Du fährst von Nagano City aus mit verschiedenen Bergtransporten zu den legendären Tateyama-Kurobe Schneewänden, begleitet von einem lokalen Experten. Freu dich auf strahlenden Sonnenschein auf tiefem Schnee, warme Mahlzeiten an Bergstationen und viel Zeit, zwischen den riesigen Schneewänden zu laufen, bevor es gemeinsam zurückgeht. Ein Tag, der lange in Erinnerung bleibt.
Das Erste, woran ich mich erinnere, sind die beschlagenen Busfenster, als wir Nagano verließen – alle eingepackt in Schichten und noch halb verschlafen. Unsere Reiseleiterin Emi erklärte ganz ruhig, dass die Tateyama-Kurobe Alpine Route nur im Frühling für kurze Zeit geöffnet ist – ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, wie selten man diese Schneewände wirklich zu sehen bekommt. Sie erinnerte uns immer wieder an Sonnenbrillen wegen der starken Reflexion, was ich zunächst übertrieben fand – bis wir in Ogizawa ausstiegen und das blendende Weiß uns regelrecht traf. Selbst meine Handykamera kam damit nicht klar.
Der Weg zum „Dach Japans“ ist kein einfacher Ritt – es ist ein bunter Mix aus Seilbahnen, Bussen und sogar einer Tunnelstraßenbahn, die ganz schön rumpelte. An jeder Station schaute Emi nach uns, damit niemand in der Menge verloren ging oder auf dem Eis ausrutschte. Einmal warteten wir auf den nächsten Transport, und ich roch plötzlich den Duft von Instant-Ramen aus einem kleinen Kiosk – irgendwie passte das perfekt in die kalte Bergluft. Einige kauften sich eine Schale nur, um ihre Hände daran zu wärmen.
Endlich durch den Schneewand-Korridor zu laufen… das lässt sich schwer beschreiben. Die Wände ragen wirklich riesig über einem auf – es ist still, bis auf das Knirschen der Schritte im festen Schnee und Kinder, die sich gegenseitig herausforderten, die Wand zu berühren (was niemand schaffte). Es war nicht ganz still, aber diese Schneemassen bringen alle dazu, leiser zu sprechen. Emi zeigte uns, wo die Wand im letzten Jahr noch höher war; sie lachte, als jemand fragte, ob die Wand mal einstürzt (nur bei extremem Wetter). Ich denke noch oft daran, wie winzig wir uns in diesem weißen Canyon fühlten.
Die Tour startet und endet in Nagano City und endet meist gegen 19:00 Uhr, die genaue Zeit kann je nach Transport und Gruppentempo variieren.
Nein, Mittagessen ist nicht inbegriffen, aber an verschiedenen Bergstationen kannst du Essen kaufen.
Zieh warme Kleidung und feste, schneesichere Schuhe an und vergiss nicht die Sonnenbrille wegen der starken Schneereflektion.
Ja, Babys von 0-5 Jahren fahren kostenlos mit, müssen aber eventuell auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen, da keine Sitzplätze garantiert sind.
Die Tour ist nicht rollstuhlgerecht und könnte für Personen mit Mobilitätseinschränkungen wegen der unebenen, verschneiten Wege schwierig sein.
Wenn der Korridor gesperrt ist, aber die Bergtransporte fahren, besuchst du stattdessen alpine Aussichtspunkte; eine Rückerstattung gibt es nur, wenn die gesamte Route vor Abfahrt abgesagt wird.
Die Tour bietet Abholungen an zwei Punkten in Nagano City; genaue Orte findest du in den Buchungsdetails.
Dein Tag beinhaltet Hin- und Rückfahrt zwischen Nagano City und Ogizawa sowie alle Bergtransport-Tickets entlang der Tateyama-Kurobe Alpine Route. Du wirst von einem englischsprachigen Einheimischen begleitet, der die Gruppe sicher zwischen Seilbahnen und Bussen führt. Mittagessen ist nicht inklusive, aber an den Bergstationen gibt es mehrere Restaurants, wo du vor der gemeinsamen Rückfahrt am späten Nachmittag oder Abend etwas Warmes bekommst.


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