Triff sanfte Pferde am Vesuv, lerne natürliche Pferdekommunikation von Einheimischen, reite schattige Pfade vorbei an Vulkanfelsen, hilf beim Putzen und genieße danach Wein und regionale Snacks in entspannter Runde. Kein Schnickschnack, sondern echte Verbindung zu Tieren und Menschen an einem Ort, der im Herzen bleibt.
Die Bewertungen stammen von Reisenden, die genau dieses Erlebnis gebucht haben. Wir bearbeiten oder filtern sie nicht.
Alle Bewertungen lesen ›Dasselbe Erlebnis bei anderen Anbietern — vergleiche Preis, Bewertung und Dauer.
Vesuv: Reitausflug mit Aperitif & sanfter PferdekommunikationDu bist hier★ 4.99 (92)3 h€ 70
Palinuro Meeresgrotten: Bootstour mit BadepauseErlebe die Meeresgrotten von Palinuro auf einem traditionellen Boot mit einem einheimischen Kapitän, besuche die Blaue Grotte und schwimme am Buondormire-Strand. Inklusive Guide und Badepause.★ 4.48 (27)1 m–1 h 30 m€ 30Ansehen › Das Erste, was mir auf der Ranch auffiel – neben den Pferden natürlich – war dieser erdige, harzige Duft in der Luft. Kaum waren wir aus dem Van ausgestiegen, winkte uns unser Guide Marco mit einem breiten Grinsen zu und stellte uns die Pferde vor. Er erzählte von „ethologischer Pferdehaltung“, was erstmal kompliziert klang, aber im Grunde bedeutete, dass wir mit den Pferden kommunizieren sollten (nicht wörtlich reden, aber ihr wisst, was ich meine). Ich war anfangs nervös – das letzte Mal reiten lag Jahre zurück und war alles andere als sanft. Doch diese Pferde wirkten ruhig, fast neugierig. Marco zeigte uns, wie wir uns ihnen nähern und unsere Hände schnuppern lassen. Eines der Pferde – Luna – stupste meinen Ärmel an, als hätte sie einen Insiderwitz gemacht.
Nach einer kurzen Einführung auf der Wiese (mit den Zügeln hatte ich definitiv meine Schwierigkeiten) machten wir uns auf den Weg zu den Pfaden am Vesuv. Der Boden war weich unter den Hufen, über uns zwitscherten Vögel und ab und zu brach Sonnenlicht durch die Baumkronen. Hier und da lugten schwarze, raue Vulkansteine zwischen den Wurzeln hervor, ein starker Kontrast zum satten Grün. Die Tour war nicht lang – vielleicht eine Stunde? – aber irgendwie fühlte sie sich langsamer und intensiver an. An einer Stelle hielt Marco an, um uns wilde Kräuter am Wegesrand zu zeigen; er pflückte Rosmarin, damit wir daran schnuppern konnten. Mein Pferd versuchte immer wieder, ein Blättchen zu naschen.
Zurück auf der Ranch halfen wir beim Putzen der Pferde (ich hatte mehr Haare auf dem Shirt als erwartet), bevor wir uns drinnen zum Aperitif setzten. Im Clubhaus roch es nach Kaffee und etwas Herzhaftem – vielleicht Käse? Es gab lokalen Wein und kleine Teller mit Brot und Salami. Alle waren ein bisschen gerötet vom Reiten, und die entspannte Stimmung am Tisch ließ mich wünschen, ich hätte vorher mehr Italienisch gelernt. Noch jetzt denke ich an Lunas warme Atemwolke auf meiner Hand, als sie sich verabschiedete – oder vielleicht wollte sie einfach noch einen Snack.
Sichere Bezahlung auf Viator

Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?