Du stehst dort, wo Propheten vom Berg Nebo blickten, entdeckst antike Mosaike in Madaba, wanderst bei Sonnenaufgang durch Petras Schluchten, bretterst mit einem Beduinen durch Wadi Rum und schwebst dann schwerelos im Toten Meer – alles mit lokalen Guides und privaten Transfers, die dir jeden Schritt erleichtern.
Die Tour dauert 4 Tage mit 3 Übernachtungen: 2 Nächte in Petra und 1 Nacht am Toten Meer.
Ja, die Abholung ist inklusive – vom Flughafen Amman oder jedem Ort in der Stadt.
Ja, die Hotels buchst du selbst: 2 Nächte in Petra und 1 Nacht am Toten Meer.
Du hast einen englischsprachigen Fahrer während der gesamten Tour; an manchen Orten wie Petra oder der Taufstelle begleiten dich lokale Guides.
Pack Badebekleidung und Flip-Flops oder Wassersandalen ein, um bequem im Toten Meer zu schweben.
Es sind keine Mahlzeiten enthalten, außer Mineralwasser an Bord; unterwegs gibt es viele Essensmöglichkeiten.
Für die Jeep-Tour werden ältere Beduinenfahrzeuge ohne Klimaanlage oder Sicherheitsgurte genutzt – für ein authentisches Wüstenerlebnis.
Nein, wegen der körperlichen Anforderungen wird die Tour Schwangeren nicht empfohlen.
Deine Reise beinhaltet private Transfers in klimatisierten Fahrzeugen mit englischsprachigem Fahrer von deinem Wunschort in Amman oder Flughafen; Wasserflaschen und WLAN an Bord; plus eine 2,5-stündige 4x4 Jeep-Tour durch Wadi Rum mit einem Beduinenfahrer – moderne Sicherheitsgurte darfst du dort nicht erwarten!
Wie schmeckt eigentlich die Luft am Berg Nebo? Ich erinnere mich, wie ich das Fenster runterkurbelte, während wir hochfuhren – sie war scharf und ein bisschen staubig, mit dieser trockenen Sonne, die man nur in Jordanien spürt. Unser Fahrer Mahmoud erzählte, dass Moses hier gestanden haben soll. Ich versuchte, mir das vorzustellen, während ich in den verschwommenen Horizont starrte. Die Mosaike in der alten Kirche waren viel lebendiger als gedacht – winzige Steinchen, die vor Jahrhunderten von Menschenhand zusammengesetzt wurden. Danach fühlte sich Madaba lebendig und herzlich an; wir huschten in eine Bäckerei für süßes Brot, bevor wir zur St.-Georgs-Kirche schlenderten, um die berühmte Karte zu sehen. Ich weiß nicht, ob mir der Duft von Weihrauch oder frischem Brot länger im Gedächtnis blieb.
Die Fahrt entlang der Königsstraße dauerte länger als Google Maps angab (Mahmoud lachte nur, als wir fragten), aber ehrlich gesagt störte mich das nicht. Die Burg Kerak tauchte plötzlich auf – rauer Stein und hallende Stille. Kinder rannten an uns vorbei und spielten mit Kronkorken, während wir versuchten, unserem Guide durch die verwinkelten Tunnel zu folgen. Als wir Petra erreichten, waren meine Beine steif, aber mein Kopf voller Eindrücke. Der erste Spaziergang durch den Siq bei Sonnenaufgang – das rosa Licht, das von den Felswänden reflektiert wird – das denke ich noch oft. Das Schatzhaus taucht plötzlich auf und für einen Moment herrscht Stille. Später stiegen wir zum Kloster hinauf (ja, alle 800 Stufen) – meine Knie verfluchten mich, mein Herz aber nicht.
Wadi Rum überraschte mich – nicht nur Sand, sondern riesige rote Felsen und eine Stille, so tief, dass man den eigenen Herzschlag hört. Unser Beduinenfahrer ließ mich für etwa dreißig Sekunden den Jeep lenken (ich wäre fast in einen Busch gefahren; er fand das zum Schreien komisch). Wenn man genau hinsieht, entdeckt man alte Felsinschriften – Geschichten, die geschrieben wurden, bevor es GPS oder Landkarten gab. Zum Mittag gab es Tee, über dem Feuer gebrüht; rauchig und süß zugleich.
Ich war nicht vorbereitet darauf, wie seltsam es ist, im Toten Meer zu schweben – als würde man gleichzeitig in Sonnenlicht und Salzwasser eingelegt sein. Meine Haut fühlte sich noch Stunden danach ganz glatt an. Bevor wir zurück nach Amman fuhren, machten wir Halt an der Taufstelle; unser Guide zeigte uns, wo früher Mönche in Höhlen am Flussufer lebten. Die Innenstadt von Amman ist laut und lebendig – Märkte, die sich auf die Straßen ausbreiten, Kaffeeverkäufer, die uns zu Kardamom-Tassen einluden, nach denen ich heute noch manchmal sehne.
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