Du tauchst ein vom Trubel Roms in die Stille der Antike, triffst deinen Guide in Neapel und erkundest zu Fuß die geheimnisvollen Straßen von Herculaneum und die lebendigen Ruinen von Pompeji. Zwischendurch gibt’s Zeit für Kaffee im Maximall Pompeii (vielleicht auch zum Shoppen) und spannende Geschichten von einer Archäologin, die längst vergangene Welten lebendig macht. Zum Sonnenuntergang sitzt du wieder im Zug – mit ein bisschen Vulkanstaub an den Schuhen.
Hast du dich schon mal gefragt, wie es sich anfühlt, aus einem Hochgeschwindigkeitszug aus Rom zu steigen und plötzlich in einer ganz anderen Welt zu stehen? So begann mein Tag – eine Minute noch Kaffee am Termini, im nächsten Moment blinzelte ich in die helle Sonne von Neapel. Noch kein Guide in Sicht (den trifft man erst in Neapel), und da steht man erstmal etwas verloren und schaut sich draußen vor dem Bahnhof um. Ich bin dann einfach einem Paar gefolgt, das genauso ratlos aussah wie ich, zum Starhotels Terminus – und siehe da, wir waren alle für dieselbe Pompeji & Herculaneum-Tour unterwegs. Unser Fahrer wartete schon mit dieser entspannten neapolitanischen Gelassenheit, grinste uns an und winkte, als hätte er das alles schon tausendmal erlebt.
Der erste richtige Geschichtskick wartet in Herculaneum. Unsere Archäologin Francesca erzählte mit so einer sanften Stimme vom Alltag der Römer, als könnte sie das Leben direkt zwischen den zerfallenen Mauern sehen. Die Luft roch scharf nach feuchtem Stein, gemischt mit wilden Blumen – und vielleicht noch etwas, das ich nicht genau einordnen konnte. An einer Stelle zeigte sie auf verkohlte Balken und flüsterte: „Fast zweitausend Jahre alt.“ Da lief mir ein Schauer über den Rücken. In der Nähe des Hauses der Hirsche war noch der Abdruck einer Sandale im alten Schlamm zu sehen – fast hätte ich ihn übersehen, bis Francesca uns heranwinkte. Sie lachte, als ich versuchte, „Nonio Balbo“ wie ein Einheimischer auszusprechen – das habe ich definitiv nicht hingekriegt.
Zwischendurch gab’s eine Pause im Maximall Pompeii – ein Einkaufszentrum, das irgendwie riesig wirkt, wenn man bedenkt, wie nah es an den Ruinen liegt. Nicht ganz das, was ich von einem Tagesausflug von Rom nach Pompeji und Herculaneum erwartet hatte, aber ehrlich gesagt tat es gut, nach so viel Laufen bei einem Espresso zu sitzen und in meinem kleinen Willkommenspaket zu blättern. Die Rabattkarte brachte mich fast dazu, Sandalen zu kaufen (habe ich dann doch nicht gemacht), aber vor allem habe ich einfach den Einheimischen zugeschaut, wie sie bei Gebäck plauderten. Danach ging’s zurück in die Geschichte: Pompeji wirkte irgendwie lebendiger – mehr Menschen, mehr Echos unter den Füßen, während wir die Via dell’Abbondanza entlanggingen, vorbei an verblassten Fresken und leeren Bädern. Die Stabianischen Thermen rochen noch leicht mineralisch – oder war das nur meine Einbildung?
Immer wieder dachte ich daran, wie sich die Zeit hier übereinanderlegt – moderne Züge, antike Straßen, Teenager, die Selfies am Lupanar-Schild machen. Auf der Rückfahrt zum Bahnhof Neapel (der Fahrer spielte leise Radiohits) wurde mir klar, dass ich den ganzen Tag kaum aufs Handy geschaut hatte. Der Blick auf den Vesuv hinter den bröckelnden Säulen bleibt mir bis heute im Kopf – als könnte man die Stadt unter der Asche fast atmen hören.
Die Tour dauert den ganzen Tag, inklusive Hochgeschwindigkeitszugfahrt zwischen Rom und Neapel sowie geführten Besuchen an beiden Orten.
Nein, es gibt keine Abholung vom Hotel in Rom; du startest selbstständig am Bahnhof Termini und triffst deinen Guide nach Ankunft in Neapel.
Eine lizenzierte Archäologin begleitet dich bei den Führungen durch beide Ausgrabungsstätten.
Ja, die Eintrittskarten für Pompeji und Herculaneum sind im Tagesausflug enthalten.
Es wird kein Mittagessen gestellt, aber es gibt eine Pause im Maximall Pompeii, wo du Essen und Getränke kaufen kannst.
Gepäck passt meist nicht in die Minibusse; es wird empfohlen, Gepäckaufbewahrung an den Bahnhöfen zu nutzen.
Die Tour ist nicht für Rollstuhlfahrer oder sehbehinderte Gäste ohne Begleitung geeignet.
Dein Tag beinhaltet Hin- und Rückfahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug zwischen Rom Termini und Neapel Hauptbahnhof, Minibus-Transfers zwischen Neapel und den archäologischen Stätten, Eintrittskarten für Pompeji und Herculaneum, Headsets, damit du deinen Guide auch in der Gruppe gut verstehst, eine lizenzierte Archäologin als Begleitung, ein exklusives Willkommenspaket und eine Rabattkarte für das Maximall Pompeii, falls du unterwegs Lust auf Shopping hast – bevor es abends zurück nach Rom geht.


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