Folge den alten Pfaden durch Petras gewundenen Siq, staune vor dem Schatzhaus und lausche den Geschichten deines lokalen Guides, während du Gräber und Ruinen erkundest. Mit privatem Transport ab Amman und Stopps in Petra und dem ruhigeren Klein-Petra erlebst du Staunen und Ruhe – diese rosaroten Steine vergisst man nicht so schnell.
Ganz ehrlich, ich hatte schon tausend Fotos von Petra gesehen, bevor wir losfuhren, aber nichts hat mich auf den ersten langsamen Gang durch den Siq vorbereitet. Unser Fahrer holte uns kurz nach Sonnenaufgang in Amman ab – noch halb verschlafen beobachtete ich, wie die Wüste vorbeizog, alles in sanftes Gold getaucht und still. Als wir endlich in Petra ankamen, reichte uns unser Guide (sein Name war Firas) eine Flasche Wasser und grinste: „Bereit?“ Ich dachte, ich bin es. Die Luft roch staubig, aber frisch, wie alter Stein nach Regen. Wir gingen diesen engen Canyon entlang – den Siq – der sich immer weiter schlängelte, bis plötzlich das Schatzhaus vor uns auftauchte. Es ist nicht nur rosa, es scheint fast zu leuchten. Ich war tatsächlich sprachlos.
Firas erzählte uns unterwegs Geschichten über die Nabatäer – wie sie alles aus dem Fels herausgemeißelt und diesen Ort mitten in der Einöde zum Leben erweckt haben. Er zeigte uns kleine Details: eine Ritzung hier, einen alten Wasserkanal dort. Es gab Momente, in denen man nur seine eigenen Schritte hörte und vielleicht eine ferne Stimme, die vom Stein widerhallte. Nach den Königgräbern und dem riesigen Theater (ich versuchte mir vorzustellen, wie es klingt, wenn es voller Menschen ist) hatten wir etwas Zeit zum freien Erkunden. Meine Beine waren schon müde, aber ich wollte nicht aufhören zu entdecken; Petra hat so eine besondere Energie, die einen einfach mitzieht.
Auf der Rückfahrt nach Amman machten wir Halt in Klein-Petra – das fühlt sich ehrlich gesagt an, als hätte jemand die große Anlage verkleinert, aber alle Geheimnisse bewahrt. Es war ruhiger dort; ich glaube, nur eine weitere Gruppe kam vorbei, während wir die geschnitzten Räume erkundeten. Firas erklärte, dass Händler hier Rast machten, bevor sie in die Hauptstadt zogen. Die Sonne stand schon tiefer und alles wirkte irgendwie sanfter. Vielleicht lag es an der Müdigkeit oder an etwas anderem, aber ich fühlte mich glücklich – als hätte ich für einen Moment einen Blick hinter den Vorhang erhascht.
Die Strecke von Amman nach Petra beträgt etwa 245 Kilometer und dauert mit dem Auto rund 3 Stunden pro Strecke.
Ja, die Abholung und Rückfahrt zum Hotel in Amman sind mit privatem Fahrer inklusive.
Nein, die Eintrittspreise sind inklusive, außer du nutzt den Jordan Pass – dann solltest du den Pass direkt kaufen.
Du hast eine etwa zweistündige geführte Tour plus Zeit zur freien Erkundung danach.
Klein-Petra ist eine kleinere Ausgrabungsstätte in der Nähe von Petra; ja, wir machen auf dem Rückweg einen Stopp dort.
Ein Mittagessen ist nicht enthalten; bring am besten Snacks mit oder frag deinen Guide nach guten Empfehlungen in der Nähe.
Die Standardtour ist auf Englisch; Spanisch oder Französisch sind je nach Verfügbarkeit auf Anfrage möglich.
Bei Mobilitätsbedenken bitte vorher melden – Golfwagen können auf Anfrage in Petra organisiert werden.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Amman mit privatem Fahrer in einem klimatisierten Fahrzeug (WLAN an Bord), Eintritt für Petra und Klein-Petra (außer bei Jordan Pass), einen lokalen englischsprachigen Guide für die klassische Petra-Tour (andere Sprachen auf Anfrage), sowie eine kurze Pferdereit vor dem Eingang zum Siq – alle Details sind organisiert, damit du dich voll aufs Entdecken konzentrieren kannst.


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