Erkunde Dublins Straßen mit einem lokalen Guide, der jede Geschichte hinter jeder Pub-Tür kennt. Zapfe dein eigenes Guinness, lausche Legenden von Rebellen und lande in einem gemütlichen Pub unter Einheimischen. Das ist keine gewöhnliche Kneipentour – das ist Dublins Geschichte, Glas für Glas erzählt.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist das Geräusch – Stiefel auf nassem Kopfsteinpflaster vor dem General Post Office, unser Guide Liam winkte uns zu, als wären wir alte Freunde, die zu spät kommen. Er zeigte auf Einschusslöcher in den Säulen des GPO und erzählte von den Ereignissen des Osteraufstands 1916 direkt hier an der O’Connell Street. Ich war schon oft an dem Gebäude vorbeigegangen, aber wirklich gesehen hatte ich es nie. Es nieselte leicht, nicht genug für einen Schirm, aber genug, um meine Hände kalt werden zu lassen, als wir in unseren ersten Pub flüchteten.
Drinnen in der Palace Bar fühlte sich alles warm und ein bisschen golden an. Das Holz roch leicht süßlich, wie alte Whiskeyfässer, und Liam bestellte uns eine Runde – „das beste Guinness in ganz Dublin“, versprach er. Ich versuchte, mein Bier wie ein Einheimischer zu schwenken, landete aber nur mit Schaum auf der Nase (was einem älteren Herrn an der Bar ein Lachen entlockte). Hinter uns standen Regale voller irischer Whiskeys, deren Namen ich nicht aussprechen konnte. Jemand begann leise am Fenster zu summen – vielleicht ein altes Volkslied oder einfach eine spontane Melodie.
Im Ha’Penny Bridge Inn reichte Liam mir den Zapfhahn und sagte: „Jetzt bist du dran.“ Ich hätte fast mein eigenes Guinness verhauen – man soll das Glas ja ganz genau kippen – aber es schien niemanden zu stören. Der Barkeeper zwinkerte mir trotzdem zu. Wir hörten Geschichten über Michael Collins, der sich im Nachbarpub The Confession Box versteckte und sich nach der Messe unter die Kirchenbesucher mischte. Es hat etwas Besonderes, an einem Ort Bier zu trinken, an dem einst Revolutionäre ihre Pläne flüsterten; man fühlt sich Teil einer langen Geschichte, auch wenn man nur kurz vorbeikommt.
Der letzte Halt war The Stag’s Head, mit bunten Glasfenstern, geschnitztem Holz und Einheimischen, die über Fußballergebnisse plauderten. Mittlerweile hatte ich die Zeit aus den Augen verloren (und vielleicht auch, welcher Pub welcher war), aber ich denke noch oft an den ersten Schluck Guinness im Regen und das Lachen, das von den Steinmauern widerhallte. Wer auf Hochglanz und Vorhersehbarkeit steht, ist hier falsch – wer Dublin so erleben will, wie es wirklich ist, mit all seinen Pints… der wird es lieben.
Die genaue Dauer wird nicht angegeben, aber rechne mit einem Nachmittagsprogramm, das mehrere historische Pubs im Zentrum Dublins umfasst.
Ja, bei der Tour ist ein kostenloses Pint Guinness an einem der Stopps enthalten.
Ja, im Ha’Penny Bridge Inn darfst du dein eigenes Guinness zapfen.
Der Tourverlauf ist laut Angaben rollstuhlgerecht.
Ein Hoteltransfer ist nicht inklusive; öffentliche Verkehrsmittel sind jedoch in der Nähe verfügbar.
Nein, es sind keine Mahlzeiten enthalten, nur Getränke sind Teil des Erlebnisses.
Die Tour führt zu historischen Pubs mit Alkoholausschank; Altersbeschränkungen können je nach lokalen Gesetzen gelten.
The Confession Box ist bekannt für seine Verbindung zu Michael Collins und Irlands Geschichte im Unabhängigkeitskrieg.
Dein Nachmittag führt dich zu mehreren historischen Pubs in Dublin, wo ein leidenschaftlicher Guide spannende Geschichten erzählt. Inklusive ist ein kostenloses Guinness – an einer Station darfst du sogar selbst zapfen – bevor es in eine der ältesten viktorianischen Bars der Stadt geht, umgeben von Einheimischen und jahrhundertealtem Flair.


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