Erlebe Old Montreal im offenen Vintage Cadillac mit einem lokalen Guide – vorbei am Bonsecours Market, Fotostopp an der Notre-Dame-Basilika, spannende Geschichten zu Habitat 67 und der St-Jacques-Straße. Freu dich auf Insider-Tipps, gute Laune und Geschichte, die lebendig wird.
Ich ließ mich hinten in den türkisfarbenen Cadillac fallen – Verdeck offen, die Sonne angenehm warm, aber „Sonnencreme hätte nicht geschadet“. Unser Guide Marc hatte genau die Stimme, die man sich für Geschichten wünscht: halb Radiomoderator, halb Nachbar, der jeden kennt. Zuerst fuhren wir am Bonsecours Market vorbei. Der Duft von frisch geröstetem Kaffee wehte von einem Café herüber, und Marc zeigte auf die Stände lokaler Künstler, die hier am Wochenende ihre Werke verkaufen. Er winkte einer Blumenverkäuferin zu – Céline, die hier „schon vor dem Internet“ steht, erzählte er. Ich glaubte ihm sofort.
Als nächstes kam die Notre-Dame-Basilika. Wir hielten kurz an, gerade lang genug, dass ich mit meiner Handykamera herumhantierte (solche Fotos gelingen mir nie). Der blaue Stein leuchtete im Morgenlicht – aus dem Auto heraus wirkt das irgendwie schick und entspannt zugleich. Marc erzählte von Leonard Cohens Verbindung zur Stadt, und für einen Moment schwor ich, „Suzanne“ aus einem offenen Fenster zu hören. Vielleicht bildete ich es mir ein. Passte aber perfekt dazu.
Wir cruiseten durch die engen Gassen von Old Montreal – Kopfsteinpflaster rumpelte unter uns – und Marc gab Tipps, wo man später die beste Poutine essen oder einen Drink holen kann („aber nicht zu früh“, zwinkerte er). Habitat 67 war beeindruckend; ich hatte Fotos gesehen, aber live sah das aus wie riesige Lego-Steine, die jemand mit großen Ideen ohne Bauanleitung zusammengefügt hat. Am Place Jacques Cartier bauten Straßenkünstler ihre Bühnen auf, obwohl es noch nicht ganz Mittag war. Jemand spielte Akkordeon, etwas schräg, aber mit so viel Herz, dass es niemanden störte.
Eine Stunde verging wie im Flug – aber nicht gehetzt. Montreal aus dieser Perspektive zu sehen, mit Wind im Haar (bei mir eher verhedderten Kopfhörern), fühlt sich an, als wäre man Teil der Stadt, nicht nur Besucher. Ich denke noch oft an den Blick die St-Jacques-Straße hinunter – die alten Bankenreihen wirken, als warteten sie auf ein großes Ereignis.
Die Tour dauert etwa eine Stunde von Anfang bis Ende.
Die Tour bietet flexible Abholoptionen; Details findest du bei der Buchung.
Du fährst am Bonsecours Market, der Notre-Dame-Basilika, Habitat 67, dem Place Jacques Cartier, dem Pointe-à-Callière Museum und der St-Jacques-Straße vorbei.
Ja, alle Bereiche und Fahrzeuge sind rollstuhlgerecht.
Ja, Babys und Kleinkinder sind willkommen und können im Kinderwagen mitfahren.
Nein, die Tour beinhaltet keine Eintrittspreise; die Sehenswürdigkeiten werden von außen besichtigt.
Ja, es gibt Stopps an wichtigen Orten wie der Notre-Dame-Basilika, um Fotos zu machen.
Du fährst in einem klassischen Vintage Cadillac Cabrio mit viel Platz zum Entspannen, während dein lokaler Guide spannende Geschichten durch Montreals historische Straßen erzählt. Die Tour ist barrierefrei und für alle Altersgruppen geeignet – sogar Babys im Kinderwagen sind willkommen.


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