Erlebe den Sonnenaufgang auf dem Lake Kawaguchiko beim Paddeln mit einem lokalen Guide, der Geschichten erzählt und dir heißen Kaffee direkt im Kajak serviert. Perfekt für Anfänger, mit den ersten magischen Blicken auf den Fuji über dem ruhigen Wasser. Ein stiller Moment, der lange nachwirkt.
Ich dachte, ich wäre viel zu müde, um das zu genießen, doch als ich um 6:50 Uhr am Ufer des Lake Kawaguchiko stand, war alles so still. Die Luft war kühl und fast scharf, dazu mischte sich der Duft von nassem Gras mit einer süßen Note aus den Bäumen. Unser Guide Satoshi reichte mir ein Paddel und grinste, als hätte er das schon tausendmal gemacht (was wohl stimmt). Er zeigte mir, wie ich es richtig halte – meine Hände waren am Anfang ziemlich unbeholfen – und deutete dann auf die Stelle, wo der Fuji durch die Wolken blinzeln könnte. So früh hatte ich nicht mit so vielen Vögeln gerechnet; die Schwäne, die an uns vorbeiglitten, sahen selbst noch halb verschlafen aus.
Als wir lospaddelten, war es sogar noch ruhiger als gedacht. Man hörte jeden kleinen Spritzer bei jedem Schlag. Satoshi erzählte Geschichten über den See – manche Einheimische glauben, der Morgennebel bringt Reisenden Glück. Ich versuchte, das auf meinem holprigen Japanisch zu erfragen; er lachte und antwortete dann auf Englisch. Das wichtigste Suchwort hier ist „frühe Kajaktour Lake Kawaguchiko“ – genau deshalb war ich hier, aber ehrlich gesagt ist es viel mehr, wenn du draußen bist und der Fuji langsam hinter einem dünnen Wolkenschleier auftaucht. Ich griff immer wieder zum Handy, ließ es dann aber doch lieber stecken und genoss den Moment.
Zur Halbzeit legten wir eine Pause ein, und Satoshi goss uns direkt im Kajak Kaffee aus einer Thermoskanne ein (wie er das ohne Kleckern geschafft hat, weiß ich bis heute nicht). Die Tasse wärmte meine Hände, was gut war, denn der Wind hatte inzwischen etwas aufgefrischt. Kaffee trinken, während man auf dem Wasser schwebt und den Fuji anstarrt – das ist ruhig und gleichzeitig irgendwie elektrisierend. Er machte ein paar Fotos von uns; ich sehe auf den meisten etwas unbeholfen aus, aber das ist mir egal.
Die Tour war schon vor 9 Uhr vorbei, aber das Erlebnis blieb den ganzen Tag bei mir. Wenn du einen Transfer brauchst oder Hilfe zum Kawaguchiko Bahnhof, organisieren sie das auch – einfach vorher Bescheid geben oder den privaten Slot buchen. Und falls du Anfänger bist: Keine Sorge, Satoshi erklärt alles Schritt für Schritt und keiner fühlt sich blöd, wenn er zweimal fragt.
Du kannst mit dem Zug von Shinjuku nach Otsuki fahren und dort in die Fujikyu-Linie umsteigen oder direkt mit dem Limited Express Zug oder Expressbus von Shinjuku aus fahren.
Ein Standard-Transfer ist nicht dabei, außer du buchst den privaten Slot. Ansonsten erreichst du den Treffpunkt bequem zu Fuß in 15 Minuten vom Kawaguchiko Bahnhof oder per Taxi vom Hotel.
Die Tour beginnt pünktlich um 7:00 Uhr; bitte sei etwas früher zum Check-in und zur Vorbereitung da.
Ja, du brauchst keine Vorkenntnisse – der Guide erklärt alles Schritt für Schritt vor dem Start.
Ja, du bekommst Wasser und während der Pause auf dem See Kaffee, Schwarztee, Grüntee oder Kakao zur Auswahl.
Der Guide übernimmt das Fotografieren, so kannst du dich ganz aufs Erlebnis konzentrieren.
Speziell für Kleinkinder gibt es geeignete Sitze; am besten direkt nachfragen, wenn du mit kleinen Kindern kommst.
Zieh dich bequem und warm an, es kann morgens frisch sein. Die komplette Kajakausrüstung, inklusive Paddel und Schwimmweste, wird gestellt.
Im Preis enthalten sind alle Kajakausrüstung – Paddel und Schwimmweste – eine Flasche Wasser pro Person sowie dein Wunsch-Heißgetränk (Kaffee, Schwarztee, Grüntee oder Kakao) während der Pause auf dem See. Außerdem macht dein Guide Fotos, damit du nichts verpasst.


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