Entfliehe Tokios Trubel und tauche ein in die Ruhe des Mt Fuji oder die kreative Atmosphäre Hakones bei diesem privaten Tagesausflug mit englischsprachigem Fahrer. Besteige die Chureito-Pagode für Postkartenmotive, schlendere durch Seenparks oder Handwerkerdörfer und erlebe kleine, authentische Momente mit Einheimischen. Du wirst nie vergessen, wie still es wird, wenn Fuji endlich vor dir auftaucht – oder wie gut Nudeln nach dem Aufstieg schmecken.
Wir fuhren kurz nach Sonnenaufgang aus Tokyo los, die Stadt schien noch halb verschlafen, und mir wurde klar, wie sehr ich mir offene Landschaften gewünscht hatte. Unser Fahrer Kenji erzählte schon von seinen Kindheitssommern am Kawaguchi-See – dort riecht die Luft immer nach Zedernholz, meinte er. Immer wieder schaute ich zum Horizont, um den ersten Blick auf den Mt Fuji zu erhaschen. Es dauerte eine Weile (der Verkehr ist echt), doch als wir endlich um die Kurve kamen und den Berg sahen, herrschte für einen Moment Stille im Van. Selbst Kenji schwieg.
Für diesen privaten Tagesausflug mussten wir uns zwischen der Mt Fuji-Route oder Hakone entscheiden – beides ging nicht. Wir wählten Fuji, weil mein Partner von den Postkartenmotiven schwärmt. Unser erster großer Halt war die Chureito-Pagode; die vielen Stufen hoch zu steigen brachte mich ziemlich außer Atem (Kenji lachte und meinte, selbst Einheimische machen Pausen). Aber die Aussicht oben – Pagode im Vordergrund, Fuji dahinter, ein paar späte Kirschblütenblätter, die vorbeischwebten – daran denke ich noch oft zurück, dieser Moment fühlte sich einfach perfekt an.
Mittagessen gab’s ganz bodenständig: Nudeln in einem kleinen Lokal nahe dem Dorf Iyashi no Sato (den Namen habe ich leider vergessen). Es roch leicht nach Miso und Holzrauch. Eine ältere Dame winkte uns rein und versuchte mir beizubringen, wie man „Danke“ richtig sagt – ich habe es ziemlich verhauen, aber sie lächelte trotzdem. Nach einem Spaziergang durch die strohgedeckten Häuser und kleinen Handwerksläden fuhren wir weiter zum Kawaguchi-See. Das Wasser war spiegelglatt, man konnte die Wolken darin ziehen sehen. Nur ein paar Angler und ein Paar, das unter einer Kiefer Hochzeitsfotos machte, waren zu sehen.
Hätten wir Hakone gewählt, wären wir wahrscheinlich mit der Seilbahn gefahren und hätten das berühmte Freilichtmuseum besucht. Aber ehrlich gesagt? Einfach barfuß am See zu sitzen, war genau das, was ich in dem Moment gebraucht habe.
Die Tour dauert insgesamt 9–10 Stunden, vom Abholen am Hotel in Tokyo bis zur Rückkehr.
Nein, du musst dich für die Mt Fuji- oder die Hakone-Route entscheiden.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Tokyo sind im Preis enthalten.
Dein Fahrer spricht Englisch und erklärt dir unterwegs die Sehenswürdigkeiten.
Ja, die Transportmittel sind rollstuhlgerecht und für alle Fitnesslevel geeignet.
Du besuchst die Chureito-Pagode, das traditionelle Dorf Iyashi no Sato, den Kawaguchi-See, den Yagizaki-Park und die Narusawa-Eishöhle.
Die Hakone-Route umfasst die Mishima Sky Walk, den Hakone-Schrein, die Hakone-Seilbahn, eine Bootsfahrt auf dem Ashi-See und das Freilichtmuseum.
Nein, Mahlzeiten sind nicht inbegriffen; du kannst unterwegs selbst entscheiden, wo du essen möchtest.
Ja, Babys und Kleinkinder sind willkommen; auf Wunsch gibt es spezielle Kindersitze.
Dein Tag beinhaltet private Fahrt ab Tokyo mit einem englischsprachigen Fahrer, der unterwegs spannende lokale Geschichten erzählt. Benzin- und Mautkosten sind inklusive. Du wirst an deinem Hotel in Tokyo (oder in der Nähe) abgeholt, reist bequem zwischen Stopps wie der Chureito-Pagode oder dem Kawaguchi-See, wenn du Mt Fuji wählst – oder genießt Sehenswürdigkeiten wie die Hakone-Seilbahn bei der Hakone-Route – und kehrst nach 9–10 Stunden entspannt zurück, ganz in deinem Tempo.
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