Erkunde Materas wilde Schluchten zu Fuß mit einem lokalen Guide, besuche uralte Felsenkirchen in Murgia Timone und genieße den Sonnenuntergang über den Sassi vom Belvedere aus. Mit Transfers und Eintrittskarten inklusive ist das der einfache Weg, Materas ungezähmte Seite zu erleben und für einen Abend Teil seiner Geschichte zu werden.
„Moment, das soll wirklich eine Kirche sein?“ Das habe ich rausplatzen lassen, als unsere Führerin Giulia uns in eine Höhle in Murgia Timone winkte, die von außen wie jede andere aussah. Sie grinste – anscheinend passiert das öfter. Drinnen roch es leicht nach Erde und altem Kerzenwachs, an den Wänden waren verblasste Fresken, die sie als byzantinisch bezeichnete. Ich versuchte mir vorzustellen, wie hier vor Jahrhunderten Mönche lebten, versteckt hoch über der Gravina-Schlucht. Die Luft war drinnen kühler, draußen zirpten unermüdlich die Zikaden. Ich dachte immer wieder daran, wie nah Matera eigentlich ist – die Sassi liegen direkt gegenüber auf der anderen Seite der Schlucht – und doch fühlte es sich an wie eine ganz andere Welt.
Der Transfer vom Stadtzentrum Materas dauerte nur etwa fünfzehn Minuten, doch als wir die steinigen Pfade von Murgia Timone betraten, fühlte es sich an, als hätten wir das Stadtleben hinter uns gelassen. Unsere Gruppe war klein – ein Paar aus Bari, zwei Wanderer aus Deutschland und ich, der versuchte, Giulias Geschichten über die neolithischen Menschen zu verfolgen, die ihre Häuser aus dem Fels schlugen. Sie zeigte uns alte Zisternen und ehemalige Getreidespeicher (das hätte ich nie vermutet). An einer Stelle machten wir eine Pause zum Trinken am Golgota-Hügel – ja, genau der aus „Die Passion Christi“. Jemand versuchte, eine Mel-Gibson-Zeile zu zitieren, vergaß aber die Hälfte – alle lachten herzlich. Die Sonne sank langsam tiefer und tauchte alles in goldenes Licht, nur die blauen Schatten in den Höhlen blieben hartnäckig.
Ich denke noch oft an den Blick vom Belvedere. Es gibt diesen Moment, wenn ganz Matera in einem sanften Orangeton leuchtet – nicht grell, sondern still und schön. Die Leute wurden still (sogar der sonst so redselige Mann aus Bari). Es war noch nicht kalt, aber man spürte, wie der Abend auf der Haut ankam. Danach stiegen wir wieder in den Minivan für die Rückfahrt in die Stadt – mit staubigen Schuhen und allem Drum und Dran. Wenn du auch nur ein bisschen neugierig auf Materas wilde Seite bist oder die berühmten Sassi mal aus einem neuen Blickwinkel sehen möchtest, lohnt sich dieser Tagesausflug auf jeden Fall. Und versuch bloß nicht, „Madonna delle Tre Porte“ zu schnell auszusprechen, wenn du kein Italienisch kannst... glaub mir.
Die Dauer variiert je nach Sonnenuntergang, beträgt aber meist mehrere Stunden inklusive Transfers.
Ja, der gemeinsame Hin- und Rücktransfer vom Stadtzentrum Materas ist im Erlebnis enthalten.
Ja, die Eintrittskarten für das Gebiet Murgia Timone und die Felsenkirchen sind inklusive.
Du besuchst Überreste eines neolithischen Dorfes, die Krypta der San-Falcione-Kirche, die Kirche Madonna delle Tre Porte mit Fresken, den Golgota-Hügel und den Aussichtspunkt Belvedere.
Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden.
Die Tour wird nicht empfohlen für Personen mit Rückenproblemen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schwangere.
Ja, ein zertifizierter lokaler Guide begleitet die gesamte Wanderung.
Es sind keine Mahlzeiten enthalten, aber du erhältst einen 10%-Rabattgutschein für das MòVado Food & Drink in der Piazza Duomo.
Dein Tag umfasst gemeinsame Abhol- und Rücktransfers vom Stadtzentrum Materas, Eintrittskarten für das Schutzgebiet Murgia Timone und seine Felsenkirchen (wie San Falcione und Madonna delle Tre Porte) sowie die Begleitung durch einen zertifizierten lokalen Experten. Nach der Rückkehr in die Stadt bekommst du außerdem einen Rabattgutschein für Getränke oder Snacks im MòVado Food & Drink.


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