Erkunde Akihabaras bunte Straßen mit einer Einheimischen, kaufe frische Zutaten im echten Tokyo-Supermarkt und lerne in einem modernen Kochstudio, wie man Ramen von Grund auf selbst macht – Nudeln, Brühe, Chashu. Mittagessen ist inklusive (mit Schwein oder Huhn), dazu gibt’s digitale Fotos als Erinnerung an deinen Nudelspaß.
Als Erstes schlug mir der Duft entgegen – eine Mischung aus frittiertem Hühnchen und Sojasoße, die aus dem kleinen Supermarkt nahe Akihabara Station wehte. Unsere Guide Yuka winkte uns mit beiden Händen zu (sie hatte dieses Lächeln, das einem das Gefühl gab, man kenne sich schon ewig). Wir quetschten uns an Regalen vorbei, voll mit Snacks, deren Namen ich nicht aussprechen konnte. Sie zeigte auf ein Bündel Nudeln und sagte etwas auf Japanisch – und lachte, als ich versuchte, es nachzusprechen. Wahrscheinlich total daneben, aber sie schien zufrieden.
Ich hatte nicht erwartet, dass der Spaziergang durch Akihabara so laut sein würde. Überall blinkten Bildschirme, Anime-Stimmen hallten auf die Straße – und plötzlich bogen wir in eine ruhige Gasse ab, um einzukaufen. Yuka erklärte, warum manche Brühen Kombu brauchen oder wie man „die guten Eier“ für Ramen erkennt. Der Ladenbesitzer nickte uns zu, als sähe er täglich Touristen, und verbeugte sich sogar leicht, als wir gingen.
Die Zugfahrt zum Kochstudio dauerte nur etwa fünfzehn Minuten. Meine Hände rochen leicht nach Ingwer, weil ich die Einkaufstüte getragen hatte. Im Studio banden wir uns Schürzen um und tauchten tief in den Teig für die Nudeln ein. Mir war nie klar, wie viel Arbeit in Ramen steckt, bis meine Arme vom Kneten schmerzten. Während die Brühe vor sich hin köchelte, zeigte Yuka uns, wie man Chashu-Pork rollt (auf Wunsch gibt’s auch Hühnchen). Zwischendurch machte sie ein Foto von uns beim Schlürfen der Nudeln – versprach, es später als Erinnerung zu schicken. Es war heiß im Raum, und der Dampf beschlug meine Brille mehrmals.
Das gemeinsame Essen fühlte sich irgendwie besonders an. Vielleicht lag es am Hunger, vielleicht daran, dass alle am Tisch über ihre Schüsseln grinsten – ich weiß es nicht genau. Aber ich denke noch oft an den ersten Bissen: salzig, vollmundig, fast ein bisschen süß. Kennst du das Gefühl?
Die gesamte Erfahrung dauert etwa 2–3 Stunden, inklusive Spaziergang, Einkauf, Zugfahrt und Kochkurs.
Nein, für die kurze Zugfahrt brauchst du eine eigene Suica- oder IC-Karte; deine Guide hilft aber gern beim Ticketkauf.
Ja, gib mindestens 48 Stunden vorher Bescheid, wenn du Hühnchen statt Schwein möchtest.
Nein, für diesen Ramen-Kurs sind keine veganen oder vegetarischen Varianten verfügbar.
Ja, digitale Fotos von deinem Erlebnis werden dir im Anschluss als Erinnerung geschickt.
Ja, du isst die Ramen, die du während des Kurses selbst zubereitet hast.
Du triffst deine Guide in Akihabara nahe Suehirocho Station, bevor es mit dem Spaziergang und dem Einkauf losgeht.
Dein Tag umfasst eine Akihabara-Führung mit einer Einheimischen, einen Besuch im Supermarkt zum Einkaufen frischer Ramen-Zutaten, alle Zutaten und Utensilien im zentralen Kochstudio in Tokyo, wo du Jiro-Style Ramen von Grund auf selbst machst (mit Schwein oder Huhn), Mittagessen mit deiner selbstgemachten Ramen-Schüssel und digitale Fotos von deinem Kochabenteuer zum Download.
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