Segle mit einer kleinen Gruppe und einem lokalen Skipper entspannt durch das Maddalena-Archipel. Schwimme in kristallklaren Buchten, schnorchle zwischen bunten Fischen, genieße frische sardische Spezialitäten und Wein an Deck und lausche spannenden Geschichten über diese wilden Inseln. Mehr Freundschaftsausflug als Tour.
„Kennst du schon carasau?“ fragte Paolo, als er mir dieses dünne, knusprige Brot reichte – ich war gerade erst vom ersten Bad bei Spargi zurückgekommen und noch ganz nass. Der Tag begann früh in Palau, die Sonne wärmte schon den Steg, und eine salzige Brise ließ meine Haare in alle Richtungen abstehen. Wir waren nur acht Gäste plus Paolo, unseren Skipper (der nebenbei auch Rettungsschwimmer und Windsurf-Lehrer ist – erwähnte er ganz nebenbei, während er die Taue kontrollierte). Der Katamaran wirkte offen und gemütlich – überhaupt nicht überfüllt. Wir legten ab und segelten ins Maddalena-Archipel, und ich schwöre, das Wasser sah aus, als hätte jemand die Farben viel zu stark aufgedreht. So klar, dass es fast unwirklich wirkt.
Wir glitten an Budelli vorbei mit seinem rosa Sand (Paolo zeigte uns die Stellen, wo man nicht laufen darf – strenge Regeln, aber absolut verständlich), dann ankerten wir in flachen Buchten zwischen drei Inseln. Die Stille wurde nur von Lachen oder Planschen unterbrochen. Immer wieder tauchte ich mit der Schnorchelausrüstung unter, die wir bekommen hatten, und beobachtete die kleinen Fische, die flink zwischen den Felsen hin und her schwammen. Das Mittagessen war einfach, aber perfekt: Salami, Pecorino, der nach frischem Gras und Sonne schmeckte, mehr carasau (ich krieg’s immer noch nicht richtig auszusprechen), Pasta mit einer würzigen Tomatensoße, dazu Weißwein, den Paolo direkt aus der gekühlten Flasche einschenkte. Jemand verschüttete ein bisschen auf dem Deck, aber das störte niemanden.
Nach dem Essen haben wir einfach entspannt – einige dösten im Schatten der Segel, andere erzählten sich Reisegeschichten oder versuchten, Delfine zu entdecken (leider ohne Erfolg). Paolo erzählte zwischendurch Anekdoten über die Inseln – zum Beispiel wie Schmuggler hier früher Unterschlupf fanden – aber nie wie auswendig gelernt; manchmal hielt er mitten im Satz inne, wenn ihm etwas am Horizont auffiel. Das mochte ich sehr. Der ganze Tag fühlte sich ungezwungen und spontan an, je nachdem, wohin uns der Wind trieb – wortwörtlich. Wer einen strikten Zeitplan sucht, ist hier falsch. Aber wer einfach treiben, gut essen und vielleicht trotz Sonnenschutz einen Sonnenbrand riskieren will… der ist hier genau richtig.
Ja, an Bord gibt es ein sardisches Mittagessen mit Antipasti, Pasta, Wein, Obst, Kaffee, Mirto-Likör und Wasser.
Die Route richtet sich nach dem Wind, meist sind Spargi, Budelli, Santa Maria oder Razzoli dabei.
Ja, alle Gäste bekommen Schnorchelausrüstung zur Verfügung gestellt.
Die Gruppe ist klein, meist etwa 8 Gäste plus Skipper.
Für Kinder unter 5 Jahren ist die Tour nicht geeignet.
Ja, alle Parkeintrittsgebühren sind im Preis inklusive.
Nein, der Treffpunkt ist der Hafen von Palau, bitte 30 Minuten vor Abfahrt da sein.
Die Tour ist für die meisten fitten Personen geeignet, aber nicht für Reisende mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfohlen.
Dein Tag beinhaltet eine Segeltour durch das Maddalena-Archipel mit einem zertifizierten Skipper, der die Route nach Wetterlage wählt; alle Parkgebühren und Steuern; Schnorchelausrüstung; Treibstoff; sowie ein sardisches Mittagessen an Bord mit Antipasti (Salami, Pecorino, carasau), typischer Pasta mit Wein oder Bier, Obst, Kaffee und Mirto-Likör, bevor es am Nachmittag zurück zum Hafen geht.
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