Auf der Fahrt zwischen Phnom Penh und Siem Reap wird aus einer langen Strecke ein echtes Abenteuer: Probier frittierte Spinnen am Skoun Markt, erkunde die alten Dschungeltempel von Sambor Prei Kuk, überquere die jahrhundertealte Kampong Kdei Brücke und triff Familien, die über dem Tonle Sap See in Kampong Kleang leben. Ehrliche Momente, ein bisschen Lachen und echte Einblicke in Kambodscha erwarten dich.
Dein Tag umfasst die Abholung vom Hotel in Phnom Penh oder Siem Reap, ein privates klimatisiertes Fahrzeug mit englischsprachigem Fahrer, der unterwegs Geschichten erzählt, alle Benzin- und Mautkosten, Parkgebühren, kostenloses kaltes Wasser während der Fahrt und eine Passagierversicherung für dein kambodschanisches Roadtrip-Abenteuer.
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Die Fahrt von Phnom Penh nach Siem Reap dauert lange – etwa sechs Stunden – aber mit Pausen fühlt es sich eher wie eine Reise an als nur eine reine Fahrt. Nach Skoun (Spinnenstadt, wie alle sagen) machten wir Halt bei Sambor Prei Kuk. Die Tempel sind älter als Angkor Wat, versteckt im Dschungel, wo Baumwurzeln sich um die Steine winden. Es war still, nur Vogelgezwitscher und das Rascheln der Blätter unter den Füßen. Unser Guide erzählte, dass hier vor Jahrhunderten Kambodschas Hauptstadt war – kaum vorstellbar, wenn man nur die moosbedeckten Türme sieht. Mir gefiel, dass er uns Zeit ließ, einfach zu schlendern und die Atmosphäre aufzusaugen.
Mittagessen war einfach – Reis und gegrillter Fisch – in einer kleinen Straßenküche bei Pre Bros, wo alle freundlich lächelten, aber kaum Englisch sprachen (mein Khmer ist gleich null). Danach überquerten wir die alte Kampong Kdei Brücke, die fast zu zerbrechlich für den Verkehr wirkt, aber schon hunderte Jahre hält. Die Steine fühlten sich warm an, als ich sie berührte – vielleicht albern, aber ich muss alte Dinge immer anfassen, wenn ich reise.
Der letzte Halt vor Siem Reap war Kampong Kleang am Tonle Sap See. Die Stelzenhäuser stehen so hoch, dass sie fast über dem Wasser zu laufen scheinen, und Kinder winkten uns vom kleinen Boot aus zu. Über allem lag ein salzig-fischiger Geruch vermischt mit Holzrauch. Das Licht beim Sonnenuntergang tauchte alles für einen Moment in goldenes Licht – ich denke oft noch daran, wenn ich zuhause bin.
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