Du paddelst mit einem englischsprachigen Einheimischen durch Okinawas Yanbaru-Mangroven, gleitest über Korallenriffe und legst an stillen Stränden zum Tee und lokalen Snacks an. Lausche dem Dschungel, lerne einzigartige Pflanzen und Tiere kennen und genieße das Tempo, das zu deiner Gruppe passt. Mehr als Kajakfahren – es ist das Gefühl, für ein paar Stunden Teil dieses wilden Okinawas zu sein.
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Okinawa: Private Mangroven-Kajak-Tour & Ruhe an InselsträndenDu bist hier★ 5.00 (72)2 h–3 hUS$ 90
Okinawa Yanbaru Dschungel-Trekking & Wasserfall-SchwimmenErkunde den Yanbaru-Dschungel in Okinawa mit einem englischsprachigen Guide. Inklusive Schwimmen am Wasserfall, Neoprenstiefeln, Snacks und Tee. Private Tour, 1–3 Stunden je nach Fitness.★ 4.98 (48)2 h–3 hUS$ 71Ansehen › Was mir sofort auffiel, war die schwere, fast süßlich-klebrige Luft im Norden Okinawas, besonders nahe den Mangroven. Unser Guide Ben winkte uns zu einem kleinen Restaurant über der Yagaji-Insel – er hatte schon eiskalten Jasmintee vorbereitet und grinste, als ich mein bestes „ohayou gozaimasu“ versuchte. Wir zogen uns in der Toilette um (der Boden war noch feucht von jemandes Flip-Flops) und fuhren dann mit Bens kleinem Van die kurvigen Straßen zum Startpunkt. Der Himmel war dieses blasse Blau, das entweder Regen oder endlose Schwüle verspricht.
Ich war noch nie in Mangroven gekajakt – Ben zeigte uns, wie wir die Paddel halten, damit wir uns nicht zu sehr nass spritzen (was mir trotzdem passierte). Unter der Kouri-Brücke war das Wasser spiegelglatt, während im Dschungel hinter uns die Zikaden lautstark zirpten. Mal glitten wir leise an verworrenen Wurzeln vorbei, die aus dem Schlamm ragten, mal flog ein Reiher auf und erschreckte alle. Ben zeigte uns kleine Krabben, die seitlich über den Boden huschten, und erklärte, wie die Bäume im Salzwasser überleben – ihre Blätter schmecken bitter, falls man mutig genug ist, sie zu probieren. Ich war es nicht.
Wir legten an einem Sandfleck an, der vom Wasser aus unscheinbar wirkte, aber barfuß weich war – Ben schenkte uns entkoffeinierten Tee ein und reichte eine Süßkartoffel-Spezialität herum, die meine Finger lila färbte. Immer wieder dachte ich daran, wie weit wir von den Menschenmassen in Naha entfernt waren. Es gab diesen Moment, in dem niemand sprach, nur Wind und entfernte Wellen zu hören waren – ehrlich gesagt hätte ich fast ein Foto gemacht, war aber auch froh, es nicht zu tun. Auf dem Rückweg über Nakijins Riff blitzten türkisfarbene Fische unter uns auf – meine Arme waren müde, aber es fühlte sich gut an, als hätte ich meinen Morgen wirklich genutzt.
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