Du gleitest ab Neapel vorbei an römischen Höhlen und bunten Villen, begleitet von Einheimischen, die jede Geschichte an diesen Ufern kennen. Schwimme oder schnorchle im strahlend blauen Wasser mit kompletter Ausrüstung, genieße Taralli und kalte Getränke an geheimen Stränden – und vielleicht erwischst du dich dabei, wie du über etwas Unerwartetes lächelst.
Ich hätte nicht gedacht, dass das Wasser gleich vor Neapel so klar sein würde. Kaum hatten wir den kleinen Hafen verlassen, zeigte unser Guide Marco auf einen bröckelnden Felsbogen – angeblich von den Römern vor Jahrhunderten gegraben. Der Motor summte leise, und ich roch Salz und etwas fast Süßliches von jemandes Sonnencreme. Marco scherzte, wie die Neapolitaner immer einen Weg finden, überall Geschichte einzubauen. Er verteilte Neoprenanzüge an alle, die wollten (ich war stur und verzichtete – was ich etwa fünf Minuten lang bereute).
Der erste Schnorchelstopp war bei Posillipo. Ich zögerte kurz, bevor ich ins Wasser sprang – es war kälter als erwartet, aber so klar, dass es um meine Hände fast leuchtete. Ein paar Kinder versuchten, sich zu einem Felsen zu duellieren, während unsere Meeresbiologin auf winzige Fische unter uns zeigte. Erst nannte sie ihre Namen auf Italienisch, dann auf Englisch, was mich zum Lachen brachte, weil ich beide Versionen zwei Minuten später schon wieder vergessen hatte. Unter der Wasseroberfläche herrschte eine seltsame Ruhe, als wären die Geräusche der Stadt einfach verschwunden.
Nach dem Schwimmen trieben wir zur Villa Lauro, wo Marco eine Kiste mit Taralli öffnete und kaltes Bier sowie Cola herumreichte. Die Taralli waren knusprig, mit Fenchel, glaube ich? Und natürlich hatte jeder danach Krümel überall. Leise lief Musik aus einem Handy, doch die meisten genossen einfach den Blick auf die Küste, wo pastellfarbene Häuser übereinander gestapelt schienen, als könnten sie jeden Moment zusammenfallen. Wir landeten an einem winzigen Strand, von dem Marco schwor, dass ihn nur Einheimische kennen (obwohl schon zwei alte Herren dort angelten). Dieser Ausblick blieb mir länger im Kopf, als ich erwartet hatte.
Die Tour dauert etwa 3 Stunden.
Ja, Schnorchelausrüstung und Neoprenanzüge sind im Preis enthalten.
Ja, Bier, Cola und Taralli-Snacks werden an Bord angeboten.
Ja, Nichtschwimmer können gerne rund ums Boot schwimmen.
Besucht werden römische Höhlen bei Posillipo, die Villa Lauro und ein geheimer Strand nur für Einheimische.
Ja, ein lokaler Guide und eine Meeresbiologin begleiten die Tour.
Aus Sicherheitsgründen sind keine Babys unter 2 Jahren erlaubt.
Das Boot bietet Schatten, Dusche, Kühlschrank, Musik, Kissen und mehr für den Komfort.
Dein Tag startet mit Abholung im Hafen von Neapel, dann geht’s los mit einem lokalen Guide und einer Meeresbiologin. Alle Schnorchelausrüstung inklusive Neoprenanzüge (bei Bedarf), kalte Getränke wie Bier oder Cola und traditionelle Taralli-Snacks sind an Bord verfügbar. Zwischen Stopps an den römischen Höhlen bei Posillipo und einem ruhigen, geheimen Strand genießt du den Tag, bevor es zurück zum Hafen geht.


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