Du läufst durch antike römische Straßen in Jerash, erklimmst mittelalterliche Türme in Ajloun Castle mit spannenden Geschichten deines lokalen Guides und stehst in Umm Qais, um über Grenzen hinweg nach Syrien und Palästina zu blicken. Erwarte echte Momente – wie den Duft wilder Kräuter im Wind oder ein Lachen mit Einheimischen –, die dir lange nach der Rückkehr nach Amman im Herzen bleiben.
„Man merkt sofort, dass man an einem alten Ort ist, wenn selbst die Tauben aussehen, als hätten sie schon Imperien kommen und gehen sehen“, sagte unser Fahrer, als wir Jerash betraten. Er hatte Recht. Die Steine fühlten sich kühl unter meinen Sandalen an, und in der Luft lag ein leichter Duft von wildem Minztee – jemand muss in der Nähe Tee gekocht haben. Wir schlenderten die Säulenstraße entlang und versuchten uns vorzustellen, wie einst Streitwagen hier vorbeidonnerten. Ich blieb immer wieder stehen und strich mit der Hand über die Rillen im Marmor. Unser Guide Sami zeigte auf die Stelle, an der Alexander der Große angeblich die Stadt betreten hat – er erwähnte es fast beiläufig, doch ich hörte den Stolz in seiner Stimme heraus.
Als Nächstes ging es zum Ajloun Castle – wir schlängelten uns durch jahrhundertealte Olivenhaine nach oben. Die Burg selbst besteht aus dicken Steinmauern und engen Treppen (für große Leute: Kopf einziehen!). Vom Turm aus öffnete sich der Blick über grüne Hügel, die sanft ins Jordantal abfallen. Sami erzählte von Saladins Armee, die hier die Pässe gegen die Kreuzritter verteidigte; ich versuchte mir das vorzustellen, bemerkte aber vor allem die Stille dort oben, nur unterbrochen vom fernen Ruf zum Gebet. In diesen alten Gemäuern herrscht eine solche Ruhe, dass man automatisch flüstern möchte.
Umm Qais überraschte mich mit seiner Weite. Die Stadt liegt auf einem Grat, von dem man an klaren Tagen bis nach Syrien und Palästina sehen kann (wir hatten Glück, der Dunst kam und ging). Die Ruinen liegen verstreut zwischen schwarzen Basaltsteinen und verlassenen osmanischen Häusern. Eine Gruppe einheimischer Kinder spielte Fußball nahe dem Amphitheater – sie winkten uns zu und spielten dann weiter. Sami erwähnte etwas über Jesus und die Gadarener Schweine an diesem Ort; ehrlich gesagt war ich zu sehr von der Aussicht abgelenkt, um alles genau mitzubekommen. So ein Ort bleibt einem leise im Gedächtnis – ich denke oft an diesen Horizont zurück.
Die Tour dauert den ganzen Tag, meist etwa 8 bis 10 Stunden inklusive Fahrzeiten zwischen den Orten.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel oder Flughafen in Amman sind im Preis enthalten.
Eintrittsgelder und Mittagessen sind nicht inklusive; Wasserflaschen werden bereitgestellt.
Der Fahrer spricht Englisch.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen mitfahren; Kindersitze sind vorhanden.
Ja, die Rückfahrt kann zu jedem zentralen Ort deiner Wahl in Amman erfolgen.
Ein klimatisiertes Privatfahrzeug mit WLAN an Bord steht für den Transport bereit.
Der englischsprachige Fahrer informiert während der Fahrt; vor Ort können unterschiedliche Guides verfügbar sein.
Dein Tag beinhaltet privaten Transport in einem klimatisierten Fahrzeug mit WLAN, Wasserflaschen während der gesamten Fahrt, einen englischsprachigen Fahrer, der dich direkt vom Hotel oder Flughafen in Amman abholt – und dich nach der Tour überall in der Stadt zurückbringt. Kraftstoffzuschläge und Parkgebühren sind inklusive, sodass du dich ganz auf das Erlebnis konzentrieren kannst.


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