Du gleitest mit einem lokalen Guide über glasklares Wasser von Golfo Aranci, entdeckst Tümmler bei der Fischfarm vor Figarolo, hörst spannende Geschichten über ihr Leben und teilst Snacks an Bord, während du nach Flossen Ausschau hältst. Ruhig und aufregend zugleich – ein Moment, der lange nachwirkt.
Als erstes fiel mir auf, wie unglaublich blau das Wasser bei Golfo Aranci aussah – fast zu schön, um wahr zu sein, als hätte jemand die Farben extra für uns aufgedreht. Wir legten am Strand Baia Aranzos ab, eine kleine Gruppe mit Kameras und Sonnenbrillen, und unser Guide Matteo grinste, während er auf Capo Figari zeigte. „Wenn ihr Glück habt, kommen sie heute ganz nah“, sagte er. Das Boot summte leise unter uns, und die Luft roch salzig, ein bisschen scharf in der Nase. Ich versuchte, nicht zu viel zu erwarten – Delfine sind ja keine Schauspieler.
Nach vielleicht fünf Minuten (es kam mir kürzer vor) glitten wir in die Nähe der Insel Figarolo. Dort draußen steht eine ungewöhnliche Fischfarm – große Metallkäfige, die im Wasser treiben – und Matteo erklärte, dass genau deshalb hier so viele Tümmler unterwegs sind. Er erzählte von ihren Gewohnheiten, wie manche schon seit über zehn Jahren immer wiederkommen. Anfangs hörte ich nur zu, doch dann rief jemand plötzlich und da waren sie: zwei schlanke Silhouetten, die durch die Wasseroberfläche schnitten, graue Rücken, die in der Morgensonne blitzten. Ich schaffte nicht mal ein Foto, starrte einfach nur dumm, während alle anderen staunten oder lachten.
Es war nicht nur das Sehen – es waren all die kleinen Details: das Klatschen ihrer Schwänze, das vom Boot widerhallte, wie Matteos Stimme leiser wurde, wenn er von der „la famiglia“ der Delfine sprach. Einmal versuchte ich „delfino“ auf Italienisch zu sagen und verhaspelte mich total; Matteo lachte und reichte mir einen Eistee aus der Kühlbox. Der Snack war einfach, aber nach all der Aufregung genau richtig – ich erinnere mich noch, wie ich mit nassen Händen aß und versuchte, keine Krümel ins Meer fallen zu lassen.
Die Tour dauerte nur etwa neunzig Minuten, fühlte sich aber auf eine gute Weise länger an. Auf der Rückfahrt nach Golfo Aranci sah ich, wie das Sonnenlicht auf dem Wasser tanzte, und dachte daran, wie besonders es ist, dass diese Tiere hier Jahr für Jahr leben. Manchmal ist Reisen laut oder hektisch – das hier war ruhiger, aber es blieb tief im Herzen.
Die Delfinbeobachtungstour dauert etwa 1 Stunde und 30 Minuten.
Die Tour startet am Strand Baia Aranzos bei Golfo Aranci.
Ja, an Bord gibt es einen Snack sowie Mineralwasser und Eistee.
Die Chancen sind sehr gut, da die Delfine von der Fischfarm bei Figarolo angezogen werden.
Die Tour ist für die meisten fitten Personen geeignet, aber nicht empfohlen für Schwangere, Menschen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Babys können mitfahren, müssen aber während der Bootsfahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Ja, ein lokaler Guide begleitet die Tour und erzählt viel über die Delfine und ihr Verhalten.
Deine Tour beinhaltet eine geführte Bootsfahrt von Baia Aranzos bei Golfo Aranci zur Insel Figarolo, fachkundige Erklärungen deines Guides über das Leben der Tümmler, Mineralwasser, Eistee und einen einfachen Snack an Bord, bevor es gemeinsam zurück ans Ufer geht.
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