Erkunde Roms verwinkelte Gassen mit dem Golfcart und einem lokalen Guide, genieße echtes italienisches Gelato und Musikpausen. Erlebe Geschichten an Orten wie Campo de’ Fiori und halte am Kolosseum für Fotos – dazu kleine Überraschungen, die man nicht planen kann. Lebendig und entspannt, mit Momenten, die du lange in Erinnerung behältst.
Ja, alle Bereiche sind rollstuhlgerecht, und Gäste, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, können während der gesamten Tour im Cart bleiben.
Ja, während der Golfcart-Tour gibt es echtes italienisches Gelato.
Du siehst Campo de’ Fiori, Largo di Torre Argentina, Kolosseum (Fotostopp), Circus Maximus, Piazza della Bocca della Verità, Theater des Marcellus, Petersdom und mehr.
Die Tour dauert insgesamt etwa drei Stunden.
Ja, während der Fahrt läuft Musik über Lautsprecher am Golfcart.
Kinderwagen sind erlaubt, müssen aber wegen begrenztem Platz im Cart am Büro abgestellt werden.
Nein, der Trevi-Brunnen ist in dieser Tour nicht enthalten.
Dein Tag umfasst einen persönlichen lokalen Guide während der gesamten Golfcart-Tour durch Rom sowie echtes italienisches Gelato unterwegs; alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sind rollstuhl- und kinderwagengerecht (Kinderwagen können am Start gelagert werden), sodass jeder entspannt mitfahren kann – ganz egal, wie schnell oder langsam.
Ganz ehrlich, ich war erst skeptisch bei einer Golfcart-Tour durch Rom – klang erst mal touristisch, vielleicht sogar ein bisschen albern. Doch kaum sausten wir vom Bordstein weg, schlängelten uns durch den Verkehr, den wohl nur Römer überleben, spürte ich diese Mischung aus Aufregung und Erleichterung. Unser Guide Marco, der jeden Geheimweg kannte, drehte italienischen Oldie-Pop auf und zeigte mir Details, die ich zu Fuß nie wahrgenommen hätte – abgebrochene Marmorfratzen über Türen, Wäsche, die zwischen jahrhundertealten Fenstern im Wind flatterte. Die Luft roch nach Espresso, Abgasen und etwas Süßem aus einer Bäckerei, die wir passierten. Chaotisch, aber irgendwie auch heimelig.
Wir hielten am Campo de’ Fiori, gerade als der Markt sich dem Ende zuneigte – Händler riefen noch laut, jemand warf welke Blumen in eine Kiste. Marco erzählte von Giordano Bruno (von dem ich vorher nie gehört hatte) und ließ uns dann fünf Minuten frei, während er mit einem Käsehändler plauderte. Später am Largo di Torre Argentina erklärte er fast beiläufig, dass Julius Caesar genau dort ermordet wurde. Überall streunte Katzen herum; eine streifte meinen Knöchel, während Marco versuchte, mir die richtige Aussprache von „Bocca della Verità“ beizubringen. Er lachte, als ich es auf Italienisch versuchte – ich hab’s wohl ziemlich verhauen.
Das Beste kam zum Schluss: Wir rollten zum Kolosseum, genau in dem Moment, als die Sonne die alten Steine seitlich anstrahlte. Marco fand einen perfekten Fotopunkt ohne Menschenmassen im Hintergrund – in Rom keine Selbstverständlichkeit. Danach gab’s Gelato – Pistazie für mich, Zitrone für meine Freundin. Kalt, cremig, nicht zu süß. Wir setzten uns auf eine niedrige Mauer nahe dem Circus Maximus und hörten ein Lied, das aus den Lautsprechern des Carts kam. Für einen Moment schien alles langsamer zu werden, was hier selten vorkommt.
Ich denke immer noch an den Blick von der Terrazza del Pincio – all die Kuppeln und Dächer im rosafarbenen Licht. Die Tour dauerte vielleicht drei Stunden, fühlte sich aber viel länger und intensiver an. Nicht alles lief perfekt (meine Haare sahen am Ende wild aus), aber ich hatte das Gefühl, Stücke von Rom gesehen zu haben, die die meisten entweder übersehen oder nur im Vorbeigehen wahrnehmen.
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