Steigen Sie direkt vom Kreuzfahrtschiff in Reykjavik in Islands wilde Natur ein – laufen Sie zwischen Kontinentalplatten bei Þingvellir, probieren Sie warmes Roggenbrot am Geysir und spüren Sie das Donnern des Gullfoss-Wasserfalls. In kleiner Gruppe mit lokalen Geschichten und pünktlicher Rückkehr zum Hafen bleiben diese Momente lange im Herzen.
Mit den Händen tief in den Taschen, um der Kälte zu trotzen, beobachtete ich unsere Reiseleiterin Björg, die ihre neonfarbene Mütze wie ein Markenzeichen trug, wie sie eine gezackte Linie in den Kies bei Þingvellir zog. „Hier ist Nordamerika“, grinste sie, „und hier Eurasien.“ Wir schritten zwischen den Platten entlang, unsere Stiefel knirschten über die alte Lava. Die Luft roch scharf und frisch, fast metallisch. Hinter mir murmelte jemand etwas über Game of Thrones (wohl gedreht hier?), doch ich war zu sehr damit beschäftigt, das Moos auf den schwarzen Felsen anzustarren. Es fühlte sich uralt an.
Als nächstes hielten wir am Öxarárfoss – ein Wasserfall, der kleiner aussah als erwartet, aber mit seinem Getöse alles wettmachte. Der Sprühnebel traf mein Gesicht und ich schmeckte etwas fast Süßliches in der Luft. Ein spanisches Paar versuchte ein Selfie, rutschte leicht auf den Steinen aus; wir lachten alle, und Björg zuckte nur mit den Schultern: „So ist Island.“ Sie erzählte, dass hier früher das Parlament im offenen Wind tagte. Kaum vorstellbar, dass man bei dieser Kälte stundenlang diskutieren konnte.
Das Geysir-Gebiet war lauter als gedacht – nicht nur der Strokkur-Geysir selbst (der genau beim Versuch, ihn zu filmen, ausbrach, sodass ich den besten Moment verpasste), sondern auch all die blubbernden Becken, die um uns zischten und sprudelten. Der Boden dampfte unter unseren Füßen. Björg verteilte ein Stück Roggenbrot, das angeblich in der Nähe unter der Erde gebacken wurde; es war dicht, erdig und irgendwie noch warm. Als jemand fragte, ob sie jemals genug von Geysiren habe, lachte sie: „Nie, aber manchmal meine Schuhe.“
Gullfoss war unser letzter Stopp. Es gibt keine Worte, die beschreiben könnten, wie viel Wasser dort tobt – man muss einfach am Rand stehen und das Grollen bis in die Knochen spüren. Die Sonne brach für ein paar Sekunden durch und fing den Sprühnebel ein; ein Regenbogen flackerte auf und verschwand dann wieder hinter den Wolken. Auf der Rückfahrt zum Hafen in Reykjavik wurde es eine Weile still im Bus (außer Björg, die leise ein isländisches Lied summte). Ich denke oft an diesen Ausblick, wenn es zuhause mal wieder zu laut wird.
Die Tour dauert etwa 6,5 Stunden von Abholung bis Rückkehr zum Kreuzfahrthafen Reykjavik.
Ja, Abholung und Rückfahrt zum Hafen sind im Preis enthalten.
Besucht werden Þingvellir, der Wasserfall Öxarárfoss, das Geothermalgebiet Geysir mit Strokkur und der Wasserfall Gullfoss.
Ja, laut Veranstalter ist die Tour für alle körperlichen Fitnessstufen geeignet.
Ja, ein zertifizierter Guide begleitet die Tour und spricht Englisch (und Spanisch).
Ja, es gibt Pausen mit Toiletten an den Hauptstationen wie Geysir und Gullfoss.
Der Ablauf ist so geplant, dass die Rückkehr zum Schiff im Hafen Reykjavik rechtzeitig erfolgt.
Ihr Tag umfasst Abholung und Rückfahrt direkt am Hafen Reykjavik, Transport im klimatisierten Kleinbus mit WLAN, Betreuung durch einen zertifizierten lokalen Guide (Englisch oder Spanisch), alle geplanten Stopps entlang des Golden Circle – Þingvellir, Wasserfall Öxarárfoss, Geysir mit Strokkur-Ausbrüchen und Gullfoss – sowie ausreichend Zeit, damit Sie rechtzeitig vor Abfahrt Ihres Schiffes zurück sind.


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