Du paddelst mit einem lokalen Guide durch Ishigakis stille Mangroven auf dem Miyara-Fluss, bevor du in der berühmten Blauen Höhle schnorchelst. Freu dich auf echte Momente, salzige Luft, viel Spaß – inklusive kompletter Ausrüstung, warmen Duschen und digitalen Fotos. Dieses besondere blaue Licht wirst du noch lange im Kopf haben.
Das Erste, was mir auffiel, war das Geräusch – keine Wellen, sondern das sanfte Rascheln der Mangroven am Miyara-Fluss. Wir trafen unseren Guide nahe dem Ishigaki Hafen, der mir mit einem breiten Grinsen ein Paddel reichte und etwas auf Japanisch sagte, das wohl „kein Stress“ bedeutete. Ich war nervös, ins Wasser zu fallen (bin ich immer), doch das Board fühlte sich stabiler an als gedacht. Die Luft roch leicht salzig und ein bisschen nach Schlamm – nicht unangenehm, einfach echt. Kleine Krabben huschten über die Wurzeln, und ein Reiher stand so reglos da, dass er fast unecht wirkte. Meine Freundin versuchte „Danke“ auf Japanisch zu sagen, unser Guide lachte und korrigierte sie liebevoll. Es war entspannt, niemand drängte uns.
Nach dem Paddeln (meine Arme waren müder, als ich zugeben wollte) tauschten wir die Boards gegen Schnorchel und fuhren zur Blauen Höhle. Das Wasser dort ist wirklich so klar – nicht künstlich, sondern einfach durchsichtig. Unser Guide zeigte uns, wo wir aufpassen mussten, um nicht auf den Steinen auszurutschen; er kannte jeden Fleck auswendig. In der Höhle war es fast still, nur unser Atmen durch die Masken und gedämpftes Lachen, als jemand einen Clownfisch entdeckte. Das Licht reflektierte auf eine seltsame blaue Art von den Wänden und ließ alles weicher wirken. Einmal bekam ich Wasser in die Nase und musste husten – peinlich, aber egal für alle.
Ich fand es super, dass wir Neoprenanzüge bekamen (es ist kälter, als man denkt), und nach der Tour gab es am Hafen eine warme Dusche, falls man wollte. Sie machten sogar Fotos von uns – gut, denn mein Handy hätte das Wasser sicher nicht überlebt. Es war nichts Luxuriöses, aber man fühlte sich wirklich mitten drin, mit Leuten, die hier leben, und nicht nur bei einem weiteren Tagesausflug in Ishigaki.
Nein, ein Hotel-Transfer ist nicht dabei; die Treffpunkt-Infos bekommst du vor der Tour.
Teilnehmer sollten zwischen 5 und 59 Jahre alt sein.
Ja, in den Wintermonaten sind Neoprenanzüge Teil der Ausrüstung.
Ja, die Tour passt für alle Fitnesslevels; die Guides helfen auch Anfängern bei SUP und Kanu.
Die Tour wird auf Japanisch oder Englisch geführt; manchmal nur auf Japanisch.
Der Treffpunkt ist meist am Ishigaki Port Remote Island Terminal; genaue Infos gibt’s vorab.
Kinder von 5–11 Jahren können je nach Bedingungen und Gruppengröße statt SUP ein stabiles Kanu nutzen.
Ja, warme Duschen sind am Terminal verfügbar – einfach den Guide danach fragen.
Dein Tag beinhaltet die komplette SUP- oder Kanoaustattung für die Mangrovenfahrt auf dem Miyara-Fluss sowie die volle Schnorchelausrüstung für die Blaue Höhle – inklusive Neoprenanzug bei kühlerem Wetter. Dazu gibt’s Haftpflichtversicherung, CO2-Ausgleich, digitale Fotos von deinem Abenteuer, Zugang zu warmen Duschen am Ishigaki Hafen und als Bonus ein paar Restaurantgutscheine zum Abschluss.


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