Tokyo Yanaka: Historische Gassen & Asakura Museum mit Guide
Yanakas historische Gassen & das Atelier eines Bildhauers: So sah Tokio nach dem Krieg aus
Mit Guide durch zwei verbundene Einkaufsstraßen in Yanaka spazieren, das Asakura Museum besuchen (Atelier und Wohnhaus mit Teich im Innenhof), die Yanaka Ginza Treppe für ein Sonnenuntergangsfoto erklimmen und Zeit haben, bei lokalen Händlern zu stöbern und zu essen. Eintritt ins Museum inklusive; die Tour dauert etwa einen halben Tag und lässt genug Zeit, die Nachkriegsatmosphäre ohne Eile aufzunehmen.
Ablauf Schritt für Schritt
Yanakas historische Straßen und Museum entdecken
- Tsukiji-Graben und Lehmmauer besichtigen
- Asakura Museum und Garten erkunden
- Sonnenuntergang von der Yanaka Ginza Treppe genießen
- In der Yanaka Ginza Straße spazieren und essen
- Die angrenzende lokale Einkaufsstraße entdecken
Das Erlebnis
Unser Guide wollte uns am Bahnhofs-Eingang treffen, schrieb aber fünf Minuten vorher, dass er im Stau bei Ueno steckt. Also standen wir da mit etwa acht anderen Leuten, checkten unsere Handys – und genau da wurde mir klar: Wir sind gleich in einem Teil von Tokio, den die meisten Besucher nie sehen. Yanaka ist nicht das grelle Neon-Herz, das jeder fotografiert. Es ist das Viertel, das sich gehalten hat, die Einkaufsstraßen, die sich nach 1945 selbst wieder aufgebaut haben und einfach so geblieben sind. Die Tsukiji-bori Lehmmauern, die man hier sieht, sind als nationales Kulturgut geschützt – solche Mauern findet man an Tempeln und alten Häusern. Sie stehen noch, sind verwittert und erzählen die Geschichte von Japans Wiederaufbau.
Als unser Guide endlich ankam, schlenderten wir in einem Tempo durch die Straßen, das wirklich Zeit zum Schauen ließ. Nicht gehetzt, aber auch nicht trödelnd. Das Einkaufsviertel teilt sich in zwei Teile: Yanaka Ginza verläuft ost-westlich, voll mit kleinen Läden und Ständen mit frittiertem Essen – genau der Ort, wo man Takoyaki probieren oder Vintage-Keramik ohne Kaufdruck anschauen kann. Die andere Straße führt nord-südlich, ruhiger, mit einem großen Tor am Eingang. Was auffällt, ist die Mischung: alte Holzhäuser neben neueren Geschäften, Einheimische beim Einkaufen neben Touristen, keine Trennung. Hier ist kein Museum, das sich als Viertel ausgibt. Hier ist ein echtes, altes Viertel.
Das Asakura Museum ist das Herzstück und ganz anders, als man erwartet. Es war das Atelier und Zuhause von Fumio Asakura, dem ersten Bildhauer, der Japans Orden für kulturelle Verdienste erhielt. Das Gebäude ist eine Mischung: Auf der einen Seite Beton und Stahl für die Werkstatt, auf der anderen traditioneller Holzbau im sukiya-Stil fürs Wohnen. Innen gibt es einen Hof mit einem Teich voller Koi, saisonale Blumen, und das ganze Haus ist so gebaut, dass Licht und Luft ganz bewusst durchströmen. Schuhe ausziehen ist Pflicht (Socken anziehen, Hausschuhe sind verboten), und die Holzböden sind nicht klimatisiert – im Sommer also warm, im Winter kalt – das gehört zum Erlebnis, nicht zum Nachteil. Die lackierten Böden sind rutschig, also Vorsicht! Fotografieren ist nur an bestimmten Stellen und Zeiten erlaubt, hier geht es nicht nur ums Dokumentieren, sondern ums wirklich Dabeisein.
Bevor wir gingen, stiegen wir die Yanaka Ginza Treppe hinauf für ein Sonnenuntergangsfoto – ein Stopp, der zur Tour gehört. Von dort sieht man die ganze Einkaufsstraße unter sich ausgebreitet, und wenn das Licht passt, versteht man, warum dieser Ort so besonders ist. Nicht, weil er wie eine Postkarte aussieht, sondern weil er echt ist, noch da ist, und man durch ihn hindurchgehen kann, etwas Kleines kaufen, etwas Warmes essen und dann zurück ins moderne Tokio geht – mit dem Wissen, wie es früher aussah.
Was enthalten ist
- Ein lokaler Guide führt dich durch Yanakas Nachkriegs-Einkaufsstraßen und die historischen Lehmmauern.
- Eintritt ins Asakura Museum, das Atelier und Wohnhaus des ersten japanischen Bildhauers mit Orden für kulturelle Verdienste.
- ein Stopp oben an der Yanaka Ginza Treppe für ein Sonnenuntergangsfoto mit Blick auf die Einkaufsstraße.
- Zeit zum Stöbern und Essen bei lokalen Händlern in den beiden Einkaufsvierteln.
Betrieben von gotcha
Ist das etwas für dich?Buche diese Tour, wenn du ein echtes, lebendiges Tokio-Viertel sehen willst, das nicht zum Freizeitpark gemacht wurde, und lieber mit Guide die Geschichte und Hintergründe erklärt bekommst, statt alleine zu raten – der Museumsbesuch und das geführte Tempo machen die alten Straßen verständlich statt nur stimmungsvoll.
Bewertungen von Reisenden
Vergleiche die 5 ähnlichen Optionen
Tokyo Yanaka: Historische Gassen & Asakura Museum mit Guide★ 5,00 (2)2 hENJP¥ 6,600
Tokyo Privater Spaziergang: Individuelle Tour mit lokalem GuideErlebe Tokio hautnah mit einer privaten Tour – entdecke Senso-ji, Yanaka, Ginza und mehr, perfekt abgestimmt auf dich von deinem lokalen Guide. Flexible Startzeiten und Abholung inklusive.★ 4,87 (1.232)2 h–7 hJA · ENJP¥ 16,939Ansehen ›
Tokyo Yanaka: Spaziergang & Nezu-Schrein mit lokalem GuideErkunde Tokyos ältestes Viertel mit lokalem Guide. Besuche Tempel, die roten Torii des Nezu-Schreins und traditionelle Holzhäuser. Halbtägige Tour in kleinen Gruppen, Englischsprachiger Guide.★ 4,76 (678)3 hENJP¥ 5,869Ansehen ›
Yanaka Rundgang Tokio: Tempel & Kirschblüten erlebenYanaka Tokio: 3,5-stündiger Spaziergang durch historische Tempel, Friedhof und Yanaka Ginza. Kleine Gruppen, englischsprachiger Guide, inklusive Fotos.★ 4,92 (566)3 h 30 mJA · ENJP¥ 11,000Ansehen ›
Tokyo: Private Tour zu Yanaka, Ginza & KaiserpalastEntdecke Tokios Viertel mit einer zertifizierten Guide: ruhige Gassen in Yanaka, Luxusshops in Ginza und der Kaiserpalast. Inklusive Hotelabholung.★ 5,00 (80)2 h–6 hENJP¥ 9,500Ansehen › Häufige Fragen
Wie lange dauert die Tour durch Yanakas historische Straßen?
Die Tour dauert etwa einen halben Tag. Die genaue Zeit ist nicht festgelegt, aber es gibt mehrere Stopps – Lehmmauern, Asakura Museum, Treppe und beide Einkaufsstraßen – also sollte man mit mehreren Stunden rechnen.
Was ist im Preis enthalten?
Ein lokaler Guide und der Eintritt ins Asakura Museum sind inklusive. Essen und Souvenirs in den Einkaufsstraßen sind extra.
Muss ich im Museum die Schuhe ausziehen?
Ja. Socken sind Pflicht, Hausschuhe oder Schlappen sind nicht erlaubt. Die Holzböden sind lackiert und rutschig, daher gelten strenge Regeln für das Schuhwerk.
Darf ich im Asakura Museum Fotos machen?
Fotografieren ist nur an bestimmten Orten und Zeiten erlaubt. Frag am besten deinen Guide, wo und wann du fotografieren darfst.
Ist die Tour für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet?
Das Gebäude hat viele Treppen, und es wird viel gelaufen. Die Tour ist für alle Fitnesslevel geeignet, aber das Gelände und die Museumsstruktur sollte man vorher bedenken.
Was sollte ich im Museum anziehen?
Zieh Socken und bequeme Schuhe an, die sich leicht ausziehen lassen. Die Holzböden sind nicht klimatisiert, also dem Wetter entsprechend kleiden – im Sommer warm, im Winter kalt.
Kann ich große Taschen oder Koffer mitbringen?
Große Taschen, Koffer mit Rollen oder Gegenstände mit Rädern sind im Museum nicht erlaubt. Gepäck kann am Empfang abgegeben werden; es gibt keine Schließfächer.
Ist der Dachgarten immer zugänglich?
Der Dachgarten kann bei schlechtem Wetter oder starkem Wind geschlossen sein, der Zugang ist also nicht garantiert.
Tokyo Yanaka: Historische Gassen & Asakura Museum mit Guide
2 h · EN
ab JP¥ 6,600 pro Person
★★★★★★★★★★5,002 Bewertungen















