Steig in Gaeta in ein kleines Boot und gleite langsam an der Halbinsel entlang – vorbei an alten Festungen, Klippenkirchen und beeindruckenden Kalksteinhöhlen wie der Grotta del Turco. Lausche den Geschichten deines Guides, genieße die Meeresbrise und den Blick auf den Serapo Strand, bevor es zurück zum Hafen geht.
Ich gebe zu, ich dachte, ich kenne Gaeta schon vom Land – die üblichen Spaziergänge an alten Kirchen vorbei und ein Eis am Serapo Strand. Doch an dem Morgen, als ich auf Darios Boot stieg, änderte sich alles. Der Golf lag im frühen Licht ganz ruhig und flach da, und Dario, der das seit ’89 macht und jeden Wellenschlag kennt, grinste, als wir vom Steg ablegten. Er zeigte auf die Festungen, die an den Klippen klebten – vom Wasser aus wirkten sie noch viel entschlossener. In der Luft lag dieser salzige Duft, der auf den Lippen klebte. Ich versuchte ein Foto, gab aber schnell auf – das passte einfach nicht aufs Bild.
Wir glitten vorbei an der Kirche der Annunziata und der Kuppel von San Francesco – Dario erzählte zu jedem Ort Geschichten, mal auf Italienisch, mal auf Englisch, ohne eine Pause. Einmal lachte er, als ich „cattedrale“ und „castello“ durcheinanderbrachte – ehrlich, nach einer Weile verschwimmen die Begriffe. Das alte Dorf thront so hoch, dass es fast herausfordert, vom Meer aus hinaufzuklettern. Plötzlich fuhren wir in die Oasi Blu am Monte Orlando. Die Klippen hier sind schneeweißer Kalk, scharf gegen das Grün darüber – Möwen kreischten, als gehörte ihnen der ganze Ort.
Als nächstes kam die Grotta del Turco – ein dunkler Riss im Fels, in dem das Wasser leise plätscherte. Dario erklärte, woher der Name stammt (irgendwas mit Piraten? Ich war mehr vom Echo fasziniert). Gleich danach tauchte die Montagna Spaccata auf, mit ihrer kleinen Kapelle zwischen den gespaltenen Felsen; jemand warf eine Münze hinein und wünschte sich was. Es roch leicht nach feuchtem Stein und Kräutern, die vom Hang wehten – vielleicht wilder Thymian?
Auf dem Rückweg zum Serapo Strand erzählte Dario die Geschichte von Odysseus, der diesem Küstenabschnitt seinen Namen gab. Er spann das wie eine alte Fischerlegende – halb Mythos, halb lokaler Stolz. Wir stiegen nirgendwo aus (alles vom Boot aus zu sehen), aber ehrlich gesagt störte mich das nicht. Gaeta von dieser Seite zu sehen, ließ mich wie einen Fremden im eigenen Garten fühlen – und das auf eine richtig schöne Art.
Die Tour dauert so lange, bis alle Sehenswürdigkeiten entlang der Küste passiert sind; aussteigen ist während der Fahrt nicht möglich.
Ja, ein Reiseführer begleitet die Tour und erzählt mehrsprachig spannende Geschichten.
Nein, alle Highlights werden vom Boot aus betrachtet; an Land gehen ist nicht vorgesehen.
Ja, der Serapo Strand ist vom Wasser aus gut zu sehen und gehört zur Route.
Ja, die Tour ist barrierefrei und für Rollstuhlfahrer geeignet.
Babys sind willkommen, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; Kinderwagen sind erlaubt.
Ja, Assistenztiere dürfen mit an Bord.
Nein, Verpflegung ist nicht inklusive; nur Guide-Erzählungen und Treibstoff sind enthalten.
Dein Tag beinhaltet die Erzählungen eines erfahrenen lokalen Guides, der dir zu jedem Highlight spannende Geschichten erzählt, während du entspannt an Gaetas Küste entlangschipperst. Der Treibstoff für die Fahrt ist ebenfalls inklusive – du kannst dich also zurücklehnen und die Festungen, Kalkklippen, die Grotta del Turco und den Serapo Strand genießen, bevor es zurück zum Hafen geht.


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