Sie betreten direkt das Refektorium in Mailand und sehen Da Vincis Letztes Abendmahl aus nächster Nähe – begleitet von einem lokalen Experten, der Ihnen spannende Geschichten und Geheimnisse verrät. Erfahren Sie mehr über Restaurierungen und versteckte Bedeutungen über Ihren eigenen Kopfhörer. Diese Tour bleibt lange im Gedächtnis.
„Ist es wirklich so verblasst?“ Das war das Erste, was mir rausrutschte, als wir endlich durch die schweren Türen ins Refektorium von Santa Maria delle Grazie schlichen. Unsere Führerin Anna grinste nur – das hatte sie bestimmt schon hundertmal gehört. Plötzlich wurde es ganz still in der Gruppe. Im Raum liegt so eine eigenartige Stille, als würde jeder den Atem anhalten. Man riecht den alten Stein und eine leichte, aber nicht unangenehme Modernote. Anna zeigte auf Details, die ich auf keinem Foto je bemerkt hatte – wie das Brot auf dem Tisch fast echt wirkt oder wie Judas’ Ellbogen genau richtig hervorragt. Sie erzählte, dass Leonardo direkt auf trockenem Putz gemalt hat (was wohl keine gute Idee für die Haltbarkeit war), und ich dachte nur: „Ah, das erklärt einiges.“
Ich schaute immer wieder auf die Gesichter – nicht nur von Jesus und seinen Jüngern, sondern auch auf die Menschen in unserer Gruppe. Eine Frau neben mir bekam sogar Tränen in den Augen, als Anna von Da Vincis Besessenheit erzählte, echte Emotionen einzufangen statt steife Posen. An einer Stelle erklärte Anna ein paar versteckte Symbole (die verrate ich nicht), und ehrlich gesagt hätte ich vor diesem Tagesausflug nach Mailand nicht gedacht, dass mich Kunstgeschichte so fesseln würde. Aber es ist etwas anderes, direkt dort zu stehen und jemandem zuzuhören, der aus der Gegend kommt und Geschichten erzählt, wie Mönche heimlich Leonardo beim Malen beobachteten – das bleibt im Kopf.
Wir hatten kleine Funkkopfhörer, mit denen man ein bisschen umherlaufen konnte, ohne etwas zu verpassen (praktisch, weil ich leicht abgelenkt bin). Danach beantwortete Anna jede noch so verrückte Frage – auch meine, ob jemals versucht wurde, das Gemälde zu „reparieren“ (kurze Antwort: ja, und nicht immer gut). Draußen wieder ins Mailänder Sonnenlicht zu treten fühlte sich nach der ganzen Ruhe drinnen fast seltsam an. Manchmal denke ich noch an diesen Raum – wie still alle wurden, als sie das Original sahen.
Die Führung im Refektorium dauert etwa 30 Minuten, dazu kommt Zeit für Einführung und Fragen.
Ja, der Eintritt ist im Preis enthalten.
Ja, alle Bereiche sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Ja, ein englischsprachiger Guide begleitet die Gruppe während der gesamten Tour.
Ja, Sie erhalten Funkkopfhörer, damit Sie den Guide jederzeit gut verstehen.
Der Treffpunkt ist nahe Santa Maria delle Grazie, gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Babys sind willkommen, müssen aber während der Führung auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Ihr Erlebnis beinhaltet Tickets ohne Anstehen für das Letzte Abendmahl im Refektorium von Mailand, einen englischsprachigen Guide mit spannenden Geschichten und Funkkopfhörer, damit Sie auch bei etwas Abstand nichts verpassen.


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