Du paddelst mit einem lokalen Guide durch verwobene Mangrovenflüsse auf SUP oder Kanu und schnorchelst in kristallklarem Wasser voller tropischer Fische. Inklusive Abholung vom Uehara Hafen oder Hotel, kompletter Ausrüstung, warmen Duschen danach und kostenlosen Fotos, um die Unterwassererlebnisse lange festzuhalten.
„Ihr kommt aus Tokio? Hier ist es ganz anders“, grinste unser Guide Yuto, während er uns am Uehara Hafen half, die Schwimmwesten richtig anzulegen. Er zeigte auf die schlammigen Mangrovenwurzeln, die aus dem Flussufer ragten – ehrlich gesagt hatte ich so etwas noch nie gesehen. Die Luft war schwer und roch grün, irgendwie süß und zugleich erdig. Mein Freund versuchte, „hirugi“ (Mangrove) auf Japanisch auszusprechen und hat es total verhauen; Yuto lachte nur und meinte, wir würden es bis zum Ende des Tages schon draufhaben. Vielleicht hatte er recht.
Das SUP durch die verschlungenen Flussarme zu paddeln fühlte sich anfangs wackelig an – fast wäre ich umgekippt, als eine kleine Krabbe über mein Board huschte. Das Wasser war aber ruhig, fast spiegelglatt, und nach einer Weile beobachtete ich nur noch, wie das Sonnenlicht durch die Blätter über mir tanzte. Wir trafen eine andere Gruppe im Kanu, die uns zuwinkte und etwas im Okinawa-Dialekt rief (schade, dass ich es nicht verstand). Bei einer Pause reichte uns Yuto kalten Tee aus seinem Rucksack und erzählte, wie Taifune manchmal über Nacht die Flussläufe verändern.
Nach dem Mittagessen (Reisbällchen auf einem Baumstamm – einfach, aber perfekt) fuhren wir zum Schnorchelspot. Das Meer war klarer als jedes Schwimmbad zu Hause; man konnte jeden Sandwirbel sehen. Mit geliehenen Flossen ins Wasser zu gleiten war erst ungewohnt, doch dann schwärmten bunte Fischschwärme in Neonblau und Gelb um meine Beine. Ein Moment, in dem ich einfach nur trieb, dem eigenen Atem durch den Schnorchel lauschte und mich seltsam friedlich fühlte. Yuto machte Unterwasserfotos von uns – versprach, sie später kostenlos zu schicken, was gut war, denn mein Handy wäre sicher ertrunken.
Um 15:30 waren wir salzig, müde von der Sonne und ehrlich gesagt froh, unter der warmen Dusche im Büro abzuspülen (Handtuch selbst mitbringen – das habe ich zu spät gelernt). Irgendwas ist anders, wenn man mit Leuten unterwegs ist, die wirklich auf Iriomote leben. Ich denke immer noch daran, wie still es manchmal in den Mangroven wurde… verstehst du?
Ja, sowohl SUP/Kanu als auch Schnorcheln sind anfängerfreundlich mit ausführlicher Anleitung durch die Guides.
Die Abholung erfolgt vom Uehara Hafen oder deiner Unterkunft im Uehara-Gebiet auf Iriomote.
Zieh Kleidung an, die nass werden darf, und bring ein Handtuch sowie Wechselkleidung für danach mit.
Ja, im Büro stehen warme Duschen zur Verfügung, wenn du zurückkommst.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten; bring dir am besten eigenes Essen oder Snacks mit.
Kanu fahren ist für 6–59 Jahre, SUP für 12–59 Jahre möglich. Kinder unter 6 Jahren können leider nicht mitmachen.
Die Tour findet auch bei Regen statt, außer die Wetter- oder Gezeitenbedingungen sind zu gefährlich.
Ja, die Guides machen mit wasserdichten Kameras Fotos und stellen sie kostenlos im Anschluss zur Verfügung.
Dein Tag umfasst die Abholung vom Uehara Hafen oder Hotel im Uehara-Gebiet, komplette Ausrüstung für SUP (oder Kanu) und Schnorcheln inklusive spezieller Schuhe und Neoprenanzug bei Bedarf, Haftpflichtversicherung während der Aktivitäten, Nutzung der warmen Duschen danach (denk an dein eigenes Handtuch) sowie kostenlose Fotos, die dein Guide unterwegs macht, bevor es am Nachmittag zurückgeht.
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