Du gehst direkt an den langen Schlangen vorbei in die Borghese Galerie in Rom, begleitet von einer kleinen Gruppe und einem Experten als Guide. Erfahre überraschende Geschichten zu Berninis Skulpturen und Caravaggios Bildern, genieße stille Momente bei Rafaels Werken und erlebe persönliche Betreuung während der ganzen Tour. Spüre den alten Marmor unter den Füßen, hör den Regen an den Fenstern und nimm Eindrücke mit, die lange nachklingen.
Die Gruppe ist auf 5 Teilnehmer begrenzt für ein persönliches Erlebnis.
Ja, der Eintritt ohne Anstehen ist inklusive, so vermeidest du Wartezeiten draußen.
Ja, ein erfahrener Guide begleitet dich und teilt spannende Einblicke in Kunst und Geschichte.
Ja, Kopfhörer sind dabei, damit jeder auch in belebten Räumen alles gut versteht.
Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden.
Nein, große Taschen und Rucksäcke müssen vor dem Eintritt abgegeben werden.
Bitte sei 15–20 Minuten vorher da; bei Verspätung kann der Einlass verweigert werden.
Die Tour ist wegen Treppen nicht für stark mobilitätseingeschränkte Gäste geeignet.
Dein Besuch beinhaltet Eintritt ohne Anstehen zur Borghese Galerie in Rom, Kopfhörer für beste Verständlichkeit beim Guide und die entspannte Atmosphäre einer kleinen Gruppe mit maximal fünf Personen – so kannst du jederzeit Fragen stellen oder bei deinem Lieblingskunstwerk verweilen.
Wir sind an der langen Schlange draußen vorbeigeschlüpft – ehrlich gesagt sah die ziemlich abschreckend aus – und direkt in die Borghese Galerie gegangen. Der Duft von altem Marmor und einem Hauch Holzpolitur lag in der Luft. Unsere Führerin Lucia versammelte uns an einem Fenster, durch das das sanfte römische Licht hereinfiel. Sie gab uns Kopfhörer, sprach aber trotzdem leise, als wolle sie die Caravaggios nicht stören. Wir waren nur fünf Leute, das fühlte sich eher an, als würde man mit einer kunstbegeisterten Freundin unterwegs sein, statt in einer großen Tourgruppe.
Fotos von Berninis Skulpturen hatte ich schon gesehen, aber Apollo und Daphne so nah zu erleben – wie ihre Finger sich direkt vor deinen Augen in Blätter verwandeln – das ist einfach beeindruckend. Lucia zeigte uns winzige Details, die ich sonst übersehen hätte, zum Beispiel wie man fast die Adern unter Daphnes Haut erkennen kann. Ich ertappte mich dabei, wie ich den Atem anhielt. Jemand aus der Gruppe versuchte „Canova“ mit italienischem Akzent auszusprechen, Lucia lächelte und gab uns eine kleine Sprachlektion (ich sag’s trotzdem wahrscheinlich falsch). Die Räume waren kleiner als erwartet, was die ganze Atmosphäre irgendwie intensiver machte – überall starrten Gemälde von den Wänden zurück.
Bei Rafaels „Dame mit Einhorn“ wurde es plötzlich ganz still – nicht weil Lucia es gesagt hätte, sondern weil das Nachmittagslicht so besonders auf die Leinwand fiel, dass alle innehielten. Draußen regnete es inzwischen, man hörte das sanfte Trommeln der Tropfen an den Fenstern, während wir dort standen. Dass mich 400 Jahre alte Gemälde so berühren würden, hätte ich nicht gedacht – aber hier sind wir.
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