und die Mehrwertsteuer ist ebenfalls abgedeckt. Verkostungen bei jedem Halt sind inklusive – bring einfach Neugier mit (und vielleicht noch Platz für Schokolade).


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