Erkunde Turins elegante Straßen mit einem lokalen Foodie, koste Barbera-Wein am Piazza San Carlo, probiere handgemachte Agnolotti und piemontesische Snacks wie Toma-Käse oder Vitello Tonnato. Zum Abschluss echte Turiner Schokolade oder Gelato – ein Geschmackserlebnis und Geschichten, die lange bleiben.
Fast hätte ich den Treffpunkt verpasst, weil ich draußen vor einer Bäckerei von einem Mann abgelenkt wurde, der laut, aber irgendwie fröhlich mit seinem Hund stritt. So ist Turin – überall kleine Überraschungen, noch bevor die Tour überhaupt begann. Als ich endlich unsere Gruppe fand, verteilte unsere Führerin Marta schon kleine Gläser mit etwas Sprudelndem. Sie grinste und sagte: „Der erste Schluck ist immer für den Mut.“ Ich mochte sie sofort.
Der erste Halt war eine Weinbar versteckt hinter dem Piazza San Carlo – gedämpftes Licht, altes Holz, dieser leichte Duft von Kork und Kaffeesatz. Wir probierten Barbera und etwas Prosecco, und Marta erklärte, warum die Weine aus dem Piemont so anders sind als die aus dem Süden. Ehrlich gesagt bin ich kein großer Wein-Fan, aber diese erdige Note im Rotwein hat mich zum Weitertrinken animiert. Draußen tobte die Stadt, drinnen waren wir nur wir und das Klirren der Gläser.
Danach gab es Pasta – Agnolotti und Tajarin in einer kleinen Pastamanufaktur, wo der Koch uns durch ein Fenster mit mehlig bestäubten Händen zuwinkte. Die Agnolotti waren fluffig und intensiv, fast nussig; ich habe mir definitiv Sauce auf das Hemd getropft (Marta tat so, als hätte sie es nicht gesehen). Danach schlenderten wir an der Chiesa di San Filippo Neri vorbei zu kleinen Häppchen – Toma-Käse, geröstete Paprika mit Bagna Cauda (der Knoblauch hat mich auf die beste Art umgehauen) und Vitello Tonnato, das viel besser schmeckte, als es aussah. Ein Moment, in dem jemand versuchte, „bagna cauda“ richtig auszusprechen, brachte alle zum Lachen – Sprachunterricht inklusive, scheinbar.
Der letzte Halt war süß – Schokolade, Gelato oder Zabaione, wenn man etwas Cremiges wollte. Ich entschied mich für Schokolade, denn Turin ist ja berühmt dafür, oder? Sie schmeckte dunkel und leicht herb, ganz anders als der Supermarkt-Kram zu Hause. Auf dem Rückweg durch die eleganten Straßen, mit Schokolade noch auf der Zunge – keine Ahnung, Turin fühlte sich plötzlich viel wärmer an. Ich denke immer noch an den Blick die Via Roma hinunter bei Dämmerung.
Die Tour führt gemütlich zu mehreren Stationen im Zentrum Turins; du isst bei über 4 Verkostungen eine volle Mahlzeit.
Ja, mindestens ein alkoholisches Getränk (Wein oder Prosecco) ist für Gäste ab 18 Jahren dabei.
Im Text werden keine vegetarischen Optionen erwähnt; am besten direkt beim Anbieter nachfragen.
Ja, als süßen Abschluss kannst du zwischen Schokolade, Gelato oder Zabaione wählen.
Die Tour ist auf kleine Gruppen begrenzt, um die Atmosphäre persönlich und authentisch zu halten.
Du triffst deinen lokalen Guide an einem zentralen Treffpunkt in Turin; genaue Infos gibt es nach der Buchung.
Standardmäßig auf Englisch und Italienisch; andere Sprachen sind auf Anfrage möglich.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt.
Dein Tag umfasst Spaziergänge zwischen mehreren zentralen Stationen in Turin mit einem englischsprachigen lokalen Guide, Wasser und mindestens einem alkoholischen Getränk ab 18 Jahren sowie ausreichend Verkostungen – von frischer Pasta bis Schokolade – für eine komplette Mahlzeit.
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